Content ID: Youtube verspricht weniger ungerechtfertigte Sperren
Youtube verbessert Widerspruchsprozess bei Sperrungen. (Bild: Google)

Content ID Youtube verspricht weniger ungerechtfertigte Sperren

Google hat Youtubes Content-ID genanntes System verbessert, mit dem Rechteinhaber verhindern können, dass ihre Inhalte auf Youtube verbreitet werden. Falsche und ungerechtfertigte Sperren von Inhalten sollen damit weniger werden.

Anzeige

Content ID erlaubt es Rechteinhabern seit rund fünf Jahren, ihre Inhalte bei Youtube zu hinterlegen, damit diese automatisch gesperrt werden, sollten Nutzer sie bei Youtube hochladen. Rund 3.000 Inhalteanbieter nutzen das System und haben laut Youtube mehr als 500.000 Stunden an Material hinterlegt. Immer wieder gibt es aber Klagen von Nutzern über ungerechtfertigte Sperrungen.

Nun kündigt Google zwei nennenswerte Änderungen an seinem Content-ID-System an, die falsche und ungerechtfertigte Sperren reduzieren sollen: So führt Google einen neuen Widerspruchsprozess ein. Zwar können Nutzer sich auch bisher schon gegen Sperren wehren, weist aber ein Inhalteanbieter einen solchen Widerspruch zurück, gab es beispielsweise im Hinblick auf die Monetarisierung bisher keine weitere Handhabe für einen Nutzer. Das ändert sich nun, denn ab sofort gilt: Widerspricht ein Nutzer einer Sperrung, hat der Rechteinhaber nur zwei Optionen: Entweder er lässt den Nutzer gewähren oder er reicht eine formale DMCA-Beschwerde ein.

Damit es im ersten Schritt aber schon zu weniger falschen automatisch verhängten Sperren kommt, hat Google seine Algorithmen verbessert. Laut Google kommt es immer wieder zu Fehlern, so dass Rechteinhaber auch Referenzmaterial einreichen, das ihnen gar nicht gehört. Googles Algorithmen sollen solche Fehler nun aufspüren und dafür sorgen, dass Sperrungen auf Basis solchen Referenzmaterials nicht mehr automatisch erfolgen. Stattdessen sollen solche Sperranträge vorher von Menschen überprüft werden.

Darüber hinaus hat Google nach eigenen Angaben seine Erkennungstechnik im Laufe dieses Jahres verbessert.


consulting 05. Okt 2012

Reihenweise bekam ich Beschwerden. Reihenweise habe ich widersprochen. Reihenweise...

Nrgte 04. Okt 2012

Und ab wann ist der neue Wiederspruchsprozess aktiv?

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Architect (m/w) - Grafik & Video
    Harman Becker Automotive Systems GmbH, München
  2. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden
  3. IT-Spezialist (m/w) Analytik / Labor
    Phytolab GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth (Großraum Nürnberg)
  4. Systemanalytikerin / Systemanalytiker
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. SEO

    Google entfernt Autorenhinweise in Suchergebnissen

  2. ARD.connect

    HbbTV-Angebote über Smartphone oder Tablet steuern

  3. Administrationswerkzeug

    HPs Oneview wird auf Racks, Tower und Netzwerk erweitert

  4. Ortsnetze

    Telekom startet Vectoring für 200.000 Haushalte

  5. HP Proliant DL160 und 180

    Mit neuen Einstiegsservern gegen Huawei und Supermicro

  6. Zoff in Wikipedia

    Foundation lenkt im Streit mit deutscher Community ein

  7. Olympus Pen E-PL7

    Systemkamera für Selfies

  8. Virtual Reality

    Leap Motion setzt auf Hände und Augen

  9. KDE

    Plasma Active auf Frameworks 5 portiert

  10. Urheberrecht

    E-Book-Anbieter dürfen Weiterverkauf von Dateien untersagen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
Qnap QGenie im Test
Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
  1. Qnap QGenie NAS-System für die Hosentasche
  2. HS-251 Qnap beschleunigt lüfterloses NAS-System
  3. QNAP TS-EC1080 Pro Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

Kinkobox angeschaut: E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
Kinkobox angeschaut
E-Mail-Verschlüsselung leicht gemacht
  1. IT-Sicherheitsgesetz Telekomfirmen müssen Nutzer über Cyberangriffe informieren
  2. IT-Sicherheitsgesetz Unternehmen dürfen ungefährliche Angriffe anonym melden
  3. Cryptophone Telekom mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Smartphones

    •  / 
    Zum Artikel