Buccaneer
Buccaneer (Bild: Kickstarter)

Buccaneer 3D-Drucker mit Cloudanbindung erinnert an Apples Cube

Der 3D-Drucker Buccaneer erinnert mit seinem Plexiglas-Gehäuse mit durchsichtigem Standfuß und seinem silbernen Oberteil an den Power Mac G4 Cube von Apple. Er soll auf dem Schreibtisch Platz finden und wird über WLAN angesteuert.

Anzeige

Der Buccaneer ist ein neuer, preiswerter 3D-Drucker, der mit Maßen von 25 x 25 x 35 cm auf dem Schreibtisch untergebracht werden kann. Finanziert werden soll seine Serienfertigung über Kickstarter.

Der Buccaneer druckt mit den Kunststoffen PLA (Polylactid) und ABS, die in einer Rolle in das Gerät von oben eingeführt werden. Die Rolle ist liegend in einer Kassette untergebracht, die ins Gehäuse eingesetzt wird. Der Hersteller erhofft sich auch ein Geschäft durch den Verkauf des Materials. Eine Kassette mit 300 Gramm Filament kostet 12 US-Dollar.

  • Oberfläche von Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Oberfläche von Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Oberfläche von Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Druckerkassette von Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Druckerkassette beim Einsetzen (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
  • Buccaneer (Bild: Kickstarter)
Oberfläche von Buccaneer (Bild: Kickstarter)

Maximal können mit dem formschönen Gerät 15 x 10 x 12 cm große Gegenstände gedruckt werden, die dann unten im Plexiglasfuß ausgegeben werden. Die Druckauflösung liegt bei 100 Mikrometern. Der Drucker ist mit dem Einplatinenrechner Raspberry Pi und dem Sanguinololu-Steuermodul ausgestattet, doch die Hardware soll bald durch den Einplatinenrechner BeagleBone Black ersetzt werden, der nach Angaben der Entwickler leistungsfähiger sein soll. Die Entwickler wollen ein eigenes Bowdenzug-System bauen, damit die Zuführung für das Filament nicht direkt auf dem Druckkopf sitzen muss, was ihn schwerer macht und ungenauer.

Die Zielgruppe des Buccaneers soll so wenig wie möglich mit der komplizierten Technik konfrontiert werden. Dazu hat sich das Entwicklungsteam einiges einfallen lassen. Neben der schon erwähnten Cartridge-Lösung für das Verbrauchsmaterial erfolgt die Ansteuerung des Drucker per WLAN. Wer will, kann online aus dem Portal des Anbieters 3D-Modelle drucken oder über den Webbrowser eigene Objekte erstellen. Die dafür vorgesehene Weblösung Smart Objects der Entwickler kann Rotationsmodelle erstellen und bearbeiten. Bald soll ein Softwareentwicklungspaket (SDK) folgen, mit der Smart Objects auch von Programmen Dritter genutzt werden kann. Wer will, kann Smart Objects vorab mit einem WebGL-fähigen Browser online ausprobieren. Eine Android-App ist ebenfalls vorhanden und eine iOS-App soll bald folgen.

Wer lieber mit einem 3D-Programm arbeiten will, kann auch Dateien im stl-Format nutzen. Sie werden zunächst zu den Servern des Druckerherstellers hinaufgeladen, in Smart Objects geöffnet und können dann über das Internet zum Drucker geschickt werden. Alternativ soll der Drucker auch lokal per WLAN angesteuert werden können. Dann ist ein Hochladen der Daten auf den Server des Anbieters nicht erforderlich.

Der Preis für einen Buccaneer liegt bei 397 US-Dollar plus 100 US-Dollar Porto außerhalb der USA. 100.000 US-Dollar wollten die Entwickler über Kickstarter sammeln, schon jetzt sind über 440.000 US-Dollar zusammengekommen - und das Projekt läuft noch bis Ende Juni 2013. Die Auslieferung der fertigen Buccaneers dauert bis Februar 2014.


Donnergurgler 10. Jul 2013

Hm, 15cmX10cmX12cm=1800cm³ 1800cm³>25cm³ ... passt doch :-)

Vollstrecker 04. Jun 2013

Es geht nicht darum deinen Router zu hacken, sondern direkt den Drucker "anzugreifen"

TheBigLou13 03. Jun 2013

erinnert mich auch eher an den form1 ^^

SelfEsteem 02. Jun 2013

Suchst du gerade nach einem Grund, dir einen zu kaufen? Kleiner Tip: Wenn dir kein...

pholem 02. Jun 2013

Nein, die haben ein populäres Stilmittel versucht nachzumachen aber haben es falsch...

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior Consultant Finance Processes & Applications (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Business Analyst (m/w) Yield Management
    HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  3. IT-Mitarbeiter/-in für EDV-Systemtechnik
    ICS IT & Consulting Services GmbH, Frankfurt
  4. Risk Analyst (m/w) (Division Payment & Risk)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim (near Munich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Halbleiterforschung

    Neuer Memristor kann zehn Zustände speichern

  2. Transpiler

    Googles Inbox zu zwei Dritteln plattformübergreifender Code

  3. Fujifilm

    Fotobuch mit integriertem Touchscreen

  4. Teardown

    Nexus 6 kommt mit wenig Kleber aus

  5. Pinc VR

    Virtuelle Realität mit Gestensteuerung für das iPhone 6

  6. Linux-Distribution

    Less ist ein mögliches Einfallstor

  7. Mobilfunktarif

    Spotify Family ist bei der Telekom nicht nutzbar

  8. Test Escape Dead Island

    Urlaub auf der Zombieinsel

  9. Compute Stick

    Intels HDMI-Stick kommt noch 2014

  10. Lifetab S10346

    Medion-Tablet kommt doch in alle Aldi-Filialen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Stuxnet lässt grüßen: Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
Stuxnet lässt grüßen
Trojaner hat Unternehmen in großem Stil ausgespäht
  1. Sicherheitslücke BND will Zero Day Exploits einkaufen
  2. Malware Europol will Backdoors gegen Cyberkriminelle nutzen
  3. Kaspersky Lab Diebe spielen Malware über CD-Laufwerk auf Geldautomaten

Test Dragon Age Inquisition: Grand Theft Fantasy
Test Dragon Age Inquisition
Grand Theft Fantasy
  1. Technik-Test Dragon Age Inquisition Drachentöten flott gemacht
  2. Dragon Age Inquisition Zusatzabenteuer für den Weltengenerator
  3. Dragon Age Inquisition Rollenspiel mit 4K am PC und 900p auf der Xbox One

Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

    •  / 
    Zum Artikel