Das Touchpad des Chromebooks lässt sich auch ohne Hände bedienen.
Das Touchpad des Chromebooks lässt sich auch ohne Hände bedienen. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Chromebook mit ARM im Test Plaste und Elaste mit Bauchtaste

Samsung hat ein erstes Chromebook mit ARMs Cortex-A15-Prozessoren entwickelt. Darauf läuft Chrome OS mit dem Aura-Desktop. Um die Hardware des Chromebooks hat Samsung viel Plastik verbaut, was eine ungewöhnliche Eingabemöglichkeit bietet.

Anzeige

Im kleinsten Chromebook aus der Serie 3 (XE303C12) hat Samsung seinen SoC Exynos 5250 verbaut. Der ist mit ARMs Cortex-A15-Prozessoren ausgestattet, die einerseits genügend Leistung bringen und andererseits energiesparend sein sollen. Das Gehäuse ist allerdings schlecht konstruiert und das Material verdient die Bezeichnung Plastik - ermöglicht aber eine lustige Art der Bedienung. Das Chromebook zeigte im Test auch sonst viele Schwächen.

Die beiden Cortex-A15-Kerne sind mit maximal 1,7 GHz getaktet. In dem Exynos-SoC ist eine Mali-T604-GPU integriert, die den 11,6-Zoll-Bildschirm (29,5 cm) mit einer HD-ready-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten antreibt und stark winkelabhängig ist. Nach Herstellerangaben hat das Display eine Leuchtkraft von 200 Candela/qm. Der Bildschirm ist entsprechend dunkel. Die automatische Helligkeitsanpassung funktioniert zuverlässig, lässt sich aber nicht deaktivieren. Da das Display matt ist, lässt es sich dennoch im Sonnenlicht benutzen. Im Vergleich zum ebenfalls von uns getesteten Chromebook mit Atom-Prozessor lässt sich das Sonnenlicht aber nicht so gut als Lichtquelle verwenden. Das alte Chromebook bot zudem 300 Candela/qm.

  • Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)
  • Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)
  • Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)
  • Samsungs Chromebook der Serie 3 mit Netzteil (Bild: Nina Sebayang)
  • Die meisten Anschlüsse sind auf der Rückseite des Geräts. (Bild: Nina Sebayang)
  • Lediglich die Kopfhörerbuchse und der Einschub der SD-Karte sind an der linken Seite des Notebooks. (Bild: Nina Sebayang)
  • Die Tastatur ist bequem zu bedienen, das Trackpad lässt sich wegen des Plastikgehäuses auch von der Unterseite des Chromebooks nutzen. (Bild: Nina Sebayang)
  • Die Scharniere des Bildschirms zeigen die schlechte Verarbeitung des Gehäuses. (Bild: Nina Sebayang)
  • Außerdem löst sich bei Neugeräten bereits der Displayrahmen von dem Gehäuse. (Bild: Nina Sebayang)
Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)

Für Netzwerkverbindungen hat das Chromebook ein WLAN-Modul, das nach 802.11 b/g/n und a/n Verbindung aufnehmen kann. Demnach funkt das Chromebook auch im 5-GHz-Bereich. Außerdem kann es sich per Bluetooth verbinden. Wir konnten beispielsweise problemlos auf ein Galaxy Nexus zugreifen. Die Kopplung mit dem externen Lautsprecher Digitus DA-10287 funktionierte hingegen nicht. Einen Ethernet-Anschluss gibt es nicht.

Reichlich Steckplätze

Der Arbeitsspeicher wird mit 2 GByte angegeben. Der Flash-Speicher beträgt 16 GByte. Wie viel davon das Betriebssystem aufnimmt, konnten wir mit den Standardwerkzeugen nicht ermitteln. Ohnehin ist das Chromebook hauptsächlich für den Einsatz mit Googles Onlineangebot gedacht. Das Speichern von lokalen Daten ist aber immerhin vorgesehen. Zusätzlich lassen sich Daten auf einer SD-Karte speichern. USB-Sticks werden in der Regel ebenfalls erkannt. Probleme hatten wir lediglich mit einigen USB-Sticks mit U3-Partition. Außerdem erkennt das Chromebook exFAT-Partitionen nicht.

Bis auf den Einschub für die SD-Karte und den Eingang für Kopfhörer befinden sich sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite des Gehäuses. Dazu gehören ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Anschluss sowie ein HDMI-Ausgang. Außerdem ist dort ein Steckplatz für eine SIM-Karte, der für die Versionen des Chromebooks mit GSM-Modul gedacht ist.

