Bromium vSentry Microvisor gegen unbekannte Malware

Die Software vSentry des US-Startups Bromium soll Windows-PCs vor bisher nicht entdeckbarer Malware schützen, so dass Mitarbeiter auch unsichere Dokumente schadlos öffnen können.

Anzeige

Bromium entkoppelt die Entdeckung von Malware vom Schutz vor deren Auswirkungen. Dazu hat das Unternehmen den Bromium Microvisor entwickelt: Anstatt wie andere Lösungen Malware zu erkennen und ihre Verbreitung zu verhindern, setzt Bromiums Lösung vSentry auf eine durch Hardware-Isolation abgesicherte Umgebung, in der Aufgaben sicher ausgeführt werden können. So soll vSentry auch vor Malware schützen, die herkömmliche Entdeckungsroutinen umgeht.

Die sichere Umgebung wird geschaffen durch den Bromium Microvisor, einen auf Sicherheit optimierten Hypervisor, der automatisch, sofort und unbemerkt jedes Sicherheitsproblem in einer Micro-VM isolieren soll. Malware soll somit nicht in der Lage sein, das eigentliche Windows-Betriebssystem des Rechners zu modifizieren oder auf die Unternehmensinfrastruktur zuzugreifen. Wird versucht, auf die Hardware zuzugreifen, schränkt Bromiums Software den Zugriff auf die Ressourcen ein, die das jeweilige Programm braucht. Auf diesem Weg sollen auch Desktopsysteme geschützt werden, die nicht auf dem aktuellen Stand sind.

Dabei soll der Bromium Microvisor in der Lage sein, mehrere Hundert MicroVMs auf einem normalen Desktop-PC zu verwalten. Wenn die jeweilige Applikation oder das Fenster geschlossen wird, wird die entsprechende MicroVM zerstört und mit ihr der möglicherweise eingeschleuste Schadcode.

Zugleich soll es der Ansatz von Bromium erlauben, tiefgehende forensische Untersuchungen der Malware und ihres Verhaltens vorzunehmen. Innerhalb von Millisekunden soll Bromium neue Angriffsvektoren, -ziele und Methoden identifizieren und melden können. Dazu bietet das System laut Hersteller eine Live-Visualisierung und -Analyse von Angriffen und generiert Signaturen, die dann in herkömmlichen Schutzsystemen verwendet werden können.

Bromium vSentry läuft unter Windows 7 in der 64-Bit-Version und soll vor mit Malware versehenen Webseiten, Dokumenten und E-Mail-Anhängen schützen. Ausgeliefert wird die Software als MSI-Paket und kann über Microsofts Active Directory konfiguriert werden. Preise nennt der Hersteller nicht.

Gegründet wurde Bromium von Gaurav Banga (CEO), der zuvor als Technikchef für den Bios-Hersteller Phoenix Technologies gearbeitet hat, und von Simon Crosby (CTO), der zuvor Xensource gründete und dort ebenfalls als Technikchef tätig war, sowie von Ian Pratt, dem Chairman von Xen.org.


Himmerlarschund... 20. Sep 2012

Als Alternative würde ich Spielekonsolen vorschlagen. Die können ja mittlerweile auch ins...

Kugelfisch_dergln 19. Sep 2012

...man definiert sich Ausnahmen und erstellt via AD ne Zugriffs-Whitelist für die...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Trainee (m/w)
    Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Business Project Expert (m/w) Production Planning
    Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  3. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  4. Bauingenieur / Bauingenieurin - Baubetrieb
    Ed. Züblin AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kitkat-Smartphone

    Samsungs Galaxy Ace Style kommt früher

  2. Netmundial-Konferenz

    Netzaktivisten frustriert über "Farce" der Internetkontrolle

  3. Zalando

    Onlinekleiderhändler schließt einen Standort

  4. Apple vs. Samsung

    Google versprach Samsung Hilfe im Patentstreit mit Apple

  5. Deadcore

    Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux

  6. Reprap

    "Waschmaschinen werden auch nur 5% der Lebenszeit verwendet"

  7. Spam

    AOL bekämpft Spam mit Verschärfung der DMARC-Einstellung

  8. Mac OS X

    Sicherheitsupdate und Beta-Versionen für alle

  9. Onlinemodus

    Civ 3 und 4 sowie Borderlands ziehen um

  10. Grafikkarte

    Radeon R9 295X2 für 1.500 Euro verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scaler: Xbox, streck das Bild!
Scaler
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Konsolen Microsoft meldet fünf Millionen Xbox One
  2. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  3. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach

Nokia X mit Android im Test: Windows Phone in Schlecht
Nokia X mit Android im Test
Windows Phone in Schlecht

Nokia hat also doch noch ein Android-Smartphone auf den Markt gebracht: Das Nokia X hat eine stark angepasste Oberfläche, die an Windows Phone 8 erinnert, aber deutlich weniger gut läuft. Was genau Nokia mit dem X erreichen will, ist schwer auszumachen.

  1. Smartphones Diese Woche geht Nokias Mobiltelefonsparte an Microsoft
  2. Android ohne Google Nokia X bei Händlern in Deutschland verfügbar
  3. Nokia 225 Handy mit über einem Monat Akkulaufzeit für 50 Euro

Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

    •  / 
    Zum Artikel