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Klein und leicht können Notebooks sein, ohne dass der Anwender auf Anschlüsse verzichten muss.
Klein und leicht können Notebooks sein, ohne dass der Anwender auf Anschlüsse verzichten muss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fast schon retro: Panasonics Toughbook CF-MX4 mit LEDs und vielen Knöpfen

Eines der robustesten Geräte ist wohl Panasonics CF-MX4, ein alter Bekannter. Wir haben im Jahr 2013 das CF-AX2 ausführlich getestet, was für diesen Überblick zu viel wäre. Das Design wurde kaum verändert, und damit bleibt es leider bei vielen Nachteilen. Dazu gehört auch, dass dieses Gerät kein echtes Dock bietet. Stattdessen wird ein Portreplikator angeboten. Dass wir das Notebook trotzdem betrachten, liegt an den vielen Besonderheiten im Formfaktor.

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Vor allem gefällt uns die robuste Bauweise, die man sofort fühlt. Zwar könnte das Gelenk etwas steifer sein, doch wir glauben kaum, dass das Notebook schnell kaputtgehen könnte. Der flexible Displaydeckel fängt Druck sehr angenehm ab. Außerdem ist das Notebook mit rund 1,1 kg schön leicht.

Für Panasonic ist zudem die manuelle Bedienung sehr wichtig. Es gibt Tasten für die Lautstärke und eine Rotationssperre für den Tablet-Modus. Außerdem hat es den selten gewordenen Schiebeschalter für den Flugmodus. Auch der Einschalter ist als Schiebeschalter ausgelegt, was eine versehentliche Aktivierung im Tablet-Modus ausschließt.

Und es gibt auch noch LEDs. Die LED für die Lesezugriffe half uns herauszufinden, wenn das Gerät gerade unter hoher Last stand. Das geht sogar beim SD-Kartenleser. Diesen Luxus gibt es sonst kaum noch. Uns gefällt der Umstand, dass man dem Profi-Notebook ansehen kann, dass es etwas tut. Das geht schneller, als im Zweifelsfall erst einmal Softwarewerkzeuge zu öffnen. Zudem gibt es für beide Akkus eine Kontrollleuchte. Die LED wird jeweils rot, wenn der Akku an seiner Grenze ist.

  • Dells Latitude 12 E5270 ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wirkt durch die eckigen Kanten recht dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtige Anschlüsse sind aber da. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser arbeitet mit dem gesamten Finger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Trackstick fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtige Anschlüsse bietet Dell auf der Rückseite des Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fujitsus Lifebook der T-Serie ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ist sehr flach. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotzdem lässt sich der Akku entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gedockt wird trotz des dünnen Gehäuses noch immer von unten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lifebook ist eines der letzten Convertibles. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk wirkt aber nicht sonderlich stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fujitsu setzt traditionell auf Wacom-Technik. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Angenehm sind die nach unten versetzten Pfeiltasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser funktioniert mit Drüberwischen. Da es sich um ein Convertible handelt, hat Fujitsu ihn unter dem Display installiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display kann in beide Richtungen gedreht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Tablet-Modus bleibt die Tastatur so komplett geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier noch einmal das Gelenk in der Nahaufnahme. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift kann versenkt werden. Die Wahrscheinlichkeit, ihn zu verlieren, sinkt dadurch enorm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leider ist der Stift sehr klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Stiftschacht hat Fujitsu die Ethernetbuchse versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Clever, aber filigran: erst wird die Buchse herausgezogen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und dann aufgeklappt ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., ehe das Kabel eingesteckt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Elitebook mit 12,5-Zoll-Display ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wirkt durch die abgerundeten Kanten dünner, als es ist. Seitlich ist dafür viel Platz für Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser ist ein Wischleser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer Pointing Sticks mag, findet bei HP das richtige Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf Wunsch auch als Elitebook mit AMD-Prozessor. Hier ist das Intel-Gerät zu sehen. Einziges halbwegs leicht ersichtliches Erkennungsmerkmal ist der Sticker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku kann bei HPs Elitebooks nicht direkt gewechselt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonic hat seit Jahren nicht nur einen Akku ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., sondern zwei im Gehäuse. Nur der Wechselakku ist direkt zugänglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er kann auch mit einem USB-Ladegerät aufgeladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel ist besonders robust. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonic hat einen alten Kritikpunkt beseitigt und bietet nun ein hochauflösendes Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sieht altbacken aus, ist aber praktisch. Viele Schalter und LEDs. Sogar das Trackpad kann deaktiviert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links wird der Stift untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die rechte Seite bietet alle notwendigen Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten sollte Panasonic leicht nach unten rücken. Sie waren eines von mehreren Problemen mit der Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Umschalttaste ist viel zu nah an den Pfeiltasten, und auch die Leertaste ist unangenehm klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Convertible lässt sich das Display umklappen. Die Tastatur ist allerdings dann dem Schweiß der Hände ausgesetzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Normalerweise sollte man ein Notebook so nicht greifen. Bei Panasonics Toughbook ist das kein Problem. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Umgeklappt im Tablet-Modus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Panasonic hat seit Jahren nicht nur einen Akku ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer sich wundert, warum nun zwei Akkus verbaut sind: Panasonic arbeitet mit einem festen Hilfsakku (15 Wh) und einem Hauptakku. Im Vergleich zum AX2 bietet der Hauptakku 33 statt 30 Wh. Der Hilfsakku, mit dem locker fast zwei Stunden gearbeitet werden kann, ermöglicht das Hot-Swapping des Hauptakkus, ohne die Arbeit zu unterbrechen. Die Akkus sind so leicht, dass es sich eher lohnt, zwei oder drei mitzunehmen, als einen lästigen Netzteilkabelsalat in der Tasche zu haben. Das Aufladen ist jedoch problematisch: Das USB-Ladegerät für das externe Aufladen braucht immerhin 6 Stunden für einen Akku.

