Nervenzelle (Symbolbild): tolerant gegenüber Lücken in den Daten
Nervenzelle (Symbolbild): tolerant gegenüber Lücken in den Daten (Bild: Allen Institute)

Cortical Processor Darpa lässt Gehirncomputer entwickeln

Ein Computer, der arbeitet wie das menschliche Gehirn - das ist das Ziel einer neuen Ausschreibung der Darpa. Der Computer soll Ungereimtheiten in großen Datensätzen aufspüren.

Anzeige

Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) will einen Prozessor entwickeln lassen, der wie das menschliche Gehirn funktioniert. Das geht aus einer aktuellen Ausschreibung der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums hervor.

Cortical Processor nennt die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums das Vorhaben - einen Prozessor, der die Funktionsweise des Neocortex nachahmt. Das ist der Teil des Gehirns, der unter anderem für Bewegungen, Sprache, Sensorik oder Nachdenken zuständig ist.

Auffälligkeiten in Datensätzen

Der Prozessor soll einen hierarchischen Temporalspeicher (Hierarchical Temporal Memory, HTM) nutzen. Das ist eine Art des Maschinenlernens, das einige Funktionen des Neocortex nachbildet. Die Darpa will ihn dazu einsetzen, große und komplexe Datensätze zu analysieren. Der Prozessor soll dabei Auffälligkeiten oder Unnormales herausfinden.

Das Berechnungsverfahren, das den Neocortex nachbildet, solle energieeffizient, in der Lage zu paralleler Verarbeitung, tolerant gegenüber Lücken in den Daten und schließlich skalierbar sein, erklärt die Darpa.

Einige grundlegende Prinzipien

Zwar sei die Funktionsweise des Cortex' noch nicht vollständig entschlüsselt, erklärt die Darpa. Doch seien bereits jetzt schon einige grundlegende Prinzipien bekannt. Auf dieser Basis seien einige Algorithmen entstanden, die im Maschinenlernen und in neuronalen Netzen verwendet werden.

Die Darpa hat bereits vor einigen Jahren das Projekt Systems of Neuromorphic Adaptive Plastic Scalable Electronics (Synapse) ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, Computerchips nach dem Vorbild des Gehirns zu bauen. 2010 hat der Hardwarehersteller IBM in Rahmen des Programms einen sogenannten kognitiven Chip vorgestellt.


MiguelAzevedo 23. Aug 2013

sehr interessante zusammenfassung, ein bisschen mehr gliederung würde es übersichtlicher...

TheDelta 22. Aug 2013

MMD :D Hmmm, ein Pfandautomat der lernt... genial!

mag 22. Aug 2013

Allzu viel mehr her gibt das RFI der DARPA auch nicht. Man könnte den Eindruck gewinnen...

Das... 21. Aug 2013

Gibts doch schon seit 2010? Zwar kein revolutionäres Game, aber hin und wieder doch ganz...

Zwangsangemeldet 21. Aug 2013

Meiner auch.

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Systemadministrator (m/w) User-Support
    genua mbh, Kirchheim bei München
  2. (Lead) Analytics Engineer (m/w)
    Deutsche Bank | Eschborn, Eschborn
  3. Projektmanager/in für Individualsoftware Automotive
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  4. Quality Assurance & Security Manager (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, deutschlandweit

Detailsuche


Top-Angebote
  1. DEAL DER WOCHE: ANNO 2070 - Bonus Edition [PC Download]
    6,36€
  2. NUR BIS DIENSTAG: Fire HD 7 Tablet 40 EUR günstiger
    79,00€ statt 119,00€
  3. NEU: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Interstellar, Grand Budapest Hotel, Teenage Mutant Ninja Turtles, Django Unchained, Edge of...

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Smart-TV-Betriebssysteme im Test

    Wenn sich Streaming wie Fernsehen anfühlt

  2. Gear S2

    Samsung stellt runde Smartwatches vor

  3. The Swarm

    Brite hebt mit Multicopter ab

  4. Elite Bundle

    Xbox One startet ein bisschen schneller

  5. Spionage

    49 neue Module für die Schnüffelsoftware Regin entdeckt

  6. Primove in der Hauptstadt

    Berlin hat wieder eine E-Bus-Linie

  7. Metal Gear Solid 5

    PC-Version enthält nur 9-MByte-Installer auf Disc

  8. Autonomes Fahren

    Googles Mini-Autos sollen auf Wildwechsel reagieren können

  9. Eigenproduktionen

    Apple will angeblich ins Film- und Seriengeschäft einsteigen

  10. Smartwatch

    iOS-App für Android Wear veröffentlicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Snowden-Dokumente: Die planmäßige Zerstörungswut des GCHQ
Snowden-Dokumente
Die planmäßige Zerstörungswut des GCHQ
  1. Macbooks IBM wechselt vom Lenovo Thinkpad zum Mac
  2. Liske Bitkom schließt Vorstandsmitglied im Streit aus
  3. IuK-Kommission Das Protokoll des Bundestags-Hacks

Rare Replay im Test: Banjo, Conker und mehr im Paket
Rare Replay im Test
Banjo, Conker und mehr im Paket
  1. Microsoft Warum Quantum Break nicht für Windows erscheint
  2. Xbox One DVR-Funktion erscheint vorerst nicht in Deutschland
  3. Xbox One Frische Farben für die neue Nutzerführung

Honor 7 im Hands on: Neues Honor-Smartphone kommt für 350 Euro nach Deutschland
Honor 7 im Hands on
Neues Honor-Smartphone kommt für 350 Euro nach Deutschland

  1. Re: Das sieht schon etwas gefährlich aus

    Thobar | 12:05

  2. Re: So ein rumgeheule...

    Lala Satalin... | 12:05

  3. Re: In dem alter ein Smartphone?

    MickeyKay | 12:05

  4. Re: 2 kW für 15 Sekunden

    violator | 12:04

  5. Rausschmiss durch Provider

    Juge | 12:04


  1. 12:03

  2. 11:59

  3. 11:12

  4. 11:11

  5. 10:54

  6. 09:58

  7. 09:35

  8. 08:17


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel