Computersicherheit GI fordert Meldepflicht für Sicherheitslücken

Nutzer hätten mehr von einer Meldepflicht für Sicherheitslücken in Software als von einer für Cyberangriffe, sagt die Gesellschaft für Informatik. Sicherheitslücken und Angriffe dürften nicht aus Angst um das Ansehen eines Unternehmens verschwiegen werden.

Anzeige

Die Gesellschaft für Informatik (GI) fordert, Sicherheitslücken in Software zu veröffentlichen. Die von der Europäischen Union (EU) ins Gespräch gebrachte Meldepflicht für Cyberangriffe greift nach Ansicht der Fachorganisation zu kurz.

EU-Kommissarin Neelie Kroes will Unternehmen dazu verpflichten, Cyberattacken sowie den Verlust von Kundendaten zu melden. Das soll für die Betreiber von Versorgungseinrichtungen wie Telekommunikationsanbieter oder Energieversorger und für IT-Dienstleister wie E-Commerce-Unternehmen oder Bezahldienste gelten.

Nach Ansicht des GI-Arbeitskreises Datenschutz und IT-Sicherheit reicht es nicht aus, Angriffe zu melden, um Bürger und Unternehmen dauerhaft vor Angriffen über das Internet zu schützen. "Der Arbeitskreis fordert deshalb eine Meldepflicht weniger für die Angriffe als für die entdeckten Sicherheitslücken", erklärte Hartmut Pohl, Sprecher des Arbeitskreises.

Informieren und sichern

Die Sicherheitslücken sollten veröffentlicht werden, damit andere Nutzer eines gefährdeten Programms darüber Bescheid wüssten, fordert der Arbeitskreis. Die Hersteller der Software sollten ihre Kunden darüber informieren und die Schwachstellen umgehend beseitigen.

Der Branchenverband Bitkom ist gegen die von der EU-Kommission geforderte Meldepflicht. Müssten die Unternehmen melden, wenn sie angegriffen werden, schade das ihrem Ansehen, begründete der Verband. Das sieht die GI anders: "Hier ist unbedingt Transparenz gefragt: Sicherheitslücken (und Angriffe) dürfen nicht aus Sorge eines Reputationsverlustes verschwiegen werden", sagte Pohl.


Tuxianer 14. Feb 2013

Jetzt stelle ich mir mal eine "objektive", sprich: nicht von den Hard- und...

Andre S 14. Feb 2013

Wenn es dann doch rauskommt sagen se halt: "wir wussten es selbst noch nicht sonst hätten...

Donk 14. Feb 2013

Es geht doch sicherlich nicht darum das Angriffsversuche gemeldet werden müsssen. Davon...

fratze123 14. Feb 2013

passwörter werden GAR NICHT gespeichert. seriöse anbieter speichern 'n gesalzenen hash.

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler ASP.NET (m/w)
    MWG-Biotech AG, Ebersberg (Großraum München)
  2. Akademischer Mitarbeiter (m/w)
    Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  3. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  4. Software Entwickler (TTS) (m/w)
    Continental AG, Villingen-Schwenningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  2. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  3. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen

  4. Darknet

    Grams - eine Suchmaschine für Drogen

  5. Kitkat-Smartphone

    Samsungs Galaxy Ace Style kommt früher

  6. Netmundial-Konferenz

    Netzaktivisten frustriert über "Farce" der Internetkontrolle

  7. Zalando

    Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

  8. Apple vs. Samsung

    Google versprach Samsung Hilfe im Patentstreit mit Apple

  9. Deadcore

    Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux

  10. Reprap

    "Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scaler: Xbox, streck das Bild!
Scaler
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Microsoft Xbox One wagt sich im September 2014 nach Japan
  2. Konsolen Microsoft meldet fünf Millionen Xbox One
  3. Xbox One Upgedated und preisgesenkt

Nokia X mit Android im Test: Windows Phone in Schlecht
Nokia X mit Android im Test
Windows Phone in Schlecht

Nokia hat also doch noch ein Android-Smartphone auf den Markt gebracht: Das Nokia X hat eine stark angepasste Oberfläche, die an Windows Phone 8 erinnert, aber deutlich weniger gut läuft. Was genau Nokia mit dem X erreichen will, ist schwer auszumachen.

  1. Smartphones Diese Woche geht Nokias Mobiltelefonsparte an Microsoft
  2. Android ohne Google Nokia X bei Händlern in Deutschland verfügbar
  3. Nokia 225 Handy mit über einem Monat Akkulaufzeit für 50 Euro

Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

    •  / 
    Zum Artikel