Color Lux Pocketbook stellt E-Book-Reader mit Farbdisplay vor

Der ukrainische Hersteller Pocketbook hat einen E-Book-Reader mit Farbdisplay vorgestellt. Das Gerät soll im Sommer hierzulande auf den Markt kommen.

Anzeige

Ein Nachteil von E-Book-Readern gegenüber Tablets ist der Bildschirm: Die Lesegeräte haben monochrome Displays. Die E-Paper-Hersteller arbeiten seit einigen Jahren an Farbbildschirmen. Der ukrainische Hersteller Pocketbook will in Kürze einen E-Book-Reader mit einem solchen Display auf den Markt bringen.

Pocketbook Color Lux hat ein 8 Zoll (20,3 Zentimeter) großes Display von E-Ink mit der Technik Triton 2. Es kann 4.096 Farben darstellen und hat eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln. Das ist relativ wenig im Vergleich etwa zum neuen Kobo-E-Book-Reader Aura HD, der bei einer Bildschirmgröße von 6,8 Zoll (17,2 cm) eine Auflösung von 1.440 x 1.080 Pixeln hat. Der Bildschirm ist ein Touchscreen, über den das 300 Gramm schwere Gerät bedient wird.

E-Paper mit Farbfilter

Triton basiert auf der herkömmlichen E-Ink-Technik. Über der Schicht mit den pigmentgefüllten Kugeln liegt eine dünne Folie, die als Farbfilter dient. Durch den Filter reduziert sich allerdings die Auflösung stark. Anfang des Jahres hatte E-Ink auf der CES die Weiterentwicklung Triton 2 vorgestellt. Ein Triton-2-Display soll einen besseren Farbfilter haben, ist dünner und hat zudem eine Frontbeleuchtung. Beim Color Lux kann diese stufenlos geregelt werden.

Der E-Book-Reader hat einen 800-MHz-Freescale-Prozessor und 256 MByte Arbeitsspeicher. Als interner Speicher stehen 4 GByte zur Verfügung, der über eine Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden kann. Das Gerät hat einen 3000-mAh-Lithium-Polymer-Akku. Als Anschlüsse stehen Micro-USB sowie eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse zur Verfügung. Der Color Lux hat zudem WLAN.

E-Book-Reader und Android-Tablet

Neben dem Color Lux hat Pocketbook auf einer Pressekonferenz noch den E-Book-Reader Touch 2 und das Android-Tablet Surfpad 2 vorgestellt - beides Weiterentwicklungen aktueller Geräte. Das russische Angebot Nomobile hat sie bei der Gelegenheit gefilmt und das Video bei Youtube veröffentlicht.

Pocketbook selbst nennt nur Preise und Verfügbarkeit für den russischen Markt. Danach soll der Color Lux im Juni 2013 für knapp 10.000 Rubel, umgerechnet etwa 245 Euro, auf den Markt kommen. Touch 2 und Surfpad 2 sollen im kommenden Monat erhältlich sein - der E-Book-Reader für knapp 7.000 Rubel, etwa 170 Euro, das Tablet für 5.000 Rubel, etwa 120 Euro.

Nach Informationen des Fachmagazins Buchreport wird der E-Book-Reader Color Lux auch in Deutschland in den Handel kommen. Er soll 250 Euro kosten.


Grover 26. Apr 2013

Papier sparen wäre bestimmt ein netter Nebeneffekt. Viel wichtiger wäre mir das...

Kommentieren


Michael Sonntag / 25. Apr 2013

16 Tipps zum PocketBook Touch



Anzeige

  1. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  2. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  3. Senior Consultant Reporting (m/w)
    b.telligent, München und Zürich
  4. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

    •  / 
    Zum Artikel