Captcha-Abfragen Google verunsichert Nutzer erneut

Derzeit treten hierzulande wieder gehäuft Captcha-Abfragen bei Google-Suchanfragen auf. Damit werden Anwender weiterhin verunsichert, weil sie fürchten, ihr Computer sei von Schadsoftware befallen.

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Nutzer von Googles Suchmaschine erhalten in Deutschland seit einigen Tagen bei Suchanfragen wieder gehäuft Captcha-Rückfragen, wie verunsicherte Leser Golem.de berichten. Auch Mitarbeiter von Golem.de sind davon betroffen. Zuletzt gab es eine ähnliche Häufung vor einem halben Jahr.

  • Aktuelle Captcha-Abfrage von Google (Screenshot: Golem.de)
  • Aktuelle Captcha-Abfrage von Google (Screenshot: Golem.de)
Aktuelle Captcha-Abfrage von Google (Screenshot: Golem.de)

Anders als bei den Captcha-Abfragen vor einem halben Jahr hilft es derzeit einigen Nutzern, sie einmalig zu beantworten, damit sie zumindest an dem Tag nicht mehr erscheinen. Andere Nutzer erhalten die Captcha-Abfrage dagegen bei jeder Suchanfrage, so dass die Nutzung der Google-Suche stark eingeschränkt ist.

Im Sommer 2012 war es sogar vorgekommen, dass den Suchergebnissen eine Google-Seite vorgeschaltet wurde und eine Nutzung der Google-Suche unmöglich war. In dem Fall half es nur, sich eine neue IP-Adresse zuzulegen, um Googles Suchmaschine weiterhin nutzen zu können.

Googles Captcha-Abfrageseite wurde seit den Problemen im Sommer 2012 nicht verändert. Nutzer werden dort weiterhin mit dem Hinweis verunsichert, vom abfragenden Computer würden ungewöhnlich viele Anfragen an Google gesandt. Das könne ein Indiz dafür sein, dass sich auf dem Computer des Google-Nutzers Schadsoftware eingenistet habe, die eine Denial-of-Service-Attacke (DoS-Attacke) gegen Google durchführe. Dies kann aber in den Golem.de bekannten Fällen ausgeschlossen werden. Google-Nutzer waren von den immer wiederkehrenden Abfragen verunsichert.

Schlechte Informationspolitik von Google

Weiterhin gibt Google auf der Infoseite keinen Hinweis darauf, dass die Captcha-Abfrage wohl an die genutzte IP-Adresse gebunden ist. Abschließend klären lässt sich das nicht, weil Google auf Anfragen dazu nicht reagiert.

Die Mehrzahl der privaten DSL-Kunden erhalten von ihrem Anbieter bei jeder Anmeldung eine neue IP-Adresse, die zufällig ausgewählt wird. Diese Neuanmeldung geschieht bei vielen Nutzern einmal am Tag. Viele der aktuellen Fälle untermauern die These, dass die Captcha-Abfragen abhängig von der IP-Adresse erscheinen. Denn die Captcha-Abfragen erscheinen bei einigen nur dann, wenn das erste Mal seit der Zuweisung einer neuen IP-Adresse eine Google-Suche aufgerufen wird. Vermutlich wurde die IP-Adresse vorher von einem anderen Computer verwendet, der möglicherweise durch Schadsoftware verseucht war und ungewöhnlich viele Google-Suchanfragen stellte.


boiii 17. Jan 2013

Hast du das System und den Slogan hinter reCaptcha nicht verstanden?

caldeum 17. Jan 2013

... ein Studi-Kollege von mir seit sein Android-Handy im Netzwerk ist. Ist wohl...

OmbrosSalsitos 17. Jan 2013

Wäre eigentlich ein Zusammenhang zwischen Tracking-Blockern (Firefox/Safari-Erweiterungen...

mxcd 17. Jan 2013

true

der_wahre_hannes 17. Jan 2013

Ich habe schon sehr lange kein Captcha mehr bei google eingeben müssen. Ich benutze...

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