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Einige Akkus des Note 7 haben Feuer gefangen, Samsung ruft die Geräte daher zurück.
Einige Akkus des Note 7 haben Feuer gefangen, Samsung ruft die Geräte daher zurück. (Bild: Fir0002/GFDL 1.2)

Brennende Akkus beim Note 7: Politik fordert Aufklärung von Samsung

Einige Akkus des Note 7 haben Feuer gefangen, Samsung ruft die Geräte daher zurück.
Einige Akkus des Note 7 haben Feuer gefangen, Samsung ruft die Geräte daher zurück. (Bild: Fir0002/GFDL 1.2)

Wie konnte es zu den brennenden Akkus beim Galaxy Note 7 kommen? Das will die Politik von Samsung wissen. Umweltministerin Hendricks sieht den Nutzen wechselbarer Akkus durch den Vorfall gleich doppelt bestätigt.

Nach dem weltweiten Verkaufsstopp für das neue Samsung-Smartphone Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr bei den Akkus fordert das Bundesumweltministerium Aufklärung. "Ich frage mich natürlich, warum diese Akkus explodieren können und wie dieses Problem jetzt dauerhaft behoben wird", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) der Bild am Sonntag. "Und wie viele andere, will ich natürlich wissen, ob dieser offenbar gefährliche Akkutyp auch in anderen Mobilgeräten eingesetzt wird. Hier verlange ich Aufklärung."

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Am Samstag begann der Smartphone-Marktführer in den USA mit der kostspieligen Umtauschaktion für das Galaxy Note 7. Medienberichte, wonach das erst vor kurzem auf den Markt gebrachte neue Vorzeigemodell des südkoreanischen Technologieunternehmens in einigen Fällen beim Laden explodiert oder in Flammen aufgegangen sei, hatten den Hersteller alarmiert. Nach eigenen Untersuchungen identifizierte Samsung Probleme mit der Akkuzelle. Der Apple-Rivale rief Millionen Geräte zurück. Die Käufer können ihr Note 7 umtauschen.

Von der bisher beispiellosen Rückrufaktion für ein Smartphone-Spitzenmodell bei Samsung sind nach eigenen Angaben weltweit - ohne China - 2,5 Millionen verkaufte Geräte betroffen. In Südkorea soll der Umtausch am 19. September starten.

Südkoreanische Medien berichteten unter Berufung auf Experten, dass die Umtauschaktion bis zu 1,5 Billionen Won (etwa 1,2 Milliarden Euro) kosten könne. Das Unternehmen machte dazu bisher keine Angaben. Der Chef der Smartphone-Sparte, Koh Dong Jin, hatte lediglich von enormen Kosten gesprochen. "Unser vorläufiges Ziel ist es, dass alle Produkte bis zum März nächsten Jahres umgetauscht sind", zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Firmenvertreter.

Kunden können auf andere Samsung-Telefone wechseln

Die Kunden in den USA können schon in der nächsten Woche ein neues Note 7 haben oder ihr jetziges Gerät gegen die Premium-Modelle Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge umtauschen. Für den Preisunterschied will Samsung aufkommen. In den USA wird Note 7 ab 850 Dollar (etwa 760 Euro) angeboten. Das Note 7 wurde erst vor zwei Wochen in den USA und etlichen anderen Ländern auf den Markt gebracht.

Was genau die Probleme verursachte, war bisher nicht bekannt. Auch nannte Samsung nicht den Hersteller der betroffenen Akkus. Das Unternehmen wird unter anderen von der Schwesterfirma Samsung SDI beliefert. Der Vertrieb in China, wo Samsung einen anderen Lieferanten hat, soll fortgesetzt werden.

Bundesumweltministerin Hendricks kritisierte auch die Praxis verschiedener Hersteller, Batterien fest in ihren Geräten zu verbauen, so dass sie sich nicht einzeln entnehmen und austauschen lassen. "Akkus sollten frei und leicht entnehmbar sein - und zwar von jedermann und jederfrau, nicht nur von Fachleuten. Dann lassen sich Sicherheitsprobleme schnell lösen, und das Gerät kann lange benutzt werden", sagte sie der Zeitung.

Nachtrag vom 5. September 2016, 8:17 Uhr

Besitzer eines Galaxy Note 7 können ihr Gerät für den Austausch mittlerweile über die Support-Webseite des Unternehmens registrieren. Es gibt allerdings keinen speziellen Bereich dafür, Kunden müssen also erst das passende Modell auswählen und können dann eine E-Mail an Samsung schicken. Auf der Support-Seite fehlen Angaben dazu, welche Daten der Hersteller dafür benötigt.

In einem Facebook-Posting von Samsung werden diese aufgeführt. Betroffene werden gebeten, die E-Mail mit dem Betreff N7N1 beginnen zu lassen. Dann soll die IMEI oder Seriennummer des Geräts angegeben werden. Diese erfährt der Kunde, indem er in der Telefon-App den Befehl *#06# eingibt. Über den weiteren Ablauf des Geräteaustauschs sollen Kunden dann in den nächsten Tagen informiert werden.


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Niaxa 05. Sep 2016

Das Problem ist eben wenn sich dein Hersteller unter dem Teller versteckt. Da gibt's...

Salzbretzel 05. Sep 2016

Es hat aber ganz klar seine Vorteile. Mein Gameboy kann ich noch immer nutzen. Damals...

xAzu 05. Sep 2016

Das Problem sind auch die zu kurzen Produktionszyklen Apple geht da schon einen Schritt...

ChMu 05. Sep 2016

War gerade im Mediamarkt Gerona/Catanuña, Spanien und da wird das Note7 ganz normal zum...

ChMu 05. Sep 2016

Ich kenne niemanden der in den Niederlanden produziert, ich glaube auch, das niemand...

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