Chromebook mit ARM im Test: Plaste und Elaste mit Bauchtaste
Das Touchpad des Chromebooks lässt sich auch ohne Hände bedienen. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Fast schon ein Betriebssystem

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Mit den vorinstallierten Apps hat der Anwender Zugriff auf Google Docs, die Tabellenkalkulation Tables und das Präsentationsprogramm Presentations sowie den lokalen Texteditor Scratchpad. Lokal öffnen und nutzen lassen sich außerdem ein Taschenrechner und die Kameraapplikation. Außerdem lassen sich Google Maps, der Google Kalender, Google Mail sowie Google+ und Google+ Hangouts aus dem Startmenü starten.

Der Taskmanager hingegen kann weiterhin nur über den Menüpunkt "Weitere Tools" in Chrome geöffnet werden. Die Anpassungen an Aura sind demnach noch nicht konsequent umgesetzt worden.

Eigene Fenster

Einige Anwendungen werden in neuen Tabs im bereits geöffneten Chrome-Browser gestartet, darunter die Büroanwendungen. Andere erhalten ein eigenes Fenster. Das gilt beispielsweise für den Dateimanager, der den lokalen Zugriff auf das Downloadverzeichnis sowie auf das entfernte Google-Drive-Verzeichnis bietet.

Auch der Audioplayer startet in einem eigenen Fenster, das verkleinert rechts unten über den Systeminformationen erscheint. Darunter werden der angemeldete Benutzer samt Profilbild, die verbleibende Batterieleistung, die Signalstärke der WLAN-Verbindung und die Uhrzeit angezeigt.

Kaum Einstellungsmöglichkeiten

Durch einen Klick darauf erscheinen die wichtigsten Einstellungen, darunter die Tastatureinstellungen und die Konfiguration der WLAN- oder Bluetooth-Verbindung. Weitere Optionen gibt es unter den erweiterten Einstellungen, dort kann etwa das Nutzerprofil eingestellt oder die Suchmaschine ausgewählt werden. Das geschieht in einem Tab des Browsers. Einstellungen für die Hardware gibt es dort kaum, lediglich das Scrollen mit zwei Fingern auf dem Touchpad und die WLAN-Konfiguration sind vorhanden.

Weitere Extensions für den Chrome Browser stehen ebenso zur Verfügung wie digitale Bücher und Filme aus dem Streamingangebot Play Movies sowie Spiele-Apps. Das Angebot ist aber weitaus geringer als das in Googles Play Store.

Online, offline

Das Chromebook soll auch für den Offlinebetrieb genutzt werden können. Wir konnten immerhin Google Docs ohne Netzwerkverbindung öffnen und Texte schreiben, die später bei aktiver Internetverbindung mit den Google-Servern automatisch synchronisiert werden. Die Notizanwendung Scratchpad nutzt ebenfalls Google Docs und lässt sich demnach auch ohne Netzwerk nutzen. Tabellen und Präsentationen hingegen können weiterhin nur online erstellt werden, im Offlinemodus erhielten wir eine entsprechende Fehlermeldung.

 Viel CPU-Last, geringe AkkulaufzeitVerfügbarkeit und Fazit 

Felix_Keyway 14. Jan 2013

Ich würde diesen Müll schlicht nicht kaufen, bin mit meinem PC (Windows 8 Pro) und...

LordSiesta 26. Nov 2012

Ich glaub kaum, dass die Golem-Redaktion so viel Pech hat, gleich zwei Montagsgeräte zu...

Telcrome 26. Nov 2012

Als wenn Apple den Bach runtergehen würde, die machen vielleicht weniger Gewinn, aber...

zonk 26. Nov 2012

Mir geht's auch so. Mein Fernseher hat Mikroruckler bei externen hdmi Geraeten, das...

tingelchen 26. Nov 2012

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