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Netstations
Netstations (Bild: Liquid Broadband)

Bundesnetzagentur: Frequenzauktion für mobiles Internet beginnt am 27. Mai

Der genaue Termin für die Versteigerung der Frequenzen für schnelles mobiles Internet steht nun fest. Der alternative Netzbetreiber Liquid Broadband ist nicht dabei, klagt aber gegen die Entscheidung.

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Die Bundesnetzagentur hat heute drei Unternehmen zur anstehenden Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband zugelassen und den genauen Termin festgelegt. "Wir starten die Frequenzversteigerung am 27. Mai in Mainz", erläuterte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann und ergänzt: "Wir erwarten, dass die Auktion einen starken Impuls für einen raschen Ausbau der Breitbandnetze insbesondere auch im ländlichen Raum setzt."

Bei den zugelassenen Unternehmen handelt es sich um die Deutsche Telekom, Vodafone und die Telefónica.

Netzausbau mit relativ wenigen Funkstationen

Es geht um die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen, deren Laufzeit endet, sowie Rundfunkfrequenzen, die durch die Umstellung auf DVB-T2 frei werden. Durch die Umstellung der Rundfunkausstrahlung wird ab 2017 schrittweise ein zusammenhängendes Frequenzband frei. Die besonders geeigneten Frequenzen im 700-MHz-Bereich, auch als die Digitale Dividende 2 bezeichnet, ermöglichen laut Bundesnetzagentur den Netzausbau mit relativ wenigen Funkstationen.

Die Auktion beginnt um 10 Uhr im Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in Mainz. "Während der Versteigerung wird täglich auf der Internetseite der Bundesnetzagentur über den Verlauf informiert", teilte die Behörde mit.

Laut Bitkom wird mit der Versteigerung Mobilfunk mit LTE-Advanced mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich. "In wenigen Jahren könnte dann der als 5G bezeichnete LTE-Nachfolgestandard diese Frequenzen ebenfalls nutzen", so der IT-Branchenverband.

Netstations für ein 4G-Netz

Der alternative Netzbetreiber Liquid Broadband hat vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen das von der Bundesnetzagentur festgelegte Vergabeverfahren für die Versteigerung der Frequenzen Klage erhoben. Das Verfahren schließe Neueinsteiger im Mobilfunkmarkt faktisch aus und sei klar rechtswidrig. Liquid Broadband will ein neuer, vierter Mobilfunkbetreiber in Deutschland werden. Im Vordergrund der Netztopologie stehen Netstations, kleine Funkstationen (eNodeB), die ein 4G-Netz (LTE) aufbauen. Sie können in Privathaushalten, öffentlichen Gebäuden und Unternehmen aufgestellt werden und sollen die Mobilfunkversorgung im Umkreis mehrerer hundert Meter gewährleisten. Ergänzend würden Makro-Funkzellen für eine bundesweite Netzabdeckung auch außerhalb von Ballungsgebieten sorgen.


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user0345 23. Apr 2015

Am Ende gewinnt nur die Regierung und der Kunde muss die Kosten zahlen. Weil wer einen...

Dwalinn 23. Apr 2015

Es ist schon schlimm genug drei Holprige Straßen direkt nebeneinander zu bauen... warum...

Xandor 23. Apr 2015

hmmm. O2 heißt offiziell Telefonica Germany...

airstryke1337 22. Apr 2015

lasst uns 100 Daten irgendwas. "Der genaue Termin für die Versteigerung der Frequenzen...



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