Kandidat für Higgs-Ereignis im Experiment CMS: höhere Chancen durch mehr Energie
Kandidat für Higgs-Ereignis im Experiment CMS: höhere Chancen durch mehr Energie (Bild: CMS/Cern)

Cern LHC stellt neuen Energierekord auf

Im Large Hadron Collider (LHC) sind Teilchenstrahlen mit einer Energie von 8 Teraelektronenvolt (TeV) aufeinandergeprallt. Damit hat der LHC den eigenen Rekord überboten. Von der Erhöhung der Energie versprechen sich die Cern-Wissenschaftler bessere Chancen zur Entdeckung des Higgs-Teilchens.

Anzeige

Im Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) haben Wissenschaftler einen neuen Energierekord aufgestellt: Sie haben erstmals Teilchenstrahlen mit einer Energie von 8 Teraelektronenvolt (TeV) kollidieren lassen.

Kollision nach Mitternacht

Die Forscher hatten zwei Protonenstrahlen mit einer Energie von jeweils 4 TeV durch die 27 Kilometer lange Röhre geschickt. Um 0:38 Uhr registrierten die vier Experimente deren Kollisionen, teilte das europäische Kernforschungszentrum Cern mit. Damit wurde die eigene Rekordmarke übertroffen: 2010 kollidierten Teilchenstrahlen mit einer Energie von 7 TeV.

"Die Erfahrung von zwei guten Jahren mit 3,5 TeV pro Strahl gab uns die Zuversicht, dass wir die Energie für dieses Jahr ohne nennenswerte Gefahr für die Maschine erhöhen können", erklärte Stephen Myers, Chef der Cern-Teilchenbeschleuniger. Jetzt sei es an den Teams der Experimente, das Beste daraus zu machen.

Mehr hypothetische Partikel

Obwohl die Steigerung der Energie nicht sehr groß ist, steigt die Möglichkeit, verschiedene hypothetische Partikel, allen voran das Higgs-Teilchen, zu entdecken, deutlich. Das Higgs-Teilchen, wie es das Standardmodell vorhersagt, oder andere Partikel, die durch die Supersymmetrie vorhergesagt werden, würden bei einer Kollisionsenergie von 8 TeV in größerem Maße entstehen als bei 7 TeV. 2011 hatten sie lediglich Hinweise darauf gefunden.

Das Cern plant, den LHC bis Ende 2012 laufen zu lassen. Dann wird er für eine längere Zeit stillgelegt, um ihn für eine höhere Kollisionsenergie vorzubereiten. 2014 sollen dann erstmals Teilchenstrahlen mit einer Energie von jeweils 6,5 TeV aufeinanderprallen. Ausgelegt ist der LHC für eine Energie von 7 TeV pro Strahl.


wr4th 10. Apr 2012

Ups, natuerlich sollte das SU(3) sein.

jack-jack-jack 07. Apr 2012

das mit dem schwarzen Loch klappt irgendwie nicht

Dumpfbacke 07. Apr 2012

http://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/s720x720...

Kommentieren



Anzeige

  1. Datenspezialist (m/w) Geoinformationssysteme (GIS)
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  2. IT-Consultant Mobile Applications (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  3. Referent Informationssicherheitsmanag- ement (m/w)
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  4. Head of Customer Service (m/w)
    Nemetschek Allplan Deutschland GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  2. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  3. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus

  4. Smartphone

    LGs 5-Zoll-Display hat einen 0,7 mm dünnen Rand

  5. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  6. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  7. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen

  8. Motorola

    Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte

  9. Osquery

    Systemüberwachung per SQL von Facebook

  10. Sicherheitslücke

    Drupal-Team warnt erneut vor Folgen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel