Browser Opera 12.10 ist fertig

Opera Software hat die Version 12.10 von Opera veröffentlicht. Mit dem Update erhält der Browser eine Reihe von Verbesserungen. Entwickler können noch leistungsfähigere Erweiterungen entwerfen und durch neue Webstandards sollen Webseiten schneller als bisher geladen werden.

Anzeige

Mit Opera 12.10 können Entwickler mehr Funktionen als bisher in ihre Erweiterungen integrieren und diese damit leistungsfähiger machen. Dafür stehen neue APIs bereit. Mit dem Context-Menu-API können Erweiterungen Operas Kontextmenü nutzen, so könnte etwa eine Twitter-Nachricht über einen Rechtsklick versendet werden. Mit dem Screenshot-API lassen sich Bildschirmfotos schießen, um diese weiter zu verwenden. Mit Hilfe des Resource-Loader-APIs lässt sich der CSS- oder Javascript-Code nachträglich ändern, um etwa das Aussehen der Webseite anzupassen.

  • Opera 12.10 - mit der Schnellstartseite (Quelle: Opera Software)
  • Opera 12.10 - mit der Schnellstartseite (Quelle: Opera Software)
  • Opera 12.10 - mit der Schnellstartseite (Quelle: Opera Software)
  • Opera 12.10 - mit der Schnellstartseite (Quelle: Opera Software)
  • Opera 12.10 - Erweiterungen gibt es nur noch über Operas Portal. (Quelle: Opera Software)
  • Opera 12.10 - Teilenfunktion in Mac OS X Mountain Lion (Quelle: Opera Software)
  • Opera 12.10 - Erweiterungen gibt es nur noch über Operas Portal. (Quelle: Opera Software)
Opera 12.10 - mit der Schnellstartseite (Quelle: Opera Software)

Mit Erweiterungen lässt sich der Funktionsumfang des Browsers erhöhen. Die Erweiterungen können aus Sicherheitsgründen mit der neuen Version nur noch von Operas Portal installiert werden. Außerdem wurde der Dialog beim Herunterladen einer Erweiterung neu gestaltet. Die Erweiterungen können sich wie gehabt im laufenden Betrieb installieren oder auch wieder deinstallieren lassen, ohne dass ein Neustart erforderlich ist.

Opera 12.10 bringt auf Systemen mit Windows 7 und Windows 8 eine verbesserte Fingerbedienung auf Touchscreens und unterstützt die übliche Spreiz-Kneif-Geste zum Verkleinern oder Vergrößern einer Webseitenansicht. Außerdem ist es nun möglich, bequem mit dem Finger in Webseiten zu scrollen.

Bessere Mac-Unterstützung

Auf Systemen mit Mac OS X Mountain Lion werden die betriebssystemeigene Teilenfunktion und das Benachrichtigungscenter unterstützt, so dass Benachrichtigungen nun an zentraler Stelle erscheinen. Darüber hinaus wurde Opera an Retina-Displays angepasst, was eine deutlich schärfere Darstellung der Webseiten erlaubt.

Im aktuellen Browser wurde die Unterstützung von Webstandards erweitert. Dazu gehören auch die Integration und Aktivierung der aktuellen Web-Sockets-Implementierung und die CSS-Flexbox, mit der das Gestalten einer Seite vereinfacht wird. ICC-Farbprofile werden nun berücksichtigt und sollen eine bessere Farbdarstellung liefern.

Opera kann SPDY und Prefetch DNS

Außerdem wird Googles HTTP-Alternative SPDY unterstützt und ist standardmäßig aktiv. Damit sollen Webseiten schneller laden, wenn diese SPDY nutzen, was etwa Gmail und Twitter bereits tun. Die SPDY-Unterstützung steht auch bereit, wenn Opera Turbo aktiviert wird. Dann empfängt Opera Webseiten von einem Opera-Server, der diese komprimiert, so dass diese zügiger als ohne diese Funktion angezeigt werden können, was vor allem bei schmalbandigem Internetzugang eine Hilfe sein kann.

Für eine zügigere Darstellung der Webseiten wurde in Opera 12.10 die Funktion Prefetch DNS integriert. Sobald der Nutzer mit der Maus einen Link nur selektiert, wird eine DNS-Abfrage durchgeführt, um das Öffnen der Webseite zu beschleunigen, wenn der Link dann geöffnet wird.

Mit der Unterstützung für das Fullscreen-API können Webseiten den gesamten Bildschirm nutzen und Browser-Bedienelemente ausblenden. Zudem unterstützt Opera das Page-Visibility-API, so dass inaktive Browser-Tabs keine Ressourcen mehr verbrauchen, weil etwa die Videowiedergabe automatisch pausiert wird, wenn das betreffende Tab nicht mehr aktiv ist.

Opera 12.10 steht für Windows, Mac OS und Linux kostenlos zum Herunterladen bereit.

Nachtrag vom 21. November 2012

Opera Software hat Opera 12.11 veröffentlicht. Damit werden einige Programmfehler und zwei Sicherheitslücken beseitigt. Neue Funktionen bringt das Update nicht.

Nachtrag vom 18. Dezember 2012

Opera Software hat Opera 12.12 veröffentlicht. Mit dem Update wird eine Sicherheitslücke beseitigt, die als gefährlich eingestuft wird. Angreifer können über manipulierte GIF-Dateien beliebigen Code ausführen. Als Neuerung lassen sich Einstellungen und Daten aller Erweiterungen bei Bedarf mit einem Klick löschen. Zudem wurden einige kleinere Fehler beseitigt.

Nachtrag vom 30. Januar 2013

Opera 12.13 wurde veröffentlicht, mit dem einige kleine Programmfehler beseitigt und Sicherheitslücken geschlossen werden sollen. Zudem soll die Stabilität des Browser weiter erhöht worden sein.

Nachtrag vom 4. Februar 2013, 9:10 Uhr

Das Update auf Opera 12.13 führt bei Nutzen zu einem Absturz, so dass der Wechsel nicht empfohlen werden kann.

Nachtrag vom 6. Februar 2013, 8:55 Uhr

Opera Software hat Opera 12.14 veröffentlicht. Damit soll der Absturzfehler beseitigt sein.


Darienne1307 22. Mai 2013

Ich bin vor einiger Zeit auf den Opera umgestiegen weil FF Schwierigkeiten gemacht hat...

spambox 21. Nov 2012

Soviel Zeit muss sein :-) #sb

Kommentieren


Petitoops das Magento, Wordpress, XOOPS, Drupal - CMS Magazin / 08. Nov 2012

Opera 12.10 veröffentlicht



Anzeige

  1. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  2. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  3. IT-Leiter/in
    Silvretta Montafon Bergbahnen AG über TCI Consult GmbH, St. Gallenkirch (Österreich)
  4. Entwicklungsingenieur/in Hands Free Akustik
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  2. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  3. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  4. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  5. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  6. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  7. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  8. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  9. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  10. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel