Browser Opera für Android mit Webkit-Engine ist da

Opera Software hat die erste finale Version von Opera für Android mit Webkit-Engine veröffentlicht. Neben der neuen Browser-Engine bringt Opera für Android in der Version 14 eine Reihe von Verbesserungen, um das Surfen auf mobilen Geräten zu vereinfachen.

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Opera Software hat die erste finale Version der neuen Generation von Opera für Android vorgestellt. Künftig läuft das ehemalige Opera Mobile nicht mehr mit einer eigenen Rendering-Engine, sondern der Browser nutzt die Webkit-Engine. Mit diesem Schritt will Opera Ressourcen für Verbesserungen am Browser freimachen, um sich stärker auf die Browserfunktionen konzentrieren zu können. Eine erste Betaversion von Opera Mobile für Android mit Webkit wurde im März 2013 veröffentlicht.

Grundlegend überarbeitet wurde die bisherige Schnellwahlseite, auf der sich weiterhin oft besuchte Webseiten ablegen und die sich nach Belieben sortieren lassen. Der Nutzer kann mehrere Schnellwahlelemente zu Verzeichnissen zusammenfassen, um so besser einen Überblick über die Einträge zu bekommen. Die Ordner können dabei nach Belieben benannt werden.

  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Schnellwahlseite (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Discover-Bereich (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Einstellungen für Discover-Bereich (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Einstellungen für Discover-Bereich (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Einstellungsmenü (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Einstellungen für Discover-Bereich (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Tab-Übersicht (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - in der Tab-Übersicht können private Tabs geöffnet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Verlaufsansicht (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Schnellwahlseite im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Schnellwahlseite mit geöffnetem Ordner "Gespeicherte Seiten" (Screenshot: Golem.de)
  • Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Schnellwahlseite mit selbst angelegtem geöffneten Ordner (Screenshot: Golem.de)
Opera Mobile Beta für Android mit Webkit-Engine - Schnellwahlseite (Screenshot: Golem.de)

Von der Schnellwahlseite kann mit einem seitlichen Fingerwisch zum Browserverlauf oder zum neuen Discover-Bereich gewechselt werden. Unter Discover werden die Schlagzeilen vordefinierter Webseiten angezeigt, es stellt also einen rudimentären RSS-Reader dar. Der Nutzer kann festlegen, welche Themen ihn interessieren und sich so einen passenden Mix zusammenstellen. Das Hinzufügen eigener Quellen ist nicht möglich. Die Basisquellen unterscheiden sich je nach Land und der Nutzer kann sich bei Bedarf etwa die Schlagzeilen aus anderen Ländern anzeigen lassen.

Das Einstellungsmenü wurde komplett umgebaut und wirkt nun wesentlich aufgeräumter. Über das Menü kann aus einer Webseite heraus direkt in den Verlauf, auf die Schnellwahlseite oder in den Discover-Bereich gesprungen werden. Außerdem kann darüber die Suche innerhalb einer Webseite aufgerufen und der Downloadmanager geöffnet werden.

Opera Turbo heißt nun Offroad-Modus

Den bisherigen Opera-Turbo-Modus gibt es weiterhin, allerdings nennt er sich nun Offroad-Modus. Die Webseiten werden dann von einem Opera-Server komprimiert an den Browser geleitet. Die komprimierten Webseiten benötigen weniger Datentraffic, was vor allem bei der mobilen Internetnutzung im Ausland hilfreich sein kann. Bei gedrosselten Datenflatrates kann so länger mit voller Bandbreite das mobile Internet verwendet werden. Der Browser zeigt die Ersparnis direkt an.

Als weitere Neuerung wurde die Aufteilung zwischen URL- und Suchfeld aufgegeben: Suchanfragen werden nun direkt in das URL-Feld eingetippt. Dadurch wirkt die Oberfläche aufgeräumter und übersichtlicher. Auch die Tabübersicht wurde überarbeitet und erlaubt darüber auch das Öffnen privater Tabs, die allerdings weiterhin keine farbliche Markierung aufweisen. In den Einstellungen kann festgelegt werden, ob sich der Browser den Seiten gegenüber als Mobilvariante oder als Desktopausführung ausgibt.

Opera für Android steht in der Version 14 kostenlos für Android 2.3 und neuer zum Herunterladen im Play Store bereit.


kaemmi 22. Mai 2013

Joar, so geht's. Danke für den Tipp!

schipplock 21. Mai 2013

als jemand, der Texte verfasst, hat man natuerlich darauf zu achten, dass man keine...

TC 21. Mai 2013

ach ja gut das passiert auch manchmal

anonym 21. Mai 2013

ehrlich gesagt, keine ahnung :D es gibt da nur das hier: https://twitter.com/opvard...

Schiwi 21. Mai 2013

Es zwingt mich auch niemand Opera zu nutzen, dann nehm ich halt einen Browser der mich...

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