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Cyberangriff auf Bundestag doch nicht so schwerwiegend
Cyberangriff auf Bundestag doch nicht so schwerwiegend (Bild: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images)

Bundestag: "Von einem Totalschaden kann keine Rede sein"

Cyberangriff auf Bundestag doch nicht so schwerwiegend
Cyberangriff auf Bundestag doch nicht so schwerwiegend (Bild: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images)

Nur 15 Rechner sollen von dem Hacker-Angriff auf den Bundestag betroffen sein. Das berichtet der Unionsabgeordnete Thomas Jarzombek und beruft sich auf das BSI.

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Der Schaden durch den Hacker-Angriff auf den Bundestag soll nach Angaben aus der Unionsfraktion kleiner sein als zunächst berichtet. "Von einem Totalschaden kann keine Rede sein", hat Thomas Jarzombek, Digital-Experte der Unionsfraktion, Zeit Online gesagt.

Am Morgen hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der Kommission Internet und Kommunikation (IuK) im Ältestenrat des Parlaments über die Hacker-Angriffe berichtet. "Demnach wurde lediglich eine Handvoll Bundestagsrechner, 15 an der Zahl, angegriffen, doch die schädlichen IP-Adressen wurden gesperrt", sagte Jarzombek, der IuK-Mitglied ist.

Allerdings seien Administratorenpasswörter erbeutet worden, das BSI habe aber die weitere Verbreitung des Trojaners im Bundestagsnetzwerk vorerst unterbunden. "Eine übersichtliche Zahl von Servern muss neu installiert werden, die Hardware ist nicht betroffen", sagte Jarzombek.

Medienberichten zufolge sollen bis zu 20.000 Rechner des Bundestages von dem Hacker-Angriff betroffen sein. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung, des WDR und NDR soll das BSI daher der Bundestagsverwaltung empfohlen haben, das Netzwerk aufzugeben.

Seit zwei Wochen Ruhe

Solche Meldungen bezeichnete Jarzombek als "Unsinn". Seit zwei Wochen gebe es laut BSI trotz "intensivster Analyse" keine Datenabflüsse aus dem Bundestag-Netzwerk mehr, sagte er. "Denkbar ist allerdings, dass die Angreifer Hintertüren im IT-System installiert haben, die sie noch nicht genutzt haben. Daher ist weiterhin Vorsicht geboten".

Deshalb regt auch der Sprecher für Digitales der Unionsfraktion ein Überdenken der IT-Sicherheitsstruktur an. "Künftig müssen wir uns fragen, wie offen das Netzwerk des Bundestages strukturiert sein kann."


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spiderbit 12. Jun 2015

Naja garantie von frieden, sie greifen uns nicht an solange wir uns ihnen total...

eHug 12. Jun 2015

Die E-Mail ist also nicht von draußen gekommen. Und Dein Chef öffnet keine Anhänge, z.B...

chriskoli 12. Jun 2015

.... Es kommt ein wenig darauf an, ob die Angreifer im Moment direkten Zugriff haben...

OmegaForce 12. Jun 2015

Der war gut :D Weil die dann arbeiten müssten, ist doch logisch. Son Passwort auf der...



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