Premierminister David Cameron
Premierminister David Cameron (Bild: Andrew Winning/Reuters)

Britischer Regierungschef Online-Pornografie wirkt "zersetzend"

Die britische Presse hat einen Redetext von David Cameron zum Thema Online-Pornografie zugespielt bekommen. Darin propagiert der Premierminister Pornofilter beim Provider und Internetsperren für Suchbegriffe, die "kranke" Menschen daran hindern sollen, online nach illegalen Inhalten zu suchen.

Anzeige

Der britische Regierungschef David Cameron wird sich am 22. Juli 2013 in einer drastischen Rede für seine Pornofilter-Pläne einsetzen. Das berichtet der britische Guardian unter Berufung auf den Redetext Camerons. Der Regierungschef werde über den "zersetzenden" Einfluss von Pornografie sprechen.

Cameron will, dass Internet Service Provider "robuste Filtersysteme" installieren, die sich laut früheren Berichten nur nach einer erfolgten Altersverifikation abschalten lassen sollen.

Im Redetext heißt es: "Sobald diese Filter installiert sind, sollte es nicht mehr möglich sein, dass technisch versierte Kinder diese mit nur einem Mausklick deaktivieren, ohne dass jemand das bemerkt. Deshalb haben wir mit der Industrie vereinbart, dass diese Filter nur vom Inhaber des Internetzugangs geändert werden können, der ein Erwachsener sein muss. Ein Erwachsener muss diese Entscheidungen treffen."

Der Besitz gewaltverherrlichender Pornografie, Cameron sprach von "simulierten Vergewaltigungen", soll zudem unter Strafe gestellt werden. Internetsuchmaschinen hätten die Pflicht, "kranke" Menschen daran zu hindern, online nach illegalen Inhalten zu suchen. "Ich habe sehr klare Worte für Google, Bing, Yahoo und den Rest. Sie haben die Pflicht, hier aktiv zu werden und es ist eine moralische Pflicht." Wenn es technische Hindernisse gebe, Filter in Suchmaschinen einzubauen, solle nicht passiv festgestellt werden, dass es keine Lösung für diese Probleme gibt. Cameron: "Nutzt eure großartigen Hirne und helft mit, sie zu lösen."

Internetunternehmen hätten herausgefunden, wie die gesamte Erde aus dem Weltraum vermessen werden könne. Algorithmen seien entwickelt worden, um riesige Mengen von Informationen sinnvoll anzuordnen. Die Internetfirmen seien Teil der Gesellschaft und müssten eine verantwortungsbewusste Rolle in ihr spielen, so Cameron, der der Conservative Party angehört.


spantherix 28. Jul 2013

Würdest du nur Vermutungen und keinerlei fundamentierte Argumente haben, würdest du gar...

spantherix 25. Jul 2013

Kinder haben aber kein Anrecht auf Internet. Ebenso können sie keinen Internet Zugang...

crazypsycho 25. Jul 2013

Selbst wenn man belegen würde das es für Kinder schädlich ist, so bleibt der Inhaber des...

spantherix 24. Jul 2013

Man weiß es halt nicht... Wenn Mitarbeiter jedenfalls etwas ohne die Firmenleitung...

derdiedas 24. Jul 2013

das Unterstüzen eines degenerierten Finanzsektors, die Zerstörung von Gewerkschaften, das...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler/-in
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. SAP-Basis-Administrator (m/w)
    Neoperl GmbH, Müllheim (zwischen Freiburg und Basel)
  3. Senior SAP Basis-Administrator (m/w)
    Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn
  4. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

Test Civilization Beyond Earth: Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
Test Civilization Beyond Earth
Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle
  1. Civ Beyond Earth Benchmark Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle
  2. Take 2 34 Millionen GTA 5 ausgeliefert

Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

    •  / 
    Zum Artikel