Flops: Asimov bekommt kein Testgelände

Anzeige

Doch nicht alles, was auf Kickstarter oder anderen Plattformen eingestellt wird, wird zum Erfolg. Sogar Projekte, die zuvor schon das Interesse auf sich gezogen haben, können durchfallen. Das erfuhren die Part Time Scientists am eigenen Leib: Die Gruppe wollte über Kickstarter 100.000 US-Dollar sammeln, um die Einrichtung eines Testgeländes für den Rover Asimov zu finanzieren, den das Projekt zum Mond schicken möchte.

Daraus wurde nichts: Nicht einmal 29.000 US-Dollar wollte die Netzgemeinde für das Projekt lockermachen. Dabei hatten sich die Teilzeitwissenschaftler eine schöne Belohnung einfallen lassen: Die Spender hätten den Rover über das Testgelände fahren dürfen - ferngesteuert über das Internet. Auch hier wären Crowdfunding und Crowdsourcing wieder zusammengefallen: Die Idee war, während der Testfahrten Daten zu sammeln, um die Steueralgorithmen für den Rover zu verbessern.

Keine Erfolgsgarantie

Tatsächlich liegt die Erfolgsquote gar nicht so hoch: Fast jedes zweite Projekt fällt beim Publikum durch. Bis Anfang Juni 2012, so hat die Bloggerin Jeanne Pi ausgerechnet, hatte es bei Kickstarter knapp 46.000 Spendenaufrufe gegeben. Davon waren zu dem Zeitpunkt 8,5 Prozent noch aktiv. Jeweils 0,1 Prozent wurden von Kickstarter oder dem Initiator vorzeitig beendet. 50 Prozent wurden erfolgreich abgeschlossen, 41,3 Prozent fielen durch. Damit ist die Erfolgschance im Vergleich zu den Vorjahren leicht angestiegen: Laut der Kickstarter-Bilanz 2011 lag die Quote jeweils unter 50 Prozent.

Damit wird Crowdfunding auch noch zu etwas anderem: zur Abstimmung über ein Projekt. Denn, so das Kalkül: Die Nutzer geben nur für etwas Geld aus, wofür sie sich interessieren, was sie für sinnvoll erachten - und was sie verstehen. Genau darauf zielt das im November gestartete Angebot Sciencestarter ab. Dort können Wissenschaftler Geld für Projekte sammeln.

 Falsche Drohne: Nicht ganz ehrliche ProjekteMasse finanziert Wissenschaft 

xunglaublichx 26. Dez 2012

Nur so aus interesse, gibt es bereits fertige Produkte die aus Crowdfunding (egal ob...

coelna 25. Dez 2012

Ich weiß nicht wie es bei Kickstarter ist, aber bei Indiegogo ziehen die das Geld sofort...

Kommentieren



Anzeige

  1. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  2. IT-Leiter/in
    Silvretta Montafon Bergbahnen AG über TCI Consult GmbH, St. Gallenkirch (Österreich)
  3. Software-Entwickler (m/w)
    Elsner Elektronik GmbH, Gechingen
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  2. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  3. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  4. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  5. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  6. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  7. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  8. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  9. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  10. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel