Chromebook mit ARM im Test: Plaste und Elaste mit Bauchtaste
Das Touchpad des Chromebooks lässt sich auch ohne Hände bedienen. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Klicken mit dem Bauch

Anzeige

Über das Gehäuse lässt sich einiges sagen, leider fast nur Negatives. Der Werkstoff, den Samsung dafür verwendet hat, verdient nur die Bezeichnung Plastik. Es knarzt allenthalben, Tastatur- und Touchpad-Eingaben lassen das gesamte Notebook vibrieren.

An dem Displayrahmen lässt sich die schlechte Verarbeitung deutlich erkennen, denn dort löst sich die Abdeckung bei nagelneuen Geräten bereits sichtlich. Wir haben das bei zwei Geräten an unterschiedlichen Stellen feststellen können. Das Plastikgehäuse hat immerhin einen Vorteil: Insgesamt wiegt das Chromebook nur 1,08 Kilogramm.

Das Touchpad und das biegsame Gehäuse

Selbst der untere Teil des Gehäuses ist biegsam. Dadurch lassen sich Klicks mit dem Touchpad auch unbeabsichtigt von unten auslösen, etwa wenn das Chromebook auf dem Bauch abgelegt wird. Nachdem wir uns daran gewöhnt hatten, fanden zumindest einige unserer Redakteure die ungewollte Funktion ganz praktisch. Wer damit nicht rechnet, wundert sich aber, da das durch den Bauch eingedrückte Touchpad dann nicht mehr von oben funktioniert. Schon das einhändige Halten des Notebooks an einer Seite verbiegt das Chassis so stark, dass mitunter das Touchpad nicht mehr verwendet werden kann.

Das Touchpad hat keine separaten Maustasten, sondern wird unten eingedrückt. Eine rechte Maustaste gibt es nicht. Der Nutzer muss dafür mit zwei Fingern auf das Touchpad drücken. Das Kontextmenü, das ohnehin kaum gebraucht wird, lässt sich alternativ in Kombination mit der Alt-Taste aktivieren. Standardmäßig ist die Scrollfunktion ausgeschaltet, sie kann in den Einstellungen aktiviert werden. Dann lässt sich mit zwei Fingern scrollen.

Das Scharnier zum Display bildet einen unansehnlichen Wulst an der Oberseite, den wir eigentlich an der Unterseite erwartet hätten. Der Bildschirm lässt sich nicht so weit nach hinten kippen, dass das Notebook aus dem Gleichgewicht kommt.

Gute Tastatur

Der Klang wird in hörbarem Stereo wiedergegeben. Zwar ist die maximale Lautstärke vergleichsweise gering, dafür gibt es bei den Höhen und den Tiefen kaum Verzerrungen. Die Lautsprecher sind aber am unteren Teil des Gehäuses verbaut und werden teilweise verdeckt, wenn das Chromebook auf dem Tisch liegt. Tasten für die Lautstärke sowie eine Stummschalttaste sind in die Tastatur integriert.

Dieser fehlen die F-Tasten komplett. Die obere Reihe beherbergt die eben erwähnten Tasten für die Lautstärke, die Bildschirmhelligkeit, den Fensterwechsel und das Maximieren von Fenstern sowie Navigationstasten für den Browser. Die Chicklet-Tasten sind ungewöhnlich groß und bequem im Anschlag.

 Chromebook mit ARM im Test: Plaste und Elaste mit BauchtasteViel CPU-Last, geringe Akkulaufzeit 

Felix_Keyway 14. Jan 2013

Ich würde diesen Müll schlicht nicht kaufen, bin mit meinem PC (Windows 8 Pro) und...

LordSiesta 26. Nov 2012

Ich glaub kaum, dass die Golem-Redaktion so viel Pech hat, gleich zwei Montagsgeräte zu...

Telcrome 26. Nov 2012

Als wenn Apple den Bach runtergehen würde, die machen vielleicht weniger Gewinn, aber...

zonk 26. Nov 2012

Mir geht's auch so. Mein Fernseher hat Mikroruckler bei externen hdmi Geraeten, das...

tingelchen 26. Nov 2012

Welche Werbung?

Kommentieren



Anzeige

  1. Ingenieur (m/w) Informationstechnik
    Netze BW GmbH, Stuttgart
  2. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  3. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  4. Consultant Software Asset Management (SAM) für Microsoft (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, deutschlandweit

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  2. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  3. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  4. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  5. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  6. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  7. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  8. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  9. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones

  10. Netzangriffe

    DDoS-Botnetz weitet sich ungebremst aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  2. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10
  3. Windows 10 Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

    •  / 
    Zum Artikel