Das alles hat aber auch einen Nachteil. Wird der Reserveakku teilentladen, verlangsamt sich die effektive Ladezeit erheblich. In unserem Fall haben wir den Reserveakku auf knapp unter 80 Prozent fallen lassen. Der Akku lädt aber in diesem Bereich sehr langsam und der Hauptakku wird erst im Anschluss geladen. So mussten wir über eine Stunde warten, um von 80/0 Prozent auf 100/20 Prozent zu laden. Außergewöhnlich ist dieses Problem leider nicht. Wünschenswert wäre, dass Panasonic beide Akkus gleichzeitig oder zumindest den externen mit Priorität lädt, sobald der Hilfsakku nicht mehr schnell geladen werden kann.

Ein weiterer Nachteil ist die Tastatur. Der größte Kritikpunkt unseres früheren Tests wurde leider nicht geändert: Die teils stark verkleinerten Tasten treiben den Anwender anfangs zur Weißglut. Begründet wurde das damals mit der besonderen Stabilität des Gehäuses. Doch gerade die Pfeiltasten neben der Umschalttaste zu positionieren und in derselben Höhe auch noch die Position-1-Taste zu platzieren, macht das Tippen von Texten extrem schwer. Panasonic sollte die Pfeiltasten nach unten versetzen. Da ist auch noch Platz.

Der Bildschirm ist mittlerweile besser geworden. Mit 1.920 x 1.080 Pixeln bei 12,5 Zoll lässt sich das Display gerade noch nativ nutzen. Voreingestellt ist eine Skalierung, die einen Bildeindruck eines 1366er-Displays anbietet. Uns fehlt eine Option auf ein 1.600er-Display, eine ehemalige Sony-Spezialität.

Eigentlich gefällt uns das CF-MX4 mit Broadwell-CPU (Core i5-5300). Panasonic lieferte in unserem Testgerät erstaunlich wenig RAM: 4 GByte. Der ist zwar aufrüstbar, allerdings darf das weder der Anwender noch der Inhouse-Administrator eines Unternehmens machen. Aufschrauben darf das Notebook nur ein zertifizierter Servicepartner, sonst war es das mit der Garantie. Selbiges gilt natürlich für kleine Reparaturen. Da trauen andere Hersteller dem Kunden mehr zu.

Uns gefällt neben dem robusten Gehäuse vor allem die große Anzahl an Anschlüssen. Außerdem ist selbst für einen Stiftschacht Platz und zu einem Tablet lässt sich das Notebook auch umklappen. Panasonics Toughbook ist leider sehr teuer. 2.500 Euro muss der Anwender schon investieren. Wer das Budget hat und in der Lage ist, sich an die seltsame Tastatur zu gewöhnen, der kann das Gerät in Betracht ziehen.

 Selbst aktuelle Business-Notebooks haben noch kein Windows 10HP bietet eine interessante Alternative 

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cu7003 23. Mai 2016

Bin der gleichen Meinung! Bitte zukünftig mit testen!

bolinotz 17. Mai 2016

Der T935 ist von Fujitsu wie ich heute mitbekommen habe nicht mehr zu haben...

Geigenzaehler 17. Mai 2016

Ah, oh, habbich ueberlesen. Na gut, wenn Lenovo keine Werbung machen will, dann haben sie...

Niantic 17. Mai 2016

Warum fehlt das gerät? Preis/leistung ist top, es ist dünner als ein macbook, die...



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