Canonical: Ubuntu halbiert Supportzeit für Zwischenversionen
Die Supportzeit von Nicht-LTS-Versionen wird auf 9 Monate verkürzt. (Bild: Canonical)

Canonical Ubuntu halbiert Supportzeit für Zwischenversionen

Die Unterstützung für Nicht-LTS-Versionen von Ubuntu soll von bisher 18 auf neun Monate verkürzt werden. Stattdessen sollen einzelne Pakete als Updates angeboten werden. Rolling Releases erteilte das Ubuntu Technical Board eine Absage.

Anzeige

Ubuntu-Varianten, die zwischen den LTS-Versionen (Long Term Support) veröffentlicht werden, sollen künftig nur noch neun Monate lang mit System-Updates versorgt werden. Stattdessen wollen die Ubuntu-Entwickler Updates für einzelne Pakete schneller in die Softwarequellen einpflegen. Der Anwender muss dabei nicht immer gleich das ganze System aktualisieren, sondern erst dann, wenn der Support ausläuft.

Gleichzeitig soll damit die Entwicklung allgemein beschleunigt werden. Das haben die Mitglieder des Ubuntu Technical Board einstimmig beschlossen. Das Entscheidungsgremium folgt damit dem Vorschlag des Ubuntus-Mäzens Mark Shuttleworth und erteilt gleichzeitig den Vorschlägen eine Absage, Ubuntu auf ein Rolling-Release-Modell umzustellen.

Neue Pakete statt Systemupdates

Canonical will mit der Umstellung den Ergebnissen eigener Untersuchungen Rechnung tragen, wonach Anwender meist gleich nach der Veröffentlichung einer der halbjährlich erscheinenden Zwischenversionen ein Systemupdate durchführen. Die freigewordenen Kapazitäten wollen Ubuntu-Entwickler nutzen, um einzelne Softwarepakete, die upstream aktualisiert worden sind, schneller in Ubuntus Softwarequellen einzupflegen, sofern sie nicht Änderungen an wesentlichen Bestandteilen des Systems nach sich ziehen. Das gilt beispielsweise auch für den Linux-Kernel, der bislang erst mit einem kompletten Systemupdate in einer aktuelleren Version angeboten wurde.

Die Änderungen sollen mit der Veröffentlichung von Ubuntu 13.04 alias Raring Ringtail im April 2013 in Kraft treten.

Auf die Supportzeit für LTS-Versionen soll die Entscheidung keinen Einfluss haben. Sie werden weiterhin fünf Jahre lang mit Updates versorgt und sollen alle zwei Jahre veröffentlicht werden.


Anonymer Nutzer 20. Mär 2013

welches unix - linux ist egal, es darf keinen streit geben, sonst gewinnen nur die falschen.

honk 20. Mär 2013

Nachvollziebar und gute Entscheidung. Werte die LTS Versionen deutlich auf und macht sie...

Acid 303 20. Mär 2013

Wieso nutzt ihr nicht das Ticketsystem (Webtool) von Canonical? Dort bekommt ihr...

Dumpfbacke 20. Mär 2013

Wenn durch das Kernel- Update/ Upgrade keine Änderungen an wesentlichen Bestandteilen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter für die technische Service-Hotline (m/w)
    ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Stuttgart
  2. Leiter Development Architectural Aspects (m/w)
    Festo AG & Co. KG, Esslingen bei Stuttgart
  3. Testmanagement Prozessmanager (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  4. Internationaler Produktmanager Tools & Services Software (m/w)
    Rodenstock GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Onlinebestellung

    Media Markt eröffnet ersten Drive-in

  2. Clang

    Kickstarter-Spiel von Neal Stephenson gescheitert

  3. Microsoft Office

    Nächstes Office wieder mit interaktivem Assistenten

  4. Shinra

    Square Enix will Spiele streamen

  5. Leicht zu reparieren

    iFixit zerlegt das iPhone 6 Plus und ist angetan

  6. Bleep und Ricochet

    Chatten ohne Metadaten

  7. Potenzielles Sicherheitsproblem

    iOS-8-Tastaturen wollen mithören

  8. Concur

    SAP zahlt 6,5 Milliarden Euro für Zukauf

  9. Speicherdienst

    Apple bringt iCloud Drive für Windows

  10. Lytro

    Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Physik: Zeitreisen ohne Paradoxon
Physik
Zeitreisen ohne Paradoxon
  1. Gehirnforschung Licht programmiert Gedächtnis um
  2. Neues Instrument Holometer Ist unser Universum zweidimensional?
  3. Sofia Der fliegende Blick durch den Staub

    •  / 
    Zum Artikel