Gute Fortsetzungen in allen Genres

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Davon abgesehen war 2012 ein gutes Jahr mit vielen gelungenen Fortsetzungen, aber ohne große Überraschungen. Titel wie Halo 4, Fifa 13, Assassin's Creed 3, Far Cry 3, Max Payne 3, Guild Wars 2, Borderlands 2, PES 2013 und Torchlight 2 haben die Erwartungen erfüllt - aber Sensationen sind ausgeblieben. Schön, dass es im Genre der rundenbasierten Strategiespiele mit Xcom Enemy Unknown wieder ein hochkarätiges Programm gab.

Tablets und Smartphones gewinnen mit Casual-Titeln wie Angry Birds Star Wars, Royal Revolt von Flaregames und Tower & Dungeons ebenso weiter an Bedeutung wie der - noch kleine - Hardcorebereich mit The Room oder der mutigen, aber etwas umständlich zu steuernden Umsetzung von Baldur's Gate. Nicht ganz so rund lief es für die lange erfolgsverwöhnten Free-to-Play-Browser- und Social Games: Langweilige Spiele und immer mehr Abzocke haben das Image angeschlagen, so dass auch große Unternehmen der Branche wie Zynga und Bigpoint immer wieder Teile der Belegschaft entlassen haben.

Computerspielepreis und das Handbuch des Jahres

Deutlich besser lief es bei Crytek - zumindest bei der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises im April 2012 in Berlin. "Für mich ist das eine kleine Revolution", sagte ein spürbar gerührter Avni Yerli, nachdem er als einer der Crytek-Chefs den Preis für das beste deutsche Spiel für Crysis 2 entgegengenommen hatte. "Diese Würdigung ist ein sehr wichtiger Meilenstein für Crytek und für die deutsche Spieleindustrie", sagte Yerli. In der Tat ist die Akzeptanz für Erwachsenentitel inzwischen so gewachsen, dass 2012 so gut wie ohne ernsthafte Debatte über vermeintliche Killerspiele ausgekommen ist.

Der auffälligste Kontakt zwischen Politik und Spielebranche hat 2012 zwischen Griechenland und Tschechien stattgefunden. Nachdem zwei tschechische Mitarbeiter von Bohemia Interactive wegen angeblicher Spionage auf der griechischen Insel Limnos verhaftet worden waren, wo sie immer noch sind, hat sich sogar der tschechische Präsident Václav Klaus mit einem Brief an seinen griechischen Kollegen Karolos Papoulias gewandt und um eine faire Untersuchung der Angelegenheit gebeten.

Der beliebteste Arbeitgeber in der Spielebranche dürfte derzeit Valve Software sein. Steam ist erfolgreich, die Arbeit an der Engine Source 2 geht offenbar voran, bei Half-Life 3 tut sich etwas, und dazu sind die Bedingungen für die Beschäftigten wohl geradezu paradiesisch, wie im April 2012 ein Handbuch für Mitarbeiter gezeigt hat: Hierarchien gibt es praktisch nicht, jeder darf mehr oder weniger machen, was er oder sie möchte - und dazu kommen leckeres und gesundes Essen sowie Massagen.

Eng mit Valve verbunden ist auch der Fortschritt, den Linux in der Spielebranche macht. Das hängt vor allem damit zusammen, dass es Steam bald auch für das offene Betriebssystem geben wird und damit das Problem der Distribution so gut wie gelöst wäre - von heute auf morgen wird es dann ein wahrscheinlich gut funktionierendes Geschäftsmodell für Linux geben. Allerdings nur dann, wenn die Community bereit ist, die Einschränkungen durch das DRM-System Steam hinzunehmen. Erste Publisher zeigen schon Interesse: So hat THQ angekündigt, die Möglichkeit von Linux-Versionen zu prüfen.

 Wii U und andere neue Konsolen

shazbot 27. Dez 2012

Du wiedersprichst dir selbst. Black Mesa ist keine Portierung, sondern ein Source Mod...

shazbot 27. Dez 2012

Max Payne 3 ist das vermutlich am wenigsten beachtete AAA-Spiel des Jahres, aber...

wasabi 26. Dez 2012

Naja, "Zeiten" klingt so, als wenn das früher üblich war. Stattdessen war das eher die...

mawa 25. Dez 2012

Auch der Stern für Browsergames ist seit diesem Jahr sehr stark am sinken. Das gilt nicht...

Thegod 25. Dez 2012

Nachdem in den vergangenen Wochen öfters mal Kritik gegenüber einzelnen Berichten auf...

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