Canon Camcorder mit Infrarotlampe im abnehmbaren Handgriff

Canon hat drei neue, professionelle Camcorder vorgestellt, die teilweise mit XLR-Audio-Anschlüssen und alle mit 20fach-Zoomobjetiven ausgestattet sind, die jedoch nicht auswechselbar sind.

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Die Canon-Camcorder XA25 und XA20 sind mit WLAN und XLR-Audio-Anschlüssen ausgerüstet und damit schon im Profi-Einsteigerbereich angesiedelt. Der Canon Legria HF G30 ist etwas niedriger einzuordnen und für ambitionierte Hobbyfilmer gedacht.

XA25, XA20 und Legria HF G30 sind mit einem Weitwinkelobjektiv mit 20fach optischem Zoom ausgestattet und decken damit einen KB-äquivalenten Brennweitenbereich von 26,8 bis 576 mm ab. Ein Bildstabilisator soll verwackelte Bilder verhindern, sogar beim Gehen.

  • Canon-Camcorder Legria HF G30 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder Legria HF G30 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder Legria HF G30 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA20 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA20 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA20 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA20 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA20 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA25 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA25 (Bild: Canon)
  • Canon-Camcorder XA25 (Bild: Canon)
Canon-Camcorder Legria HF G30 (Bild: Canon)

In allen Modellen wird ein 1/2,84 Zoll großer CMOS-Sensor mit 2,91 Megapixeln eingesetzt, der für Full-HD-Aufnahmen bis zu 1.080/50p im AVCHD- oder MP4-Format reicht. Im AVCHD-Format werden Bitraten bis zu 28 MBit pro Sekunde und im MP4-Format bis zu 35 MBit pro Sekunde unterstützt. Das Videomaterial wird auf SD-Karten gespeichert, wobei alle Modelle zwei Slots besitzen. Wer will, kann auf jede Karte zeitgleich ein anderes Format speichern.

Der Canon XA25 und XA20 unterscheiden sich vom Legria-Modell durch ihren Handgriff, der bei Bedarf abgenommen werden kann. Am Handgriff befinden sich die XLR-Eingänge für externe Mikros.

Filmen bei Nacht dank Infrarot

Ein etwas ungewöhnliches Ausstattungsmerkmal ist die Infrarotleuchte im Handgriff. Sie soll in dunkler Umgebung Aufnahmen ermöglichen. Canon will damit Doku- und Tierfilmer ansprechen.

Die Bildkontrolle erfolgt über ein 8,77 Zentimeter (3,5 Zoll) großes OLED-Display mit Touchscreen und einer Auflösung von 1,23 Millionen Bildpunkten. Dazu kommt noch ein elektronische Sucher mit 1,56 Millionen Bildpunkten, der um 45 Grad abgeknickt werden kann.

Wer will, kann von der Belichtungsautomatik auch in einen manuellen Modus wechseln, bei dem über Touchscreen und Wählrad Blende, Verschlusszeit, die Irisblende, Gain und Belichtung angepasst werden können. Der Zoomregler für das motorbetriebene Objektiv befindet sich am Gehäuse.

HD-SDI-Ausgang nur beim teuersten Modell

Die Canon-Camcorder XA25, XA20 und der Legria HF G30 sind mit HDMI-, Mikrofon-, USB- und Kopfhöreranschlüssen ausgerüstet. Beim XA25, der das teuerste Modell ist, wurde zudem ein HD-SDI-Ausgang für die Aufgabe von unkomprimiertem Videomaterial eingebaut.

Über WLAN kann jeder der drei Camcorder über einen Webbrowser ferngesteuert werden. Neben der Aufnahmesteuerung können auch die Parameter Blende, Verschluss, Fokus, Zoom, Weißabgleich und der Aufnahmemodus eingestellt werden. Wer will, kann auch das aufgenommene Filmmaterial zum Smartphone oder Tablet streamen. Das Videomaterial kann auch per FTP vom Camcorder aus auf einen Server übertragen werden.

Der Legria G30 misst 115 x 84 x 231 mm bei 900 g Gewicht und kostet rund 1.500 Euro, während der XA20 für knapp 2.000 Euro mit Handgriff 131 x 180 x 231 mm groß ist und 1.155 g wiegt. Für den XA25 sind rund 2.500 Euro fällig. Er ist genauso groß wie der XA20 und wiegt genauso viel.

Alle Canon-Camcorder sollen ab Juni 2013 erhältlich sein.


Replay 05. Apr 2013

Der Kameramann weiß sehr wohl, was er an der DSLR wie und warum macht. Zumindest beim ÖR...

Replay 05. Apr 2013

Während NightShot voe vielen Jahren Standard bei den Sonys war, gibt es das heute nur...

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