Buy-out Firmenchef Michael Dell könnte seinen Job verlieren

Zwei Investoren wollen Dell kaufen. Der Plan von Firmengründer Michael Dell, den Computerhersteller in ein Privatunternehmen umzuwandeln, könnte dazu führen, dass er die Kontrolle über das Unternehmen verliert.

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Dell hat Übernahmeangebote von dem Investoren Carl Icahn und dem Finanzinvestor Blackstone Group erhalten. Wie das Unternehmen der US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal bestätigte, könnte dies zu Angeboten führen, die über denen von Firmengründer Michael Dell liegen.

Wie der drittgrößte Computerhersteller der Welt zuvor mitteilte, will Michael Dell zusammen mit dem Investmentkonzern Silver Lake Partners und Microsoft den Konzern übernehmen. Microsoft will sich mit einem Kredit von über zwei Milliarden US-Dollar die Partnerschaft mit Dell sichern. Microsoft erhält kein Mitspracherecht bei Entscheidungen im Tagesgeschäft des Dell-Konzerns. Aber der Computerhersteller sichert offenbar zu, auf der großen Mehrheit der verkauften Rechner Windows einzusetzen.

Das Buy-out-Geschäft hat ein Volumen von 24,4 Milliarden US-Dollar. Dieses Angebot müssten Icahn und Blackstone übertreffen.

Dem 48-jährigen Michael Dell gehören 14 Prozent des Unternehmens, das er 1984 gegründet hat. Durch die Privatisierung würde er die Mehrheit an dem Unternehmen kontrollieren und den Aufsichtsrat sowie den Vorstandvorsitz anführen. Wenn Icahn oder Blackstone dies verhindern, könnte Dell seinen Einfluss verlieren, berichtet das Wall Street Journal.

Firmengründer Michael Dell wollte das Unternehmen von der Börse nehmen, um einen Umbau ohne Rücksicht auf Aktionärsinteressen durchführen zu können. In den vergangenen zwölf Monaten ist der Kurs von Dells Aktie um mehr als 40 Prozent gefallen.


deadeye 26. Mär 2013

Der Learjet muss auch getankt werden!!!

wuschti 26. Mär 2013

Zähle mich heimechnermäßig zwar mittlerweile zum Apple-Lager, aber käme mir nochmal ein...

Bouncy 26. Mär 2013

Ab einer gewissen Größe kann das überlebenswichtig sein, entweder man expandiert oder...

MarioWario 26. Mär 2013

Kann auch eine AG bleiben - oft sind AG's reine Familienunternehmen und viele AG's werden...

dabbes 25. Mär 2013

Deren Aktienverkäufe wären aber dann aufgefallen.

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