Bundesagentur für Arbeit "Kein genereller Fachkräftemangel in IT-Berufen"

Außer bei Softwareentwicklung, Programmierung und IT-Anwendungsberatung sieht die Bundesagentur für Arbeit derzeit keinen generellen Mangel an IT-Experten in der deutschen Wirtschaft.

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Die Bundesagentur für Arbeit sieht keinen generellen Fachkräftemangel bei IT-Jobs. Das gab die Behörde, die eine aktuelle Analyse veröffentlichte, am 9. Januar 2013 bekannt. BA-Vorstand Raimund Becker sagte zum Arbeitsmarkt in Deutschland: "Einen flächendeckenden Fachkräftemangel gibt es in Deutschland aktuell nicht. Es gibt aber Warnsignale. In einzelnen Branchen haben sich die bereits existierenden Mangelsituationen weiter verstärkt."

In den IT-Berufen besteht demnach kein genereller Fachkräftemangel. "Im Teilbereich Informatik, IT-Anwendungsberatung sowie Softwareentwicklung und Programmierung ist jedoch ein Expertenmangel erkennbar", so die Bundesagentur.

Aktuell kein Fachkräftemangel sei bei IT-Systemanalyse, IT-Vertrieb, Netzwerktechnik und IT-Koordination erkennbar. Der Fachkräftemangel bei den IT-Experten konzentriert sich besonders auf die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit hatte im Oktober 2011 erklärt: "Bei uns werden nur etwa 50 Prozent der offenen Stellen gemeldet. Daher können unsere Angaben nicht das gesamte Branchenbild wiedergeben."

Laut IT-Branchenverband Bitkom war am 30. Oktober 2012 die Zahl der offenen Stellen für IT-Experten um 5.000 auf rund 43.000 angestiegen. Das entsprach einem Zuwachs um 13 Prozent. Innerhalb von drei Jahren hatte sich damit die Zahl der unbesetzten Stellen mehr als verdoppelt. Rund 18.000 der unbesetzten Stellen gab es in der IT-Branche, 15.000 davon bei Softwarefirmen und IT-Dienstleistern. Weitere 2.400 IT-Experten wurden von Hardwareherstellern und Produzenten von Unterhaltungselektronik gesucht, 600 von Anbietern von TK-Dienstleistungen.

75 Prozent der IT-Unternehmen, die freie Stellen haben, suchen Softwareentwickler. Mit deutlichem Abstand folgen IT-Berater (24 Prozent), Marketing- und Vertriebsspezialisten (23 Prozent), Anwendungsbetreuer und Administratoren (20 Prozent).


H-D-F 28. Jan 2013

Wie vorhergehend schon gesagt... so true Aber ich glaube hier werden Autodikdaten...

GodsBoss 14. Jan 2013

Aaaaah, jetzt habe ich es verstanden. Ich habe schon öfters Leute kennengelernt, die...

Ben Dover 11. Jan 2013

Inwiefern kann man denn druck machen und den lohn drücken wenn man den eindruck erweckt...

flasherle 10. Jan 2013

wieso? das ist doch relativ angenehm :P

bork 10. Jan 2013

Ich hab angewandte Infomatik an der DHBW im Jahr 2004 abgeschlossen und bekam damals...

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