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Der Core i7-5960X im Asus Rampage V Extreme
Der Core i7-5960X im Asus Rampage V Extreme (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Core i7 5960X übertakten: Viel Strom hilft viel

Der Core i7-5960X im Asus Rampage V Extreme
Der Core i7-5960X im Asus Rampage V Extreme (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Intels erste Achtkern-CPU für Desktop-PCs läuft nominal nur mit 3,0 GHz bei voller Last. Schon mit recht einfachen Einstellungen sind aber 4,4 GHz machbar, dann schlägt sie teurere Xeons. Die Leistungsaufnahme steigt sprunghaft an. Auch 64 GByte RAM sind inzwischen kein Problem.

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Was bei Intel ein X am Ende der Modellnummer trägt, ist ein Prozessor für Overclocking - auch der Ende August erschienene und bereits getestete Core i7 5960X folgt den früher "Extreme Edition" genannten High-End-Modellen nach. Golem.de hat in den Wochen nach dem Marktstart mit mehreren UEFI-Versionen, Mainboards und Speichermodulen experimentiert, um einen möglichst einfachen Weg zu einer vergleichsweise günstigen Workstation aufzuzeigen.

Übertakten ist nämlich schon lange nicht mehr nur ein Hobby für Technikfans oder Rekordjäger, die bei Wettbewerben antreten. Auch professionelle Anwender, die nicht Unsummen für Workstations mit großen Xeon-CPUs ausgeben können oder wollen, machen sich den Taktgewinn zunutze. Dabei geht es nicht um die höchstmögliche Frequenz, sondern um einen stabilen Betrieb unter stundenlanger Last auf allen Kernen.

Notwendig ist das nicht nur für den oft zitierten Videoschnitt - auch wenn 4K-Filme hier neue Herausforderungen bringen -, sondern auch für die Bildbearbeitung mit vielen Ebenen und Filtern, die 3D-Konstruktion und Programmentwicklung. Das Kompilieren großer Anwendungen kann von vielen Kernen, hohem Takt und viel Speicher profitieren, so dass der Entwickler schneller zum Testen seines Codes übergehen kann.

  • 30 Prozent mehr Rechenleistung sind machbar. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Ohne C1E auch ohne Last mehr Energie. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Die Leistungsaufnahme verdoppelt sich. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Die Nepton 280L kühlt auch bei über 4 GHz einen 5960X. (Bild: Cooler Master)
  • 4,5 GHz sind recht einfach machbar. (Screenshot: Golem.de)
  • 1,35 Volt reichen, zuvor waren instabile 1,36 Volt eingestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • 8 Module mit je 8 GByte ergeben 64 GByte. (Foto: Nico Ernst)
30 Prozent mehr Rechenleistung sind machbar. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)

Der 5960X ist dabei besonders interessant, weil er erstmals acht Kerne mit offenem Multiplikator bietet. Sechs Kerne hatte Intel schon seit dem März 2010 im Programm, damals erschien der 980X, der später durch 3960X und 4960X abgelöst wurde - immer mit neuen Architekturen, aber nicht den längst bei den Xeons erhältlichen Octacores. War die höhere Kernzahl bisher den teuren CPUs für Server und Workstations vorbehalten, so gilt das umgekehrt für die frei einstellbaren Multiplikatoren bei den Core-Prozessoren: Xeons sind nicht fürs Übertakten vorgesehen. Sie bieten für kritische Anwendungen eine Funktion, die wiederum die Desktop-CPUs nicht haben, und zwar die Unterstützung für ECC-Speicher.

Eine andere Beschränkung hat Intel mit dem 5960X aber aufgehoben, nämlich die Begrenzung der offiziell unterstützten Speichermenge. War in Intels ARK-Datenbank mit technischen Daten der Prozessoren zum Marktstart noch die Rede von maximal 32 GByte, so stehen dort nun 64 GByte - das war offenbar ein Fehler, denn schon seit dem 3960X ist so viel RAM möglich.

  • 30 Prozent mehr Rechenleistung sind machbar. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Ohne C1E auch ohne Last mehr Energie. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Die Leistungsaufnahme verdoppelt sich. (64 GByte RAM, Radeon 6450, 1000-Watt-Netzteil)
  • Die Nepton 280L kühlt auch bei über 4 GHz einen 5960X. (Bild: Cooler Master)
  • 4,5 GHz sind recht einfach machbar. (Screenshot: Golem.de)
  • 1,35 Volt reichen, zuvor waren instabile 1,36 Volt eingestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • 8 Module mit je 8 GByte ergeben 64 GByte. (Foto: Nico Ernst)
4,5 GHz sind recht einfach machbar. (Screenshot: Golem.de)

Und das ist noch nicht einmal das Maximum: Waren zuerst nur DDR4-Module mit je 8 GByte verfügbar, so landen derzeit die ersten 16-GByte-DIMMs bei den Händlern. Durch die vier Speicherkanäle mit je zwei Slots auf den X99-Mainboards sind dann auch 128 GByte zu erreichen. Mit Preisen von rund 1.600 Euro kostet so viel Speicher dann aber mehr als die rund 970 Euro, die für den 5960X gefordert sind.

Was man sonst für sehr schnelle Systeme braucht, ist aber sehr viel billiger und einfacher in der Handhabung geworden: Starke Netzteile sowie vorbefüllte Wasserkühlungen und die passenden Gehäuse dafür sind jeweils unter 100 Euro erhältlich.

Was man für 4,5 GHz braucht 

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Anonymer Nutzer 12. Nov 2014

Also mein i5 760 läuft mit 3.66GHz statt mit 2.8 seit 4 Jahren ohne spezielle Kühlung...

Ach 06. Nov 2014

Wer hätte das gedacht, dass der OC Sport mal nicht mehr durch die mögliche Taktrate...

Ach 05. Nov 2014

Für Gamer den 4790, für 3D Artisten den 5820.

HubertHans 04. Nov 2014

ECC gibt's nur beim Xeon. Punkt! Die CPU hats uebrigends auch drin. ist halt nicht...

exxo 04. Nov 2014

Vielleicht lassen Sie es lieber . Mit Prime und AVX geht die Temperatur jeder CPU nach...



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