Klicken mit dem Bauch 

Felix_Keyway 14. Jan 2013

Ich würde diesen Müll schlicht nicht kaufen, bin mit meinem PC (Windows 8 Pro) und...

LordSiesta 26. Nov 2012

Ich glaub kaum, dass die Golem-Redaktion so viel Pech hat, gleich zwei Montagsgeräte zu...

Telcrome 26. Nov 2012

Als wenn Apple den Bach runtergehen würde, die machen vielleicht weniger Gewinn, aber...

zonk 26. Nov 2012

Mir geht's auch so. Mein Fernseher hat Mikroruckler bei externen hdmi Geraeten, das...

tingelchen 26. Nov 2012

Welche Werbung?

Kommentieren



Anzeige

  1. Security Consultant (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, Berlin, Köln, München
  2. IT-Experte (m/w) Client Applikationsmanagement
    Aareal Bank AG, Wiesbaden
  3. Software-Entwickler (m/w)
    AOK Systems GmbH, Stuttgart
  4. Software-Entwickler (m/w) für Linux-Umgebung
    RIEKE COMPUTERSYSTEME GmbH, Martinsried

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Gravity - Diamond Luxe Edition [Blu-ray] [Limited Edition]
    12,99€ - Release 26.03.
  2. 300: Rise of an Empire Ultimate Collectors Edition [3D Blu-ray] [Limited Edition]
    69,99€ statt 129,00€
  3. Blu-rays unter 10 EUR
    (u. a. 300 Rise of an Empire, Heartbreak Ridge, Pearl Harbor, The Losers, Bodyguard, American...

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Galaxy S6 und S6 Edge im Hands On

    Rund, schnell, teuer

  2. Galaxy S6 und Edge-Variante

    Samsungs neue Top-Smartphones im Glaskleid

  3. Smart Home

    D-Link will Z-Wave-Funk in seine Router integrieren

  4. Vive

    Valves VR-Brille kommt von HTC

  5. Huawei Watch im Hands On

    Kompakte Smartwatch mit rundem Saphirglas

  6. One M9 im Hands on

    HTCs Lollipop-Smartphone hat ein Zusatzknöpfchen

  7. Watch Urbane LTE im Hands On

    LGs Edelstahl-Uhr für geduldige Golfer

  8. Qi Wireless Charging

    Ikea-Möbel laden schnurlos Akkus

  9. Linux-Desktops

    Xfce 4.12 ist endlich fertig

  10. Fahrerdienst

    Uber verschweigt monatelang einen Server-Einbruch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Honor Holly im Test: 130 Euro - wer bietet weniger?
Honor Holly im Test
130 Euro - wer bietet weniger?
  1. Honor Preis des Holly sinkt auf 110 Euro
  2. Honor Holly Je mehr Interessenten, desto günstiger das Smartphone
  3. Honor T1 8-Zoll-Tablet im iPad-Mini-Format für 130 Euro

SLED 12 im Test: Die Sinnhaftigkeit eines kostenpflichtigen Linux-Desktops
SLED 12 im Test
Die Sinnhaftigkeit eines kostenpflichtigen Linux-Desktops
  1. Linux-Jahresrückblick 2014 Umbauarbeiten, Gezanke und Container

Test Samsung NX1: Profikamera oder nicht - Samsung muss noch viel lernen
Test Samsung NX1
Profikamera oder nicht - Samsung muss noch viel lernen
  1. Freihändige 40-Megapixel-Fotos Olympus verändert Kameramarkt mit Zittersensor
  2. EOS M3 Neue Systemkamera mit deutlich schnellerem Autofokus
  3. Micro-Four-Thirds-Sensor Olympus Air ist eine Smartphonekamera zum Anklemmen

  1. Ernsthaft - wozu braucht ein Desktop Environment...

    Ovaron | 05:55

  2. Re: Danke an einen Helden meiner Kindheit

    spantherix | 05:33

  3. Re: RIP

    spantherix | 05:31

  4. Re: Das ist alles??

    spantherix | 05:28

  5. Re: 1000¤

    ustas04 | 05:27


  1. 00:39

  2. 19:36

  3. 17:29

  4. 17:20

  5. 17:16

  6. 17:00

  7. 15:39

  8. 13:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel