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Buglas-Grafik (Bild: Buglas)

Bundesnetzagentur: Telekom wird Zugriff auf letzte Meile billiger machen

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Konkurrenten, die das Netz der Deutschen Telekom anmieten, sollen weniger zahlen. "Statt selbst zu investieren, setzen die Wettbewerber lieber auf die Nutzung unseres Netzes und niedrige Vorleistungspreise", meint dazu ein Telekom-Sprecher.

Die Bundesnetzagentur will den Preis für die Anmietung der letzten Meile von der Telekom senken. Das hat die Regulierungsbehörde am 20. April 2016 bekanntgegeben. Der Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) soll ab Juli 2016 monatlich 10,02 Euro am Hauptverteiler (HVt-TAL) kosten. Derzeit werden dafür 10,19 Euro im Monat fällig.

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Der Preis für den Zugang zur TAL an einem Kabelverzweiger (KVz-TAL), den grauen Verteilerkästen am Straßenrand, soll auf 6,77 Euro sinken. Hier werden bisher 6,79 Euro monatlich bezahlt.

Wenn Firmen für die Anbindung eines Kabelverzweigers ein Kabelleerrohr der Telekom nutzen, sollen sie dafür monatlich nur noch 4 statt 9 Cent pro Meter eines Viertelrohres zahlen. Die Anbindung eines Kabelverzweigers mit unbeschalteter Glasfaser soll künftig 46,76 statt bisher 66,75 Euro im Monat kosten.

Laufzeit für drei Jahre

Der monatliche Preis für einen Einbauplatz in einem Multifunktionsgehäuse soll künftig bei 90,14 Euro statt 107,23 Euro liegen. Die vorgeschlagenen Entgelte sollen eine Laufzeit von drei Jahren haben.

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Die Absenkung der Entgelte ist eine Entscheidung gegen den Breitbandausbau. Statt Preise zu senken, wäre es notwendig gewesen, Anreize für Unternehmen so zu setzen, dass sich zusätzliche Investitionen in moderne Netze lohnen. Statt selbst zu investieren, setzen die Wettbewerber lieber auf die Nutzung unseres Netzes und niedrige Vorleistungspreise." Das unterstütze die Bundesnetzagentur durch die Absenkung. Nach den Worten von Blank sei dies für erforderlichen Gigabitnetze nicht hilfreich.

"Die grundsätzliche Entscheidung zur Absenkung der TAL-Entgelte begrüßen wir ausdrücklich", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. Auch wenn der Verband sich eine deutlichere Reduzierung der TAL-Entgelte gewünscht hätte.

Jeder Euro, den die alternativen Netzbetreiber einsparen könnten, komme dem Ausbau mit Glasfaser-Infrastrukturen zu Gute. Bis zum Jahr 2018 soll die Zahl der von den Breko-Netzbetreibern bereitgestellten FTTB- und FTTH-Zugänge auf 4,2 Millionen Anschlüsse ansteigen.


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M.P. 22. Apr 2016

Auch Deine Aussage beruht auf Einschätzungen... Ich habe den Eindruck, daß z. B. das...

DY 20. Apr 2016

Das hat doch nur kosmetische Folgen...

Winston_Smith 20. Apr 2016

Der Kommentar des Telekomsprechers erweckt beim jedem, der nicht mit der Materie vertraut...

WebSchecki 20. Apr 2016

Das ist genau der Punkt. Warum sollten Reseller wie 1&1 nun daran interessiert sein, in...

MeinSenf 20. Apr 2016

Die DA wird durch Vectoring unbrauchbar weil man mehr als 1MBit nicht mehr durch bekommt...



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