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Speedport Hybrid
Speedport Hybrid (Bild: Telekom)

Bündelung: 1&1 fordert Zugang zu Telekom-Hybridtechnik oder Verbot

Speedport Hybrid
Speedport Hybrid (Bild: Telekom)

1&1 fordert Zugang zu der Hybridtechnik der Telekom oder ein Verkaufsverbot für den Router und die Netzwerktechnologie für die Bündelung von DSL und LTE. Dazu wurde die Bundesnetzagentur jetzt dringlich angerufen.

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1&1 hat die Bundesnetzagentur angerufen, um einen Zugang zur Hybrid-Technologie der Deutschen Telekom zu erzwingen. Das teilte das Unternehmen Golem.de auf Anfrage mit. Golem.de hatte zuvor über den Streit berichtet.

1&1 Telecom hat den Erlass einer Entscheidung im Streitbeilegungsverfahren sowie im Missbrauchsverfahren gegen die Telekom bei der Bundesnetzagentur beantragt. Gefordert wird der freie Zugang der 1&1 zu dem Vorleistungsprodukt, um Endkunden eigene Produkte mit dem kompletten Leistungsumfang der Magenta Zuhause Hybrid-Tarife anzubieten. "Kernpunkt des geforderten Vorleistungsproduktes ist neben der erforderlichen LTE-Mobilfunk-Komponente des Hybridproduktes auch die netzseitige Bündelung von DSL- und LTE-Datenströmen durch die Vorleistungserbringerin Deutsche Telekom", heißt es in dem Antrag.

Hybrid-Freigabe oder Verbot

Falls die Telekom nur eingeschränkte oder keine Vorleistungsprodukte anbietet, fordert 1&1 in seinem Schreiben an die Bundesnetzagentur dazu auf, die Telekom zu zwingen, es zu unterlassen, DSL- und LTE-Bündelprodukte "anzubieten oder zu bewerben".

Eine erste öffentliche mündliche Verhandlung vor der Beschlusskammer 2 fand bereits am 30. September 2015 bei der Bundesnetzagentur statt. Eine Entscheidung seitens der Behörde steht jedoch noch aus.

Der Reseller dürfte einen Hybridrouter zusammen mit IP-Telefonie und Internetzugang billiger anbieten wollen als die Telekom. Fritzbox-Hersteller AVM arbeitet nach Brancheninformationen an einem eigenen Hybridrouter.

Die Telekom bietet den Speedport Hybrid Router von Huawei seit dem 28. November 2014 an. Der Router bietet WLAN 802.11 ac mit 2,4 GHz und 5 GHz und ist abwärtskompatibel zu 802.11 a/b/g/n. Das Gerät kostet monatlich zur Miete 9,95 Euro oder einmalig rund 400 Euro. Die Hybridtechnik soll einen Festnetz- und LTE-Mobilfunkzugang bündeln und muss, damit sie funktioniert, vom Netzwerk der Telekom unterstützt werden, wie Versuche eines 1&1-Kunden zeigen.


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M.P. 03. Nov 2015

Weißt Du genau, was 1&1 als Vorleistungsprodukt von der Telekom durch die RegTp erzwingen...

Youssarian 30. Okt 2015

Auch darauf hat die Telekom schon per Werbung 'geantwortet'. ;-) Ja, nix haben die...

Bitbreak 30. Okt 2015

Ich surfe rund um die Uhr vernünftig auch im Dorf!!!

Heinzel 29. Okt 2015

geht etwa in die richtung http://simonmott.co.uk/vpn-bonding

zaramzamzam 29. Okt 2015

Genau wer erinnert sich nicht an das kleine Privatunternehmen Telekom das über Jahrzehnte...



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