Ubuntu Phone soll auf der CES gezeigt werden.
Ubuntu Phone soll auf der CES gezeigt werden. (Bild: Canonical)

Native Apps und Web-Apps

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Bei Apps setzt Ubuntu sowohl auf native Apps als auch auf Web-Apps. Web-Apps sollen dabei ähnliche Ressourcen nutzen können wie die nativen, beispielsweise, um Benachrichtigungen anzuzeigen. Dabei setzt Canonical auf das gleiche Framework, mit dem auch Web-Apps für die Desktopversion von Ubuntu entwickelt werden können.

Da die mit HTML5 erstellten Web-Apps aber dennoch in ihren Möglichkeiten beschränkt sind, unterstützt Ubuntu auch native Apps. Dies ist auch vorgesehen für Spiele, die OpenGL ES und GLES nutzen können. Dazu bietet Canonical ab sofort ein Entwicklerkit an. Apps können in QML beschrieben, kleine UI-Funktionen in Javascript und die Logik in C oder C++ entwickelt werden. Einige Spielehersteller, darunter EA und Valve, sollen bereits ihre Unterstützung für die Plattform zugesagt haben.

Ein Wisch von rechts ins Bild erlaubt es, zur direkt zuvor genutzten App zurückzukehren.

Am oberen Rand des Displays zeigt Ubuntu wie andere Systeme Statusinformationen des Geräts an. Wie etwa bei vielen Android-Geräten können die hinter den Symbolen liegenden Einstellungen direkt mit einem Tippen auf die Symbole verändert werden. Stören die Status-Icons, kann die Zeile auch versteckt werden. Sie erscheinen automatisch wieder, wenn auf die unsichtbare Zeile geklickt wird.

Am unteren Ende des Displays verzichtet Ubuntu auf Icons, so dass Apps den gesamten Bildschirm nutzen können. Mit einem Wischen von unten können die zur App gehörenden Knöpfe eingeblendet werden. Apps können aber auch direkt per Spracheingabe bedient werden, beispielsweise, um einen Filter auf ein Foto anzuwenden, das bildschirmfüllend angezeigt wird.

Die Ubuntu-Cloud ist direkt in das Smartphone-Betriebssystem integriert und steht allen Apps zur Verfügung.

Die Hardware

Ubuntu soll in zwei Varianten für Smartphones angeboten werden: einer vollständigen Version für sogenannte Superphones, die mit einem ARM Cortex A9 mit vier Kernen oder Atom-Prozessor laufen, mindestens über 1 GByte RAM verfügen und 32 GByte Flash-Speicher mitbringen, sowie einer Version für einfache Smartphones mit einem Cortex-A9-Kern, 512 MByte RAM und 4 GByte Flash-Speicher.

Um es Herstellern möglichst einfach zu machen, Ubuntu-Smartphones auf den Markt zu bringen, können Android-Treiber und Android-Firmware auch unter Ubuntu genutzt werden.

Unternehmen sollen Ubuntu-Smartphones über Landscape verwalten können, das bisher schon zur Verwaltung von Ubuntu-Servern genutzt werden kann.

Wann und von wem erste Geräte mit Ubuntu Phone auf den Markt kommen sollen, verriet Canonical noch nicht.

 Canonical: Ubuntu Phone angekündigt

AndréGregor... 07. Jan 2013

...jedoch im Video explizit erwähnt: Die Möglichkeit der massenhaften Administration...

non_sense 07. Jan 2013

Typisches Geblubbe, ohne Ahnung zu haben ... HP Lifecycle Management (früher auch HP...

MistelMistel 07. Jan 2013

Das ist nicht korrekt. Trotz .NET Framework muss bei der Windows platform für jedes Gerät...

Madricks 06. Jan 2013

Vielleicht wird sich das bald ändern, schließlich beschwert sich Microsoft über Google...

Lala Satalin... 05. Jan 2013

Tja, das ist halt der "Vorteil" von "offenen" Plattformen.

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