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Cockpit eines Airbus Industrie A3XX im Dezember 1999
Cockpit eines Airbus Industrie A3XX im Dezember 1999 (Bild: STR New Reuters)

Cockpit: Piloten warnen vor angreifbaren Bordcomputern

Der IT-Security-Spezialist und Pilot Hugo Teso hat erneut vorgeführt, wie sich mit einer Schadsoftware die Steuerung eines Flugzeugs übernehmen lässt, wenn die Maschine mit Autopilot fliegt. Cockpit fordert nun Konsequenzen.

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Die Pilotenvereinigung Cockpit warnt vor Sicherheitslücken in Bordcomputern, die Kriminelle für Angriffe auf Flugzeuge nutzen könnten. In einer NDR-Dokumentation, die am Montag, dem 14. Juli um 22:35 Uhr im 1. Programm läuft, kritisiert Pilotensprecher Jörg Handwerg, "wie schlecht die Systeme geschützt sind".

Bei einem internen Cockpit-Vortrag hatte der Cyberspezialist und Pilot Hugo Teso gezeigt, wie sich mit einer Schadsoftware die Steuerung übernehmen lässt, wenn ein Flugzeug per Autopilot fliegt. "Da war nur noch gespenstische Stille", sagt Handwerg in dem NDR-Beitrag. "Die Anzahl an Computern, die man manipulieren kann, ist doch erheblich höher, als ich angenommen hatte. Hier muss dringend etwas geschehen."

"Der Angriff erfolgte über offenbar unzureichend verschlüsselte Serviceverbindungen zwischen Betreibern und Bordcomputer. Aber nur in der Theorie, und im Film nur anhand eines Modells. Der Hacker war also nicht in der Maschine", sagte ein NDR-Sprecher Golem.de.

Teso zeigt anhand einer umgebauten Drohne, wie er sich in Flugzeugsteuerungen einhacken könnte. Sowohl der Hamburger Airbus-Konzern als auch die zuständige EU-Kommission in Brüssel lehnten Interviewanfragen dazu ab. Airbus schrieb, zu "Details dieses Themenkomplexes" wolle der Konzern nicht "in der Öffentlichkeit auftreten". Aus Brüssel hieß es per E-Mail, man nehme dort aus Sicherheitsgründen "zur Schlüssigkeit spezifischer Angriffsformen nicht Stellung".

Teso demonstrierte im März 2013 mögliche Hacks in einer Versuchsumgebung und zeigte auf, wie er mit einer Android-Applikation die Steuerung eines virtuellen Flugzeugs in dem Flugsimulator Xplane übernehmen konnte.

Das Identifizieren eines potenziellen Opfers und der Upload des Exploits erfolgten über die Kommunikationssysteme ADS-B und ACARS. ADS-B habe keinerlei Sicherheitsfunktionen, sagte er. Es ließen sich darüber sowohl passive - also das Abhören des Funkverkehrs - als auch aktive Angriffe ausführen, etwa das Blockieren der Übertragung.

Über ACARS ließen sich über Funk Details über Flugroute und Flugzeugtyp ermitteln oder eben auch Befehle an den Bordcomputer absetzen. Den Zugang zu den Kommunikationssystemen könne sich jeder über Software Defined Radio (SDR) verschaffen.


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DerVorhangZuUnd... 15. Jul 2014

Bei dem Verbot geht es wie im Krankenhaus wohl eher darum den Onboard-Telefon-Service zu...

jaybus56 15. Jul 2014

Das mit der AF verstehe ich nicht. Erstens sollte die Software den gleichzeitigen Zugriff...

der kleine boss 15. Jul 2014

erstes lol an diesem noch sehr jungen tag. Das werd ich mir auch draufschreiben!

triplekiller 14. Jul 2014

Daran habe ich noch garnicht gedacht. Ich könnte, mit ein bisschen Wissen, an Flugzeugen...

ploedman 14. Jul 2014

Das erinnert mich etwas an LOST.



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