Chromebook mit ARM im Test Plaste und Elaste mit Bauchtaste

Samsung hat ein erstes Chromebook mit ARMs Cortex-A15-Prozessoren entwickelt. Darauf läuft Chrome OS mit dem Aura-Desktop. Um die Hardware des Chromebooks hat Samsung viel Plastik verbaut, was eine ungewöhnliche Eingabemöglichkeit bietet.

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Im kleinsten Chromebook aus der Serie 3 (XE303C12) hat Samsung seinen SoC Exynos 5250 verbaut. Der ist mit ARMs Cortex-A15-Prozessoren ausgestattet, die einerseits genügend Leistung bringen und andererseits energiesparend sein sollen. Das Gehäuse ist allerdings schlecht konstruiert und das Material verdient die Bezeichnung Plastik - ermöglicht aber eine lustige Art der Bedienung. Das Chromebook zeigte im Test auch sonst viele Schwächen.

Die beiden Cortex-A15-Kerne sind mit maximal 1,7 GHz getaktet. In dem Exynos-SoC ist eine Mali-T604-GPU integriert, die den 11,6-Zoll-Bildschirm (29,5 cm) mit einer HD-ready-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten antreibt und stark winkelabhängig ist. Nach Herstellerangaben hat das Display eine Leuchtkraft von 200 Candela/qm. Der Bildschirm ist entsprechend dunkel. Die automatische Helligkeitsanpassung funktioniert zuverlässig, lässt sich aber nicht deaktivieren. Da das Display matt ist, lässt es sich dennoch im Sonnenlicht benutzen. Im Vergleich zum ebenfalls von uns getesteten Chromebook mit Atom-Prozessor lässt sich das Sonnenlicht aber nicht so gut als Lichtquelle verwenden. Das alte Chromebook bot zudem 300 Candela/qm.

Für Netzwerkverbindungen hat das Chromebook ein WLAN-Modul, das nach 802.11 b/g/n und a/n Verbindung aufnehmen kann. Demnach funkt das Chromebook auch im 5-GHz-Bereich. Außerdem kann es sich per Bluetooth verbinden. Wir konnten beispielsweise problemlos auf ein Galaxy Nexus zugreifen. Die Kopplung mit dem externen Lautsprecher Digitus DA-10287 funktionierte hingegen nicht. Einen Ethernet-Anschluss gibt es nicht.

Reichlich Steckplätze

Der Arbeitsspeicher wird mit 2 GByte angegeben. Der Flash-Speicher beträgt 16 GByte. Wie viel davon das Betriebssystem aufnimmt, konnten wir mit den Standardwerkzeugen nicht ermitteln. Ohnehin ist das Chromebook hauptsächlich für den Einsatz mit Googles Onlineangebot gedacht. Das Speichern von lokalen Daten ist aber immerhin vorgesehen. Zusätzlich lassen sich Daten auf einer SD-Karte speichern. USB-Sticks werden in der Regel ebenfalls erkannt. Probleme hatten wir lediglich mit einigen USB-Sticks mit U3-Partition. Außerdem erkennt das Chromebook exFAT-Partitionen nicht.

Bis auf den Einschub für die SD-Karte und den Eingang für Kopfhörer befinden sich sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite des Gehäuses. Dazu gehören ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Anschluss sowie ein HDMI-Ausgang. Außerdem ist dort ein Steckplatz für eine SIM-Karte, der für die Versionen des Chromebooks mit GSM-Modul gedacht ist.

Klicken mit dem Bauch 

Felix_Keyway 14. Jan 2013

Ich würde diesen Müll schlicht nicht kaufen, bin mit meinem PC (Windows 8 Pro) und...

LordSiesta 26. Nov 2012

Ich glaub kaum, dass die Golem-Redaktion so viel Pech hat, gleich zwei Montagsgeräte zu...

Telcrome 26. Nov 2012

Als wenn Apple den Bach runtergehen würde, die machen vielleicht weniger Gewinn, aber...

zonk 26. Nov 2012

Mir geht's auch so. Mein Fernseher hat Mikroruckler bei externen hdmi Geraeten, das...

tingelchen 26. Nov 2012

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