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Klein und leicht können Notebooks sein, ohne dass der Anwender auf Anschlüsse verzichten muss.
Klein und leicht können Notebooks sein, ohne dass der Anwender auf Anschlüsse verzichten muss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fujitsu Lifebook T935

Bei Fujitsu ist die Auswahl an Notebooks in den vergangenen Jahren ziemlich klein und kompakte Geräte sind selten geworden. Wir entschieden uns deswegen für das Lifebook T935, ein 13,3-Zoll-Gerät. Das ist eigentlich zu groß, doch die Alternative von Fujitsu mit kleinerem Display hat ähnliche Gehäusemaße.

Interessant an dem T935 ist der Umstand, dass es eines der letzten alten Convertibles ist, sprich: Es hat ein Drehgelenk. Das klassische Convertible stirbt aus titelten wir 2014 zur Cebit und behielten leider recht. Wir kennen noch Notebooks von Getac und Panasonic mit dieser Konstruktion, alle anderen haben sich vom Markt verabschiedet. Es gibt zwar von HP mit dem Elitebook Revolve noch ein vergleichbares Gerät, doch das haben wir ausgeschlossen, weil HP den Stiftschacht nicht mehr anbietet und selbst das aktuelle Modell 810 G3 nur mit 1.366 x 768 Pixeln verfügbar ist. Zudem spiegelt das Elitebook Revolve stark und disqualifiziert sich damit unserer Meinung nach als Business-Notebook.

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Fujitsu macht hier vieles besser, wenn auch teilweise mit sehr deutlichen Kompromissen. Den Stiftschacht gibt es beispielsweise, aber der Stift ist arg dünn und kurz ausgefallen. Zudem hat Fujitsu das Design extrem auf Ultrabook-Niveau gebracht. Das Drehgelenk ist ziemlich klein und sieht nicht sonderlich robust aus. In unserem Fall hatte das Gerät auch schon Probleme damit, das Display in der richtigen Position zu halten, wenn etwas gewackelt wurde.

  • Dells Latitude 12 E5270 ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wirkt durch die eckigen Kanten recht dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtige Anschlüsse sind aber da. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser arbeitet mit dem gesamten Finger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Trackstick fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtige Anschlüsse bietet Dell auf der Rückseite des Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fujitsus Lifebook der T-Serie ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ist sehr flach. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotzdem lässt sich der Akku entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gedockt wird trotz des dünnen Gehäuses noch immer von unten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lifebook ist eines der letzten Convertibles. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk wirkt aber nicht sonderlich stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fujitsu setzt traditionell auf Wacom-Technik. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Angenehm sind die nach unten versetzten Pfeiltasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser funktioniert mit Drüberwischen. Da es sich um ein Convertible handelt, hat Fujitsu ihn unter dem Display installiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display kann in beide Richtungen gedreht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Tablet-Modus bleibt die Tastatur so komplett geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier noch einmal das Gelenk in der Nahaufnahme. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift kann versenkt werden. Die Wahrscheinlichkeit, ihn zu verlieren, sinkt dadurch enorm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leider ist der Stift sehr klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Stiftschacht hat Fujitsu die Ethernetbuchse versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Clever, aber filigran: erst wird die Buchse herausgezogen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und dann aufgeklappt ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., ehe das Kabel eingesteckt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Elitebook mit 12,5-Zoll-Display ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wirkt durch die abgerundeten Kanten dünner, als es ist. Seitlich ist dafür viel Platz für Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser ist ein Wischleser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer Pointing Sticks mag, findet bei HP das richtige Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf Wunsch auch als Elitebook mit AMD-Prozessor. Hier ist das Intel-Gerät zu sehen. Einziges halbwegs leicht ersichtliches Erkennungsmerkmal ist der Sticker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku kann bei HPs Elitebooks nicht direkt gewechselt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonic hat seit Jahren nicht nur einen Akku ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., sondern zwei im Gehäuse. Nur der Wechselakku ist direkt zugänglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er kann auch mit einem USB-Ladegerät aufgeladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel ist besonders robust. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonic hat einen alten Kritikpunkt beseitigt und bietet nun ein hochauflösendes Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sieht altbacken aus, ist aber praktisch. Viele Schalter und LEDs. Sogar das Trackpad kann deaktiviert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links wird der Stift untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die rechte Seite bietet alle notwendigen Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten sollte Panasonic leicht nach unten rücken. Sie waren eines von mehreren Problemen mit der Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Umschalttaste ist viel zu nah an den Pfeiltasten, und auch die Leertaste ist unangenehm klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Convertible lässt sich das Display umklappen. Die Tastatur ist allerdings dann dem Schweiß der Hände ausgesetzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Normalerweise sollte man ein Notebook so nicht greifen. Bei Panasonics Toughbook ist das kein Problem. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Umgeklappt im Tablet-Modus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Fujitsus Lifebook der T-Serie ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Gehäuse ist zudem so dünn, dass keine Netzwerkbuchse mehr hineinpasst - zumindest theoretisch. Fujitsu hat trotzdem eine, und zwar mit einer Aufklappkonstruktion, die man am besten als filigran beschreibt. Wir befürchten, dass diese Konstruktion ziemlich schnell Schaden nimmt, wenn der Anwender mal ruppig nach seinem Notebook greift und vergisst, das Ethernet-Kabel zu ziehen - oder gar die Netzwerkbuchse nicht wieder einfährt. Sicherlich ist das besser als gar keine Netzwerkbuchse. Doch mehr denn je wünschen wir uns, dass es eine RJ45-Slim-Buchse als Standard gibt. USB-, Displayport- und HDMI-Buchsen wurden alle verkleinert. Nur an den Ethernet-Standard traut sich keiner.

Überraschend ist übrigens, dass Fujitsu trotz des dünnen Gehäuses noch von unten sein Docking betreibt. Das funktioniert auch ziemlich gut. Negativ wie positiv ist das Display: Einerseits gibt es das mit sehr feinen 2.560 x 1.440 Pixeln und bei einer für ein Geschäftskundennotebook ziemlich guten Farbdarstellung. Andererseits nervt das Spiegeldisplay. Es ist zwar nicht so schlimm wie bei HPs Revolve, doch ein Igzo-Panel mit mattem Display wäre wünschenswert.

Noch während wir mit dem T935 (Broadwell) arbeiteten, deutete sich über Supportdokumente ein Nachfolger an. Das Lifebook T936 ist in einer Konfiguration bereits gut verfügbar (T9360M85ABDE) und kostet etwa 1.600 Euro. Vom T935 gibt es derzeit mehr Geräte, die Preise sind etwa gleich.

Das Lifebook ist vor allem etwas für Anhänger des alten Convertible-Formats und für Anwender, die zwar eine Ethernet-Buchse als Reserve haben wollen, aber davon ausgehen, dass diese nur selten genutzt wird. Es ist eher geeignet für vorsichtige Nutzer, weniger für einen ruppigen Außendienstalltag.

 HP bietet eine interessante AlternativeDells dicker Brummer: das Latitude 12 E5270 

eye home zur Startseite
cu7003 23. Mai 2016

Bin der gleichen Meinung! Bitte zukünftig mit testen!

bolinotz 17. Mai 2016

Der T935 ist von Fujitsu wie ich heute mitbekommen habe nicht mehr zu haben...

Geigenzaehler 17. Mai 2016

Ah, oh, habbich ueberlesen. Na gut, wenn Lenovo keine Werbung machen will, dann haben sie...

Niantic 17. Mai 2016

Warum fehlt das gerät? Preis/leistung ist top, es ist dünner als ein macbook, die...



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