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Kleinkamera Parashoot: Akku im Halsband
Kleinkamera Parashoot: Akku im Halsband (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)

Crowdfunding: Parashoot, die Ego-Cam

Kleinkamera Parashoot: Akku im Halsband
Kleinkamera Parashoot: Akku im Halsband (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)

Parashoot ist eine Minikamera, die wie ein Anhänger am Hals baumelt. Sie zeichnet intervallweise oder ständig das Leben des Nutzers aus der Ich-Perspektive auf.

Wenn etwas passiert, zücken die Umstehenden ihr Smartphone und halten das Geschehen fest. Schneller soll es mit Parashoot gehen: Das ist eine kleine Kamera, die wie ein Anhänger um den Hals getragen wird. Sie zeichnet das ganze Leben praktisch aus dessen Ich-Perspektive auf und lädt die Videosequenzen in einen Cloud-Speicher.

Parashoot ist gerade mal 48 x 30 x 11 mm groß und wiegt knapp 15 Gramm. Die Kamera nimmt Videos mit einer Auflösung von 720p in H.264-Codierung auf. Sie wird wie ein Anhänger an einem Band um den Hals getragen, wobei in dem Band auch ein 600-mAh-Lithium-Ionen-Akku untergebracht ist - er befindet sich in einer Verdickung im Nacken des Nutzers.

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Smartphone als Sucher und Fernbedienung

Die Kamera selbst verfügt über keine Bedienungselemente - gesteuert wird sie über das Smartphone. Das dient als Sucher und Fernbedienung beim Filmen. Als Modi stehen Daueraufnahme, aber auch vordefinierte Intervalle zur Verfügung. Die Entwickler etwa empfehlen, alle halbe Stunde fünf Minuten lang aufzuzeichnen. Die Intervalle können ebenfalls über das Smartphone verändert werden.

  • Parashoot ist kaum größer als eine SD-Karte. (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)
  • Die genauen Maße.´ (Bild:Matt Sandy, Colin Glaum)
  • Der Akku sitzt im Halsband. (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)
  • Für die Kamera gibt es Ziercover - mit Flaggen... (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)
  • .. oder mit Panda. (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)
  • Klappt die Crowdfunding-Kampagne, wollen die Entwickler die ersten Kameras im Herbst 2013 ausliefern. (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)
Parashoot ist kaum größer als eine SD-Karte. (Bild: Matt Sandy, Colin Glaum)

Schließlich werden die Videos über das Smartphone zum Cloud-Speicher übertragen: Die Kamera funkt die Videos per WLAN (802.11 b/g/n, 2,4 GHz) an das Smartphone, von wo aus sie in die Cloud übertragen und dort gespeichert werden. Der Nutzer kann die Videos von dort über die App oder den Browser abrufen. Parashoot arbeitet mit den Plattformen Android, iOS und Windows zusammen.

Videos auf der Speicherkarte

Wer seine Videos nicht in die Cloud übertragen möchte oder dort filmt, wo es keine Netzanbindung gibt, kann die Bilder auch lokal speichern: Die Kamera hat einen Einschub für Micro-SD-Karten. Über einen Micro-USB-Anschluss kann sie mit dem Computer verbunden werden.

Da die Kamera wie ein Anhänger getragen wird, soll sie auch nach etwas aussehen: Deshalb gibt es etwa Zierdeckel in verschiedenen Farben, mit Flaggen oder einem Panda darauf. Käufer sollen Cover auch individuell gestalten können.

Die Entwicklung der Kamera sei abgeschlossen, die Serienproduktion könne anlaufen, erklären die Entwickler. Dafür brauchen sie 260.000 US-Dollar. Um das Geld aufzubringen, haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet.

Auslieferung im Oktober

Die ersten 500 Unterstützer sollen eine Parashoot für knapp 150 US-Dollar erhalten. Weitere Kameras gibt es für knapp 170 US-Dollar. Im Handel sollen die Parashoots für 270 US-Dollar zu haben sein. Die ersten Kameras sollen im Oktober 2013 ausgeliefert werden.

Die Internetgemeinde scheint von der Idee der Umhängekamera noch nicht so überzeugt: Es haben sich gerade mal rund 80 Unterstützer gefunden, die über 13.000 US-Dollar zugesagt haben. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 23. Juli 2013.


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Reizend 11. Jun 2013

Yup genau die reihenfolge ;) @carp danke für den link

IchWerSonst99 10. Jun 2013

http://www.golem.de/news/memoto-lifelogging-camera-das-fotografische-gedaechtnis-zum...

Anonymer Nutzer 10. Jun 2013

...kennen die Datenschutzgesetze! Außerdem werden sie wohl einfach mal nach solchen...

jude 10. Jun 2013

...Chinesen? Nicht viel grösser aber billiger.

volkerswelt 10. Jun 2013

hab vor vielen vielen Jahren von so etwas gelesen. Ich glaube es war darin:




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