Abo
  • Services:
Anzeige
Der Burda Media Tower in Offenburg
Der Burda Media Tower in Offenburg (Bild: Pascal-Oliver Horn/CC-BY-SA 3.0)

Burda: Backend von Playboy.de wird Open Source

Der Burda Media Tower in Offenburg
Der Burda Media Tower in Offenburg (Bild: Pascal-Oliver Horn/CC-BY-SA 3.0)

Der Burda-Verlag entdeckt die Vorteile von Open Source und stellt sein auf Drupal aufbauendes CMS Thunder frei zur Verfügung. Die Online-Angebote von Playboy und Instyle nutzen das CMS bereits. Burda hofft auf eine rege Community-Beteiligung.

Gemeinsam mit einigen Technikunternehmen startet der Verlag Hubert Burda Media das Projekt Thunder. Bei der Software handelt es sich um ein Content-Management-System (CMS) auf Basis von Drupal 8 "von Verlagen für Verlage". Der Code wird öffentlich unter der GPLv3 verteilt und bereits von den Burda-Angeboten Playboy.de sowie Instyle.de verwendet.

Anzeige

Der Beschreibung von Thunder zufolge glaube Burda daran, dass Verlage über Marken und Inhalte miteinander konkurrieren sollten und nicht über etwa über Technik. Darüber hinaus würden Verlage durch bestimmte Technologien stark eingeschränkt. Das gelte insbesondere für das essenzielle CMS, das oft sehr teuer sei und viel Zeit in der Umsetzung benötige.

Thunder soll Community-Projekt werden

Dem wirtschaftlichen Gedanken von Open Source folgend will Burda deshalb mit anderen Verlegern zusammenarbeiten. Die in Gemeinschaft erstellten Module sollen untereinander kostenfrei weiterverteilt und genutzt werden. Durch diese Arbeitsaufteilung könnten langfristig alle Beteiligten Kosten einsparen.

Burda habe dazu bereits Gespräche mit anderen interessierten Verlagen über die Teilnahme an Thunder geführt. Noch wird die Entwicklung des Code aber allein von Burda finanziert. Es bleibt also abzuwarten, ob und wieviele andere Verlagshäuser ihre Arbeiten in Thunder einbringen werden.

Dass das Projekt Thunder explizit auf die Verwendung von Verlagen abzielt, zeigt sich an der Modulauswahl, mit der Thunder den Drupal-Kern erweitert. Neben Analysewerkzeugen gibt es auch Integrationsmodule für Werbemittel, die IVW-Zählung, Facebooks Instant Articles oder auch die interaktiven Inhalte von Riddle. Hinzukommen soll außerdem noch ein Videoplayer.

Der Code von Thunder steht auf der Projektseite von Drupal zum Download bereit.


eye home zur Startseite
non_sense 18. Mär 2016

Ich nehme an, es geht um Kostenersparnisse. Man möchte wohl, dass nun die Community für...

der_wahre_hannes 18. Mär 2016

Playboy hat man sich doch eh nur wegen der Interviews gekauft.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. über TOPOS Personalberatung GmbH, Norddeutschland
  3. T-Systems International GmbH, Bonn, Berlin
  4. Broetje-Automation, Rastede


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 6,99€
  3. (-90%) 1,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Samsung zum Galaxy Note 7

    Schuld waren die Akkus

  2. Automute

    Stummschalten beim Ausstöpseln der Kopfhörer

  3. Neue Hardwaregeneration

    Tesla-Autopilot 2.0 nur bis 72 km/h aktiv

  4. Digitale Assistenten

    LG hat für das G6 mit Google und Amazon verhandelt

  5. Instant Tethering

    Googles automatischer WLAN-Hotspot

  6. 5G-Mobilfunk

    Netzbetreiber erhalten Hilfe bei Suche nach Funkmastplätzen

  7. Tinker-Board

    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

  8. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  9. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  10. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
  1. Online-Einkauf Amazon startet virtuelle Dash-Buttons

Glasfaser: Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
Glasfaser
Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  3. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so

Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
Western Digital Pidrive im Test
Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
  1. DACBerry One Soundkarte für Raspberry Pi liefert Töne digital und analog
  2. Sopine A64 Weiterer Bastelrechner im Speicherriegel-Format erscheint
  3. Bootcode Freie Firmware für Raspberry Pi startet Linux-Kernel

  1. Re: Manipulative Bildauswahl

    DeathMD | 09:25

  2. Re: Warum berichten alle über diese kleine App?

    magnolia | 09:25

  3. Re: Was für ein Fusch

    miauwww | 09:22

  4. Re: Nicht nur auf dem Land

    Lügenbold | 09:20

  5. Und ich habe gedacht die Kamera war schuld

    maze_1980 | 09:18


  1. 08:36

  2. 07:26

  3. 07:14

  4. 11:29

  5. 10:37

  6. 10:04

  7. 16:49

  8. 14:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel