Cadscan: 3D-Scanner für 750 Euro geplant
Cadscan 3D Scanner (Bild: Kickstarter)

Cadscan 3D-Scanner für 750 Euro geplant

Cadscan will das Scannen von dreidimensionalen Objekten so einfach machen wie das Fotografieren. Dazu entwickelt das Unternehmen einen 3D-Scanner, der nur 750 Euro kosten soll. Finanziert wird die Entwicklung über die Crowdsourcing-Plattform Kickstarter.

Anzeige

Der Desktop 3D Scanner von Cadscan kann Objekte mit Maßen von 250 x 250 x 250 mm mit einer Genauigkeit von 0,2 mm abtasten. Dazu wird das gewünschte Objekt auf einen Drehteller gestellt. Sensoren tasten die Oberfläche von der Seite und von oben ab. Daraus entstehen 3D-Modelle, die mit allen üblichen CAD-Programmen geöffnet und bearbeitet werden können. Wer will, kann sie dann auch auf einem 3D-Drucker wieder ausgeben. Der 3D-Scanner ist damit der erste Schritt, um einen Kopierer zu entwickeln, der anstelle von zweidimensionalen Vorlagen Duplikate von Objekten erzeugt.

Der Scanner sieht ein wenig so aus wie ein Lichtzelt für die Produktfotografie. Auf einem Drehteller in der Mitte wird der Gegenstand platziert und beim Drehen um die eigene Achse auf Knopfdruck von Scannern abgetastet. So zumindest lautet die Idee, die Cadscan auf der Kickstarter-Website präsentiert. Das Besondere an dem 3D-Scanner ist sein Preis. Ein Exemplar soll rund 750 Euro kosten. Die erzeugten Daten im dazugehörigen Programm für Windows und Mac OS X können in den Formaten .STL, .OBJ und .PLY abgespeichert werden. Die Scanköpfe sind eine Eigenentwicklung von Cadscan. Der Anschluss des Scanners an den Rechner erfolgt über USB 2.0.

Ein voll funktionsfähiger Prototyp wurde nach Entwicklerangaben bereits fertiggestellt. Er wurde mit Fördergeldern des britischen Technologieförderungsfonds entwickelt. Über Kickstarter soll nun das notwendige Geld für die Serienproduktion eingeworben werden. Bislang sind von den notwendigen 80.000 britischen Pfund bereits knapp die Hälfte zugesagt worden. Das Projekt läuft noch ungefähr einen Monat lang bis zum 19. März 2013.

Ein Cadscan 3D Scanner soll 650 britische Pfund kosten - das entspricht rund 750 Euro. Die Auslieferung soll bei erfolgreicher Finanzierung im September 2013 beginnen.


renegade334 19. Feb 2013

So, hab mal zu Alternativen von Kinect mal 2 Minuten gegooglet. https://www.leapmotion...

Netspy 19. Feb 2013

Für welches Gerät ist denn der Preis auf der Startseite? Da steht was von FlipBook, nur...

xmaniac 19. Feb 2013

Keine 0.2mm? Das Kinect-Fusion projekt schafft auf jeden fall Strukturen von ca. 0,5mm...

_2xs 19. Feb 2013

... genauso wie die Zwangsabgabe auf das Material.

renegade334 19. Feb 2013

Also etwa so wie eine Mikrowelle

Kommentieren



Anzeige

  1. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  2. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  3. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel