Chrome OS: Google bringt Chromebooks nach Deutschland
Samsungs Chromebook mit ARM-Prozessor konnte im Test nicht überzeugen. (Bild: Golem.de / Nina Sebayang)

Chrome OS Google bringt Chromebooks nach Deutschland

Ab sofort sind Chromebooks von Samsung und Acer auch in Deutschland verfügbar, wie Google mitteilt. Bislang wurden Geräte mit Chrome OS nur in den USA und Großbritannien verkauft.

Anzeige

Lange hat Google den Verkauf von Chromebooks auf die USA und Großbritannien beschränkt, ab sofort werden die Geräte in sechs weiteren Ländern verkauft. Neben Deutschland gehören Australien, Kanada, Frankreich, Irland und die Niederlande dazu.

In Deutschland werden zunächst nur die Chromebooks von Samsung und Acer zu haben sein, in anderen Märkten gibt es auch die Geräte von HP.

Das ist zum einen das Samsung Chromebook der Serie 3 mit Samsungs ARM-Prozessor Exynox 5250, der mit 1,7 GHz getaktet ist. Samsungs Chromebook haben wir bereits im November 2012 getestet. Es verfügt über ein 11,6 Zoll großes Display mit 1.366 x 768 Pixeln sowie 16 GByte Flash-Speicher und wiegt nur etwa 1,1 kg. Allerdings konnte das Gerät im Test nicht überzeugen. Es war schlecht verarbeitetet und wirkte billig, klobig und langsam. Die versprochene Akkulaufzeit von rund 6 Stunden erreichte es in unserem Test nicht. Der Akku hielt 4 bis 5 Stunden.

  • Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)
  • Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)
  • Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)
  • Samsungs Chromebook der Serie 3 mit Netzteil (Bild: Nina Sebayang)
  • Die meisten Anschlüsse sind auf der Rückseite des Geräts. (Bild: Nina Sebayang)
  • Lediglich die Kopfhörerbuchse und der Einschub der SD-Karte sind an der linken Seite des Notebooks. (Bild: Nina Sebayang)
  • Die Tastatur ist bequem zu bedienen, das Trackpad lässt sich wegen des Plastikgehäuses auch von der Unterseite des Chromebooks nutzen. (Bild: Nina Sebayang)
  • Die Scharniere des Bildschirms zeigen die schlechte Verarbeitung des Gehäuses. (Bild: Nina Sebayang)
  • Außerdem löst sich bei Neugeräten bereits der Displayrahmen von dem Gehäuse. (Bild: Nina Sebayang)
Samsungs Chromebook der Serie 3 (Bild: Nina Sebayang)

Neben Samsungs ARM-Chromebook, das mit oder ohne UMTS-Modem erhältlich ist, wird hierzulande auch das Acer C7 Chromebook angeboten, in dem ein Celeron 847 (1,1 GHz) von Intel als Prozessor sowie eine 320-GByte-Festplatte verbaut sind. Die Akkulaufzeit wird hier mit 4 Stunden angegeben. Acers Chromebook wiegt rund 1,38 kg.

Verkauft werden die Chromebooks in Deutschland online bei Notebooksbilliger, Amazon, Cyberport und Saturn. Zudem sind Samsungs Geräte auch im Ladengeschäft von Saturn in der Hamburger Mönckebergstraße erhältlich. Über Google Play werden die Geräte in Deutschland nicht verkauft.

Samsungs Chromebook wird für 299 Euro ohne und für 379 Euro mit UMTS angeboten. Acers Chromebook C7 ist mit 279 Euro günstiger als Samsungs Chromebook. Als Betriebssystem kommt Googles Chrome OS zum Einsatz, das zwar auf Linux basiert, aber ausschließlich Web-Apps ausführt. Google bietet jedem Käufer eines Chromebooks 100 GByte freien Speicherplatz auf Google Drive an.


BasAn 19. Mär 2013

In solchen Zeiträumen denke ich nicht mehr ... Und bis jetzt waren Chromebooks bei uns...

Bernie78 19. Mär 2013

Echt?! Was machst du denn so mit dem PC oder dem Nexus "Tap?!" was du hier nicht kannst!?

Bernie78 19. Mär 2013

... die Dinger in der Firma zu nutzen, allerdings scheint das Citrix-Addon noch Probleme...

Himmerlarschund... 19. Mär 2013

Inwiefern ist man denn eingesperrt? Es gibt wohl kaum eine größere Fläche zum Austoben...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  2. Gruppenleiter (m/w) für Software-Qualitätsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen bei Stuttgart
  3. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  4. Consultant Software Asset Management (SAM) für Microsoft (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, deutschlandweit

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Makesmith CNC

    CNC-Fräse als Bausatz für 300 US-Dollar

  2. Sony

    Kamerasensor für mondlose Nächte

  3. Google Security Key

    Einfache Zwei-Faktor-Authentifizierung für Google-Dienste

  4. Festgelötetes RAM

    Apple verhindert Aufrüstung des Mac Mini

  5. Hoverboard

    Schweben wie Marty McFly

  6. Nepton 120XL und 240M

    Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser

  7. Deutsche Telekom

    Umstellung auf VoIP oder Kündigung erst ab 2017

  8. HTC

    Desire 820 Mini mit Quad-Core-Prozessor und 5-Zoll-Display

  9. Merkel auf IT-Gipfel

    Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig

  10. Elektromobilität

    Die Chipkarte für die Ladesäule



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. Apple Tonga-XT-Chip mit 3,5 TFLOPs für den iMac Retina
  2. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  3. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel