Abo
  • Services:
Anzeige
Experten vermuten einen ausländischen Geheimdienst hinter dem Angriff auf Rechner im Bundestag.
Experten vermuten einen ausländischen Geheimdienst hinter dem Angriff auf Rechner im Bundestag. (Bild: Jürgen Matern, CC BY-SA 3.0)

Bundestagverwaltung: Angreifer haben Daten aus dem Bundestag erbeutet

Experten vermuten einen ausländischen Geheimdienst hinter dem Angriff auf Rechner im Bundestag.
Experten vermuten einen ausländischen Geheimdienst hinter dem Angriff auf Rechner im Bundestag. (Bild: Jürgen Matern, CC BY-SA 3.0)

Ein Sprecher der Bundestagsverwaltung hat zugegeben, dass die Angreifer im Mai Daten kopieren konnten. Mittlerweile seien "vereinzelte Datenabflüsse festgestellt worden", sagte er. Von dem Angriff sollen auch Rechner von Regierungsmitgliedern betroffen sein.

Anzeige

Bei der jüngsten und bisher schwersten Cyberattacke auf den Bundestag ist es gelungen, Daten zu kopieren. Es seien "mittlerweile vereinzelte Datenabflüsse festgestellt worden", sagte ein Sprecher der Bundestagsverwaltung am 29. Mai der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Die betroffenen Büros sind informiert und Gegenmaßnahmen sind ergriffen worden." Weitere Angaben zu dem Angriff wollte er nicht machen.

Nach wie vor unklar ist laut dpa, wer hinter der Attacke steht und ob die Sicherheitsexperten das Schadprogramm mittlerweile stoppen konnten.

Offenbar wurden zunächst mehrere Rechner von Bundestagsabgeordneten mit Malware infiziert. Dort konnten die Angreifer Passwörter ausspähen, die ihnen Zugriff auf das Parlamentsnetzwerk verschafften.

Angriff auf Grüne und Linke

Der Angriff soll bereits Anfang Mai über infizierte Rechner der Bundestagsfraktion der Grünen und der Linken gestartet worden sein. Die Angreifer sollen das interne Parlamentsnetzwerk Parlakom genutzt haben, um die Schadsoftware zu verbreiten. Auch Rechner in den Wahlkreisbüros einiger Abgeordnete sollen von der Malware befallen worden sein. Die eingeschalteten Experten meinen, dass ausländische Geheimdienste hinter dem Angriff steckten. Die Vermutung basiere auf einer Analyse der verwendeten Spionagesoftware, die auf etlichen Rechnern im Bundestag entdeckt wurde.

Möglicherweise konnten sich die Angreifer auch Zugang zu Computern von Regierungsmitgliedern verschaffen.

Vorsichtshalber sollen zahlreiche Rechner im Netzwerk des Bundestags abgeschaltet worden sein, darunter auch diejenigen, auf denen die Daten des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur NSA-Affäre liegen.


eye home zur Startseite
TheBigLou13 31. Mai 2015

Warum fragt da eigentlich nie mal jemand dazwischen mit genau diesen hier angesprochenen...

Eve666 29. Mai 2015

Das für unsere Politiker dieses Internet "Neuldand" ist haben sie ja nun oft genug...

AllAgainstAds 29. Mai 2015

Also wenn die Selektorenliste auf Wikileaks & Co. veröffentlicht werden würde, das wäre...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Thalia Bücher GmbH, Berlin
  3. BST eltromat International Leopoldshöhe GmbH, Bielefeld
  4. über Hays AG, Karlsfeld


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 19 % Cashback bekommen
  2. 47,50€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  2. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen
  3. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Free 2 Play

    US-Amerikaner verzockte 1 Million US-Dollar in Game of War

  2. Die Woche im Video

    Bei den Abmahnanwälten knallen wohl schon die Sektkorken

  3. DNS NET

    Erste Kunden in Sachsen-Anhalt erhalten 500 MBit/s

  4. Netzwerk

    EWE reduziert FTTH auf 40 MBit/s im Upload

  5. Rahmenvertrag

    VG Wort will mit Unis neue Zwischenlösung für 2017 finden

  6. Industriespionage

    Wie Thyssenkrupp seine Angreifer fand

  7. Kein Internet

    Nach Windows-Update weltweit Computer offline

  8. Display Core

    Kernel-Community lehnt AMDs Linux-Treiber weiter ab

  9. Test

    Mobiles Internet hat viele Funklöcher in Deutschland

  10. Kicking the Dancing Queen

    Amazon bringt Songtexte-Funktion nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gigaset Mobile Dock im Test: Das Smartphone wird DECT-fähig
Gigaset Mobile Dock im Test
Das Smartphone wird DECT-fähig

Civilization: Das Spiel mit der Geschichte
Civilization
Das Spiel mit der Geschichte
  1. Civilization 6 Globale Strategie mit DirectX 12
  2. Take 2 GTA 5 saust über die 70-Millionen-Marke
  3. Civilization 6 im Test Nachhilfestunde(n) beim Städtebau

Oculus Touch im Test: Tolle Tracking-Controller für begrenzte Roomscale-Erfahrung
Oculus Touch im Test
Tolle Tracking-Controller für begrenzte Roomscale-Erfahrung
  1. Microsoft Oculus Rift bekommt Kinomodus für Xbox One
  2. Gestensteuerung Oculus Touch erscheint im Dezember für 200 Euro
  3. Facebook Oculus zeigt drahtloses VR-Headset mit integriertem Tracking

  1. Diese ganzen angeblichen F2P sollte man genauer...

    ArchLInux | 11:32

  2. Re: mit Linux...

    Friedrich.Thal | 11:31

  3. Wenn man in jedem Satz...

    TodesBrote | 11:31

  4. Mensch Hauke

    Midian | 11:30

  5. Re: Seit zwei Wochen sehr zufrieden

    mfusel | 11:15


  1. 11:07

  2. 09:01

  3. 18:40

  4. 17:30

  5. 17:13

  6. 16:03

  7. 15:54

  8. 15:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel