Abo
  • Services:
Anzeige
Peter Schaar
Peter Schaar (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Bundesdatenschützer: Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

Peter Schaar
Peter Schaar (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Peter Schaar wendet sich dagegen, dass Jobcenter-Mitarbeiter bei Facebook die soziale Lage der Menschen ausforschen und verdeckt Freundschaftsanfragen senden. Die Bundesagentur für Arbeit sagt, dass das gar nicht möglich sei.

Peter Schaar ist dagegen, dass Mitarbeiter des Jobcenters Nachforschungen zur Situation von Arbeitslosen in sozialen Netzwerken betreiben. Mehrere Jobcenter hatten sich laut Bild-Zeitung an den Bundesdatenschützer gewandt, um zu erfahren, wie sie Facebook-Daten verwenden dürfen.

Anzeige

Schaar erklärte der Bild-Zeitung: "Soziale Netzwerke sind in aller Regel keine Informationsquellen für Jobcenter. Nur in absoluten Ausnahmefällen dürfen Jobcenter Daten der Betroffenen in sozialen Netzwerken erheben. Jobcenter-Mitarbeiter dürfen sich aber keinesfalls zur gezielten Recherche in soziale Netzwerke einloggen oder sich gar unter falscher Flagge mit den Betroffenen 'befreunden', um so an deren Daten zu gelangen. In jedem Fall ist der Betroffene von einer Datenerhebung zu informieren. Betroffene, die eine missbräuchliche Erhebung ihrer Daten in sozialen Netzwerken vermuten, können sich jederzeit an mich wenden."

Das Büro von Schaar hat Golem.de die Aussagen bestätigt.

Schaar schrieb in seinem Tätigkeitsbericht zum Jahr 2011 und 2012: "Ich habe den betroffenen Jobcentern nahegelegt, Internetsuchmaschinen und soziale Netzwerke im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Prüfung aller gesetzlichen Voraussetzungen zu nutzen. Dies werde ich regelmäßig im Rahmen meiner Beratungs- und Kontrollbesuche vor Ort überprüfen."

Die Bundesagentur für Arbeit weist in einer Stellungnahme Spekulationen zurück, Mitarbeiter könnten Facebook nutzen, um Daten oder Fehlverhalten auszuspähen. Weder entspreche das der Geschäftspolitik der Bundesagentur, noch sei es technisch von den Arbeitsplätzen aus möglich: "Der Zugang zu sozialen Netzwerken ist auf allen Rechnern der Arbeitsagenturen und der gemeinsam mit den Kommunen betriebenen Jobcenter gesperrt."

Die Vermutung, die Suche könne über einen privaten Account von Mitarbeitern geschehen, sei "an den Haaren herbeigezogen, zumal Kontakte bei Facebook in aller Regel die beiderseitige Zustimmung voraussetzen", erklärte die Bundesagentur für Arbeit.


eye home zur Startseite
crazypsycho 27. Mai 2013

Es ist deutlich gerechter als der jetztige Zustand. Wie kommst du auf das Doppelte? ALG2...

Moe479 27. Mai 2013

stellst du oder deine firma nun ohne besonderen grund menschen mit 'multiblen...

Moe479 27. Mai 2013

allein das übertragen (ob digital kopiertet oder händisch ist dabei egal) von nur...

Switchblade 26. Mai 2013

"Putin, Putin, lupenreiner Demokrat, baut sich einen Zarenstaat! HA HA HA HA!" http://www...

caldeum 25. Mai 2013

Unabhängig davon, was ich glaube, ist das Argument "Der Zugang zu sozialen Netzwerken...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Mobile Trend GmbH, Hamburg
  2. Finanz Informatik GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Münster
  3. über Robert Half Technology, Großraum Düsseldorf
  4. über Robert Half Technology, Raum Hamburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Die Bestimmung, Life of Pi, House of Wax, Predator, Der Polarexpress, X-Men)
  3. 142,44€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones und Tablets

    Bundestrojaner soll mehr können können

  2. Internetsicherheit

    Die CDU will Cybersouverän werden

  3. 3D-Flash-Speicher

    Micron stellt erweiterte Fab 10X fertig

  4. Occipital

    VR Dev Kit ermöglicht Roomscale-Tracking per iPhone

  5. XPG SX8000

    Adatas erste PCIe-NVMe-SSD nutzt bewährte Komponenten

  6. UBBF2016

    Telefónica will 2G-Netz in vielen Ländern abschalten

  7. Mögliche Übernahme

    Qualcomm interessiert sich für NXP Semiconductors

  8. Huawei

    Vectoring erreicht bald 250 MBit/s in Deutschland

  9. Kaufberatung

    Das richtige Solid-State-Drive

  10. Android-Smartphone

    Huawei bringt Nova Plus doch nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft: Das bringt Windows Server 2016
Microsoft
Das bringt Windows Server 2016
  1. Microsoft Windows Server 2016 wird im September fertig

Soziale Netzwerke: Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
Soziale Netzwerke
Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
  1. iOS 10 und WatchOS 3.0 Apple bringt geschwätzige Tastatur-App zum Schweigen
  2. Rio 2016 Fancybear veröffentlicht medizinische Daten von US-Sportlern
  3. Datenbanksoftware Kritische, ungepatchte Zeroday-Lücke in MySQL-Server

Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

  1. Re: "Macht fast alles anders"

    rasenpfleger | 02:53

  2. Re: So eine Verschwendung von Steuergeldern

    Moe479 | 02:45

  3. Re: o2 Free Tarife betroffen!

    Moe479 | 02:42

  4. Re: rote / blaue pille / pua

    pk_erchner | 02:39

  5. Re: Schickt diesen Irren endlich in Rente!

    Moe479 | 02:37


  1. 19:24

  2. 19:05

  3. 18:25

  4. 17:29

  5. 14:07

  6. 13:45

  7. 13:18

  8. 12:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel