Crowdfunding: Die Masse macht's
Smartphone-Roboter Rom: 1,5 Millionen US-Dollar für den Haben-wollen-Effekt (Bild: Romotive)

iPhone-Roboter, Raumanzug und elektronische Suchhilfe

Anzeige

Finanziert wird meist die Entwicklung eines Produktes. Manche Initiatoren haben aber auch schon einen Prototyp und sammeln Geld, um die Serienfertigung vorzubereiten. Die Spanne der Produkte reicht von praktisch über verrückt bis hin zu nutzlos, aber mit hohem Haben-wollen-Faktor. Der Nutzwert eines grinsenden Roboters aus einem Smartphone erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Blick. Dennoch ist Romo eine der Kickstarter-Erfolgsgeschichten: 1,5 Millionen US-Dollar bekam das Unternehmen Romotive.

Eine zweite Kampagne bei Kickstarter für die Entwicklung eines Romo 2 verlief ebenfalls erfolgreich, wenn auch etwas weniger als die erste.

Auch über die Alltagstauglichkeit eines Raumanzuges, für dessen Entwicklung das New Yorker Unternehmen Final Frontier Design (FFD) zur Kasse bat, ließe sich trefflich streiten. Immerhin: Die Kampagne war erfolgreich. Es fand sich sogar ein Spender, der 10.000 US-Dollar gab und dafür im Januar einen Raumanzug bekommt.

Weitaus praktischer sind die elektronischen Suchhilfen Stick-N-Find und Wallet Trackr. Das sind kleine Bluetooth-Sender, mit denen schusselige Zeitgenossen Portemonnaie, Hausschlüssel oder andere wichtige Gegenstände ausstatten können. Werden sie vergessen oder gehen verloren, sollen ihre Besitzer sie mit dem Smartphone orten können.

3D-Drucken mit der Masse

Beliebt waren Kampagnen für 3D-Drucker - eine Geräteklasse, die derzeit im Trend liegt. Die über die Crowdfunding-Plattformen finanzierten Geräte waren durchaus günstiger als die Geräte der großen Hersteller. Den Bukobot etwa boten die Entwickler als Bausatz für weniger als 1.000 US-Dollar an. Die Kampagne auf Kickstarter war überaus erfolgreich: Sie brachte das Vierfache der beabsichtigten 42.000 US-Dollar. Aufsehen - in verschiedener Hinsicht - erregte auch der Drucker Form 1, von dem später noch die Rede sein wird.

 Crowdfunding: Die Masse macht'sComputerspiele und Feuerwaffen 

xunglaublichx 26. Dez 2012

Nur so aus interesse, gibt es bereits fertige Produkte die aus Crowdfunding (egal ob...

coelna 25. Dez 2012

Ich weiß nicht wie es bei Kickstarter ist, aber bei Indiegogo ziehen die das Geld sofort...

Kommentieren



Anzeige

  1. JAVA Softwareentwickler (m/w)
    MPDV Mikrolab GmbH, Heimsheim
  2. IT-Senior Consultant CRM (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  3. Mobile Developer - Andriod / iOS (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  4. Web-Entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Südafrikanische App-Enwicklerin

    "Man findet ein Problem und überlegt sich eine App"

  2. Offener Brief

    Spielentwickler gegen Hass

  3. U3415W

    Gebogener 34-Zoll-Monitor von Dell zum Spielen

  4. Promi-Hack JLaw

    Apple will Fotodiebstahl untersuchen

  5. Kaveri ohne Grafikeinheit

    Neue Athlon-Prozessoren für den Sockel FM2+

  6. Taxi-Konkurrent

    Landgericht verbietet Uber deutschlandweit

  7. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  8. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  9. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  10. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel