Crowdfunding: Denken heißt fliegen
Gedankengesteuerter Hubschrauber Orbit: Käfig schützt bei Abstürzen. (Bild: Puzzlebox)

Crowdfunding Denken heißt fliegen

Das US-Unternehmen Puzzlebox hat einen Hubschrauber entwickelt, der mit der Kraft der Gedanken des Piloten in die Luft erhoben wird. Per Crowdfunding soll der Helikopter zur Serienreife gebracht werden.

Anzeige

Orbit ist ein Hubschrauber, der durch Konzentration geflogen wird. Das US-Unternehmen Puzzlebox hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um den Prototyp zur Serienreife zu bringen.

Das System besteht aus drei Teilen: dem Hubschrauber selbst, der pyramidenförmigen Fernsteuerung sowie einer Gehirn-Computer-Schnittstelle (Brain-Computer-Interface, BCI) - einem Mindwave-Headset des US-Unternehmens Neurosky. In der Pyramide befindet sich ein Arduino-kompatibler Mikrocontroller, der die Gehirnwellen, die das EEG-Headset aufzeichnet, in Steuerkommandos für das Fluggerät umsetzt und diese über Infrarotlicht an den Hubschrauber funkt.

Konzentriert sich der Träger, hebt der Hubschrauber ab. Lässt die Konzentration nach, geht der Hubschrauber in den Sinkflug über. Rote und blaue Leuchtdioden auf der Pyramide zeigen das Maß an Konzentration und mentaler Entspannung an. Damit bei einer Konzentrationsschwäche nichts passiert, ist der Rotor von einem kugelförmigen Käfig umgeben.

Steuerung per Smartphone

Alternativ kann das Headset auch mit einem Android- oder iOS-Smartphone kommunizieren, auf dem die Steuersoftware Brainstorms installiert wird. An den Audioport wird dann ein Infrarotadapter angeschlossen, über den die Befehle an das Fluggerät übertragen werden. Die Konzentrationsanzeige ist dann auf dem Bildschirm des Smartphones zu sehen.

  • Das System besteht aus Headset, Hubschrauber und der Funkpyramide. (Foto: Puzzlebox)
  • Der Hubschrauber (Foto: Puzzlebox)
  • In der Pyramide sitzt der Controller, der die Gehirnströme verarbeitet. Die LEDs zeigen das Maß an Konzentration und Entspannung des Piloten.(Foto: Puzzlebox)
Das System besteht aus Headset, Hubschrauber und der Funkpyramide. (Foto: Puzzlebox)

Puzzlebox hat seine Open-Source-Software Brainstorms schon in US-Schulen vorgestellt. Damit können Schüler beispielsweise Lego-Roboter mit Gehirnwellen steuern oder Konzentrationsübungen durchführen. Auch die Hubschrauber sind als Prototypen bereits vorgestellt worden.

Serienreifes Produkt

Jetzt gehe es darum, Orbit zum Serienprodukt zu machen. Dazu will Puzzlebox Geld per Crowdfunding über die Plattform Kickstarter einwerben. 10.000 US-Dollar will das Unternehmen zusammenbekommen. Nach knapp der halben Laufzeit des Projekts haben Nutzer bereits über 25.000 US-Dollar zugesagt.

Für knapp 90 US-Dollar gibt es den Hubschrauber mit Infrarotadapter und ohne Mindwave-Headset, mit Headtset ist Orbit ab 150 US-Dollar zu haben - allerdings nur in den USA. Interessenten im Ausland zahlen knapp 200 US-Dollar, wobei der Versand im Preis enthalten ist. Die Ausführung mit der Pyramide kostet 250 US-Dollar respektive 300 US-Dollar.

BCI-Stirnband 

tj.one.s 14. Mär 2013

Den Hirngesteuerten Helicopter kann man auch schon hier kaufen, bin vor kurzer Zeit über...

Endwickler 22. Nov 2012

Ja, die Formulierungen bei Golem haben einen neuen Tiefpunkt erreicht und vermutlich...

Reverse 21. Nov 2012

Vielleicht ein klein bisschen Offtopic, aber Ich finde das Thema interessant. Gibt ja...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler mit Projektleiterfunktion im Bereich Embedded Systems (m/w)
    TQ-Systems GmbH, Weßling/Oberbayern
  2. TK-Anlagen-Administrator (m/w)
    Bosch Communication Center Magdeburg GmbH, Magdeburg
  3. Senior Service Manager Outsourced Operations Management (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Netzwerktechniker / Administrator (m/w)
    Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG, Göttingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wearables

    Fitbit unterstützt Windows

  2. 3D-Technologie

    US-Armee will Sprengköpfe drucken

  3. Hohe Investition

    Hilton will Hotelschlüssel durch Smartphones ersetzen

  4. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  5. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  6. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  7. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

  8. Regierungsrazzia

    Chinesische Büros von Microsoft durchsucht

  9. Sebastian Kügler

    Pläne für Wayland-Unterstützung in KDE Plasma 5

  10. Dieselstörmers

    Modemarke gegen Actionspiel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 34UM95 im Test: Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
LG 34UM95 im Test
Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
  1. Free-Form Display Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen
  2. Eizo Foris FS2434 IPS-Display mit schmalem Rahmen für Spieler
  3. Philips 19DP6QJNS Klappmonitor mit zwei IPS-Displays

Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
Privacy
Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
  1. Passenger Name Record Journalist findet seine Kreditkartendaten beim US-Zoll
  2. Android Zurücksetzen löscht Daten nur unvollständig
  3. Privatsphäre Bundesminister verlangt Datenschutz beim vernetzten Auto

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

    •  / 
    Zum Artikel