Canon Mobiler Fotodrucker CP900 druckt über WLAN und mit Akku

Canons Selphy CP900 ist ein Fotodrucker, der nicht mit Tinten, sondern mit Farbfolien nach dem Thermosublimationsverfahren arbeitet. Bislang wurden Speicherkarten in die Geräte gesteckt, um zu drucken. Nun funktioniert das auch über WLAN.

Anzeige

Canons Selphy CP900 ist mit einem 6,8 Zentimeter (2,7 Zoll) großen Display ausgestattet. Eine einfache Bildbearbeitung, bei der die Helligkeit, Schärfe oder die Farbsättigung, aber auch der Bildausschnitt verändert werden kann, lässt sich mit dem Drucker erledigen.

Der CP900 wird über WLAN mit Daten versorgt. Canon bietet für Android und iOS spezielle Apps an, mit denen die mobilen Geräte Fotos ausdrucken können. Natürlich kann auch von PCs und Macs aus schnurlos gedruckt werden. Nach wie vor sind auch Speicherkartenschächte vorhanden. Der Drucker ist kompatibel mit SDHC- und SDXC-Karten, MiniSD, miniSDHC, Multi-Media-Cards sowie MMCplus und MMCmobile Card. Für microSD-(HC-)Karten wird ein optionaler Adapter benötigt. Auch über USB kann der Shelby-Drucker mit Pictbridge-kompatiblen Kameras oder Camcordern kommunizieren. Das Papier, das der Drucker verarbeitet, ist 148 x 100 mm groß. Alternativ sind auch Fotos in Kreditkartengröße (86 x 54 Millimeter) druckbar.

Tintenloser Druck

Der Drucker benötigt keine Tinten. Beim Thermosublimationsverfahren werden stattdessen aufeinanderfolgend Folien in den Farben Cyan, Magenta und Gelb genutzt, die jeweils die gleiche Größe wie das zu bedruckende Papier haben. Über einen Thermodruckkopf wird die Folie so stark erhitzt, dass die Farben an den erhitzten Stellen mit dem Papier verbunden werden. Der bedruckte Bereich wird danach mit einem glänzenden Schutzfilm überzogen. Die Fotos sind deshalb wisch- und wasserfest.

Der Canon Selphy CP900 kann mit einem Netzteil oder einem optionalen Akku betrieben werden. Ein 10-x-15-cm großes Foto soll in 47 Sekunden ausgedruckt werden. In den USA soll der Preis bei rund 100 US-Dollar liegen. Der Akku NB-CP2L wird für rund 80 US-Dollar angeboten. Europreise liegen noch nicht vor.


redbullface 11. Jul 2012

Wow, vielen Dank für deine Antwort. +.+ Auf jeden Fall ist es nicht teuer. Finde ich...

trueslator 11. Jul 2012

Ich habe mir den CP800 vor einem Jahr gekauft und bin sehr zufrieden. Den Drucker habe...

Kommentieren



Anzeige

  1. Business Intelligence Expert (m/w) (BI-Management & -Reporting)
    DÖHLERGRUPPE, Darmstadt
  2. IT-Administrator (m/w)
    über KÖNIGSTEINER AGENTUR, Dresden
  3. Inhouse PHP Web-Entwickler (m/w)
    IPO PrämienServices GmbH, Weingarten bei Karlsruhe
  4. SOC Security Analyst (m/w) in IT Security Services
    Allianz Managed Operations & Services SE, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IMHO - Heartbleed und die Folgen

    TLS entrümpeln

  2. Quartalsbericht

    Google kann Gewinn nur leicht steigern

  3. Maynard

    Wayland-Shell für das Raspberry Pi

  4. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  5. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  6. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  7. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  8. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  9. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  10. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

A Maze 2014: Tanzen mit der Perfect Woman
A Maze 2014
Tanzen mit der Perfect Woman

Viele Spiele auf dem Indiegames-Festival A Maze 2014 wirkten auf den ersten Blick abwegig. Doch die kuriosen Konzepte ergeben Sinn. Denn hinter Storydruckern, Schlafsäcken und virtuellen Fingerfallen versteckten sich erstaunlich plausible Spielideen.

  1. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  2. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld
  3. Indie-Game NaissanceE Wenn der Ton das Spiel macht

Videospiele: Inkompetenz macht Spieler wütend
Videospiele
Inkompetenz macht Spieler wütend

Gegner von Videospielen behaupten gerne, gewalttätige Spiele machten aggressiv. Eine Studie aber besagt: Nicht nur der Inhalt, sondern auch die Spielmechanik ist schuld.


    •  / 
    Zum Artikel