Abo
  • Services:
Anzeige
Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco
Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Briefkastenfirmen: Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA

Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco
Apple-Chef Tim Cook auf der Apple Worldwide Developers Conference 2012 in San Francisco (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Heute wird Apple-Chef Cook vor dem US-Senat zu dem Netzwerk aus Briefkastenfirmen befragt, mit dem der Konzern Auslandsgewinne verstecken soll.

Apple soll Milliarden US-Dollar Steuern durch Briefkastenfirmen gespart haben, die keine Mitarbeiter hatten und vom Topmanagement in der Konzernzentrale direkt geführt wurden. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf einen Bericht des US-Senats, der am 21. Mai 2013 mit Konzernchef Tim Cook diskutiert werden soll. Diese verflochtenen Tarnfirmen haben ihren Sitz in Irland, in den Niederlanden, Luxemburg oder auf den britischen Jungferninseln.

Anzeige

"Apple war nicht damit zufrieden, seine Gewinne in Niedrigsteuer-Offshore-Oasen zu verschieben. Apple hat den Heiligen Gral der Steuervermeidung gesucht und gefunden", sagte Senator Carl Levin von den Demokraten, der den permanenten Senatsunterausschuss für Untersuchungen leitet. Die Anhörung werde sich intensiv mit den "Offshore-Steuervermeidungsstrategien von Apple" befassen. Den Bürgern soll gezeigt werden, wie durch die Ausnutzung von Gesetzeslücken "ihre Steuerlast und das Bundesdefizit erhöht" werden.

Die Experten beziffert die Steuern, die Apple von 2009 bis 2012 gespart hat, auf mindestens 74 Milliarden US-Dollar, die auf Auslandsgewinne hätten gezahlt werden müssen. Im vergangenen Jahr erzielte Apple 61 Prozent seines Umsatzes außerhalb der USA.

Apple wird nicht beschuldigt, illegal gehandelt zu haben, aber Gesetzeslücken in den USA mit "größter Dreistigkeit" zur Steuervermeidung genutzt zu haben, wie viele andere IT-Konzerne auch, darunter Amazon, Microsoft und Google.

John McCain, der als ranghöchster Republikaner in dem Gremium sitzt, sagte: "Apple behauptet, der größte Steuerzahler in den USA zu sein", aber sie seien "auch einer der größten Steuervermeider" des Landes.

Während das Unternehmen behauptet, sein Steuersatz läge bei 24 bis 32 Prozent, werde real nur ein Satz von 20,1 Prozent gezahlt, was von 2009 bis 2011 über 8 Milliarden US-Dollar weniger seien.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP vom November 2012 zahlte Apple in dem laufenden Geschäftsjahr nur 1,9 Prozent Steuern auf 36,8 Milliarden US-Dollar Gewinn.


eye home zur Startseite
Trollfeeder 23. Mai 2013

Jep! Da weiß man warum die ersten vier Buchstaben beim Analysten so gewählt sind.^^

GodsBoss 22. Mai 2013

Ich hatte kürzlich Schnupfen. Habe daraufhin ein paar Tage in Internetforen getrollt...

GodsBoss 22. Mai 2013

Die Firmen werden dann schlicht ihre Gewinne quasi verstecken, passiert doch jetzt auch...

bofhl 22. Mai 2013

Das ganze BlaBla in den USA soll nur eines zeigen: Obama und die Demokraten tun was für...

bofhl 22. Mai 2013

Man sollte hier nicht das deutsche und das US-Steuerrecht (bzw. US-Bundesstaaten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Computec Media GmbH, Fürth
  2. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Regensburg, Neutraubling
  3. Haufe Akademie GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau
  4. Laube Automobile GmbH, Weischlitz


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,85€
  2. 44,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  2. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  3. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  4. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  5. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  6. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut

  7. Master of Orion im Kurztest

    Geradlinig wie der Himmelsäquator

  8. EU-Kommission

    Apple soll 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen

  9. Videocodec

    Für Netflix ist H.265 besser als VP9

  10. Weltraumforschung

    DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Datenschutz / Täterschutz

    cuthbert34 | 22:45

  2. Re: Das Spiel ist okay (auf der PS4)

    cuthbert34 | 22:40

  3. Re: CM13 von SultanXDA...

    moepvieh | 22:39

  4. Re: Wie bescheuert muss man eigentlich sein

    NaruHina | 22:39

  5. Re: Warum berichtet ihr eigentlich nicht von Wire?

    Wallbreaker | 22:38


  1. 17:39

  2. 17:19

  3. 15:32

  4. 15:01

  5. 14:57

  6. 14:24

  7. 14:00

  8. 12:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel