Compiler GCC 5.0 soll modularer werden
Entwickler der GNU Compiler Collection (GCC) diskutieren über Pläne für Version 5 der Kompilierwerkzeuge. GCC soll modular werden - ähnlich dem LLVM-Projekt. Das Vorhaben ist aber nahezu undurchführbar, da sind sich die Entwickler einig.
In einer Mailingliste diskutieren die Entwickler gegenwärtig darüber, welche Funktionen sie sich für die nächste große Version 5 der Compilersammlung GNU Compiler Collection wünschen. Auf einen Vorschlag des Red-Hat-Entwicklers David Malcolm, die Werkzeugsammlung modularer zu gestalten, reagierten zahlreiche Entwickler zwar positiv, äußerten aber Bedenken, ob die Modularisierung überhaupt möglich ist. Vorbild für Malcolms Vorschlag ist LLVM.
GCC soll ultimativ aus einer Sammlung von Bibliotheken bestehen, die einfacher in Applikationen statisch gelinkt werden können als bisher. Damit würden die eigentlichen Anwendungen aus einem kleinen Wrapper bestehen, den diese Bibliotheken aufrufen würden. Statisch gelinkte Anwendungen könnten dann schneller starten, schreibt Malcolm.
Allerdings gibt Malcolm auch zu bedenken, dass eine Modularisierung des bereits seit 1987 bestehenden Projekts alles andere als einfach sei, wenn nicht unmöglich. Denn die Umstrukturierung müsste wohlüberlegt sein. In ersten Versionen müssten vermutlich zahlreiche Funktionen wegfallen, die es gegenwärtig gebe, schreibt Malcolm.
Zahlreiche Entwickler begrüßten Malcolms Vorschlag und öffneten daraufhin einen neuen Thread, in dem die Modularisierung weiterdiskutiert wird.
Außerdem wünschen sich die Entwickler, dass GCC künftig in C++ statt in C geschrieben wird. Auch ein richtiges Plugin-API steht auf der Wunschliste.






Das GNU wird es schon irgendwie hin biegen. Ich stell es mir aber auch richtig schwierig...
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