Abo
  • Services:
Anzeige
Die Datenschutzbestimmungen für Microsofts Cloud-Dienste wie Office365 sind jetzt nach ISO27018 zertifiziert.
Die Datenschutzbestimmungen für Microsofts Cloud-Dienste wie Office365 sind jetzt nach ISO27018 zertifiziert. (Bild: Microsoft)

Cloud-Dienste: Microsoft wirbt mit Sicherheit nach ISO 27018

Die Datenschutzbestimmungen für Microsofts Cloud-Dienste wie Office365 sind jetzt nach ISO27018 zertifiziert.
Die Datenschutzbestimmungen für Microsofts Cloud-Dienste wie Office365 sind jetzt nach ISO27018 zertifiziert. (Bild: Microsoft)

Für Kunden von Microsofts Cloud-Diensten sollen künftig Sicherheitsstandards nach ISO 27018 gelten. Bei Anfragen durch Strafverfolgungsbehörden sollen sie demnach benachrichtigt und ihre Daten nicht für Werbung eingesetzt werden. Davon profitieren aber nicht alle.

Anzeige

Microsofts Cloud-Dienste Office 365 und Dynamics CRM Online sind von dem British Standards Institute (BSI) nach den Sicherheitsstandards zertifiziert worden, wie sie in ISO/IEC 27018 definiert sind. Diese Standards sollen für Microsoft weltweit gelten. Azure hat bereits eine solche Zertifizierung. In dem ISO-Standard werden Datenschutzbestimmungen beschrieben, darunter die Informationspflicht bei Behördenanfragen oder die Wiederverwendung von Kundendaten in Werbung. Jedoch gelten diese Standards bei Microsoft explizit nur für Geschäftskunden.

ISO 27018 ist erst im August 2014 verabschiedet worden. Der neue Standard baut auf ISO 27001 und ISO 27002 auf, fasst sie zusammen und erweitert sie. An dem Entwurf maßgeblich beteiligt war auch das BSI, das zahlreiche Forderungen in seiner Orientierungshilfe zum Cloud Computing einbringen konnte. Die in ISO 27018 festgelegten Datenschutzpflichten gelten auch als Grundlage für die europäische Datenschutzgrundverordnung, die voraussichtlich dieses Jahr noch in Kraft treten wird. Dann werden auch die länderspezifischen Datenschutzbestimmungen in der EU ungültig.

Datenschutz nach ISO-Standards

Die Richtlinien in dem Standard, die Microsoft jetzt hervorhebt, besagen unter anderem, dass personenbezogene Daten ausschließlich nach den Vorgaben der Kunden verarbeitet werden dürfen. Zudem muss Microsoft seinen Kunden mitteilen, auf welchen Servern genau sich seine Daten in der Cloud befinden, zumindest in welchen Ländern die Daten verarbeitet werden. Jede Verarbeitung durch Dritte muss den Kunden mitgeteilt werden. Außerdem muss Microsoft den Kunden jederzeit Zugriff auf seine Daten gewähren und entsprechende Werkzeuge bereitstellen, um sie zu löschen, zu ändern oder zu korrigieren. Sollten Unbefugte Zugriff auf persönliche Daten bekommen, muss Microsoft seine Kunden darüber umgehend informieren und mögliche Konsequenzen erläutern.

Und schließlich muss das Unternehmen dem Kunden mitteilen, wenn Strafverfolgungsbehörden Zugriff auf personenbezogene Kundendaten verlangen. Hier schränkt Microsoft aber ein: Eine Mitteilung dürfe nur erfolgen, wenn das nicht gegen geltende Gesetze verstoße.

Nationales Recht geht vor

Nach US-Recht können dortige Strafverfolgungsbehörden von Unternehmen durchaus verlangen, solche Durchsuchungsbefehle geheim zu halten, etwa mit den National Security Letters. Auch die seit den Snowden-Enthüllungen zunehmend veröffentlichten Transparenzberichte enthalten nur rudimentäre Informationen über die Zugriffe von Behörden auf Kundendaten in Unternehmen.

Microsoft und andere haben sich zwar bereits vor US-Gerichten gegen die Herausgabe von Daten von europäischen Kunden an US-Behörden gewehrt, bislang aber erfolglos. Die nächste Instanz soll den Fall weiter verhandeln. Immerhin kann Microsoft sich dabei auf den internationalen Standard ISO 27018 berufen. Die Umsetzung der Standardisierung dürfte wohl eher auf europäische Kunden zugeschnitten sein.


eye home zur Startseite
kbrandis 23. Feb 2015

Der Artikel ist unsauber recherchiert und geschrieben. Es handelt sich NICHT um ein...

TheUnichi 19. Feb 2015

Du hast z.B. übersehen, dass man alles, was man in der Azure-Cloud machen kann, auch...

Proctrap 18. Feb 2015

Vergiss nicht nen Reiniger mit zu nehmen :D

TheUnichi 18. Feb 2015

Was sollen sie denn deiner Meinung nach noch tun? Jedem Microsoft-Nutzer 1 Mio. Dollar...

lemmer 18. Feb 2015

Ist British Standards Institute nicht nur ein Tarnname für eine Außenstelle des GCHQ?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. item Industrietechnik GmbH, Solingen
  2. Deutsche Telekom AG, Düsseldorf
  3. Deutsche Telekom AG, München
  4. FERCHAU Engineering GmbH, Raum Saarbrücken / Raum Trier


Anzeige
Top-Angebote
  1. 74,90€
  2. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  3. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Bitdefender


  1. Pangu

    Jailbreak für iOS 9.3.3 ist da

  2. Amazon Prime Air

    Lieferdrohnen könnten in Großbritannien bald starten

  3. Bildbearbeitung unmöglich

    Lightroom-App für Apple TV erschienen

  4. Quartalszahlen

    Apple-Gewinn bricht wegen schwächerer iPhone-Verkäufe ein

  5. SSD

    Crucial erweitert MX300-Serie um 275, 525 und 1.050 GByte

  6. Shroud of the Avatar

    Neustart der Ultima-ähnlichen Fantasywelt

  7. Spielekonsole

    In Nintendos NX stecken Nvidias Tegra und Cartridges

  8. Nach Terroranschlägen

    Bayern fordert Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung

  9. Android-Smartphone

    Update soll Software-Probleme beim Oneplus Three beseitigen

  10. Tim Sweeney

    "Microsoft will Steam zerstören"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006
  3. Das Internet der Menschen "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"

Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

Geforce GTX 1060 im Test: Knapper Konter
Geforce GTX 1060 im Test
Knapper Konter
  1. Quadro P6000/P5000 Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP102-Vollausbau an
  2. Grafikkarte Nvidia bringt neue Titan X mit GP102-Chip für 1200 US-Dollar
  3. Notebooks Nvidia bringt Pascal-Grafikchips für Mobile im August

  1. Re: Schade Debian...

    superdachs | 07:40

  2. Re: Frankreich hat die Vorratsdatenspeicherung

    Gerhardt_Kxx82 | 07:40

  3. Re: Noch ne Technik mit der der DHL...

    chefin | 07:40

  4. Re: MS lenkt von eigenen Problemen ab

    eXXogene | 07:36

  5. Re: Entweder gehen noch andere Abteilungen in die...

    curious_sam | 07:35


  1. 07:28

  2. 07:13

  3. 23:40

  4. 23:14

  5. 18:13

  6. 18:06

  7. 17:37

  8. 16:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel