Abo
  • Services:
Anzeige
browse32.ocx: Flame startet Selbstzerstörung
(Bild: Kaspersky Lab)

browse32.ocx: Flame startet Selbstzerstörung

browse32.ocx: Flame startet Selbstzerstörung
(Bild: Kaspersky Lab)

Um ihre Spuren zu verwischen, haben die staatlichen Betreiber der Cyberwaffe Flame ein neues Selbstzerstörungsmodul versandt und gestartet.

Die Entwickler der Cyberwaffe Flame haben einen Selbstzerstörungsmechanismus gestartet. Das gaben Sicherheitsexperten von Symantec bekannt. Kompromittierte Computer wurden angewiesen, eine Komponente zu installieren und auszuführen, die alle Spuren der Schadsoftware zerstören soll.

Anzeige

Dabei nutzten die Entwickler von Flame nicht die eingebaute Selbstzerstörungsfunktion Suicide, sondern ein neues Modul mit dem Titel browse32.ocx, dessen letzte Version am 9. Mai 2012 entwickelt wurde. "Es ist unklar, warum die Schadsoftwarehersteller nicht die Suicide-Funktion nutzten", erklärte Symantec. Das neue Entfernungstool findet jede Flame-Datei auf einem Datenträger und überschreibt sie mit Zufallsdaten, um eine Wiederherstellung zu verhindern.

Laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab ist Flame in der Lage, Screenshots anzufertigen und Audioaufnahmen über ein Mikrofon im Computer zu erstellen und an die Angreifer zu senden. Die Software kann auch Dateien ausspähen. Flame soll seit März 2010 zum Einsatz kommen, wurde aber jahrelang von keiner Sicherheitssoftware entdeckt. Kaspersky hat Informationen, nach denen der Wurm voll gepatchte Windows-7-Systeme befallen kann. Mit Flame infizierte Systeme befinden sich laut Kaspersky vor allem im Nahen Osten.

Flame: 20 Programmierer und Bedienungspersonal für die Server

Analysen von Kaspersky zufolge hat sich Flame unter anderem über Microsofts Updatefunktion verbreitet. Über eine Man-in-the-Middle-Attacke hat sich ein mit Flame infizierter Rechner in das Netzwerk integriert und manipulierte Updatepakete an andere Rechner verteilt sowie einen eigenen Updateserver eingerichtet. Das Update war mit einem gefälschten Microsoft-Zertifikat unterzeichnet.

Alexander Gostew von Kaspersky Labs sagte Welt Online: "Wir haben keine Informationen darüber, wem die betroffenen Rechner gehören." Der Umfang der Codes von Flame sei 20-mal größer als der von Stuxnet. 10 bis 20 Programmierer und Bedienungspersonal für die Server seien beteiligt gewesen. Gostew: "Wir stufen Flame, genau so wie Stuxnet und Duqu, als Cyberwaffen ein, die von Staaten entwickelt wurden." Mindestens 80 Server in Deutschland, Türkei, Italien und Vietnam seien von den Betreibern von Flame benutzt worden.


eye home zur Startseite
Der Spatz 10. Jun 2012

Bei solchen Beiträgen merke ich das ich alt geworden bin. Damals! - Zur Zeiten des kalten...

ioxio 09. Jun 2012

Ob Obama den Angriff auf iranische Atomanlagen mit dem Computervirus Stuxnet vor zwei...

elgooG 08. Jun 2012

Die USA hat doch mehrfach angekündigt genau solche Waffen zu bauen. Was bringt die...

__destruct() 08. Jun 2012

Nein, wo ein dummer Mitarbeiter im Sicherheitsbereich und ein herumliegender USB-Stick...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Preh GmbH, Bad Neustadt (Saale)
  2. T-Systems International GmbH, Darmstadt
  3. STRENGER Bauen und Wohnen GmbH, Ludwigsburg
  4. IAV GmbH - Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Gifhorn


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus GTX 1070 Strix OC, MSI GTX 1070 Gaming X 8G und Aero 8G OC)
  2. (u. a. Asus GTX 1070 Strix, MSI GTX 1070 Gaming X 8G, Inno3D GTX 1070 iChill)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  3. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  2. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  3. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  4. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  5. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  6. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  7. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  8. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  9. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  10. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Ist doch billiger

    Screeny | 20:22

  2. Re: "Darin fanden sie 47 Galaxien, die bisher...

    Ach | 20:22

  3. Re: "Fingerabdruck verlässt das Gerät nicht"

    Sander Cohen | 20:17

  4. Re: Teure Geräte

    Sander Cohen | 20:15

  5. Re: Und der Rest ist Zuckerwatte

    Ach | 20:03


  1. 15:59

  2. 15:18

  3. 13:51

  4. 12:59

  5. 15:33

  6. 15:17

  7. 14:29

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel