Branchengerüchte Weitere Entlassungen bei AMD im Januar 2013

Die im Oktober 2012 begonnene Umstrukturierung bei AMD ist noch nicht abgeschlossen. Bereits im Januar 2013 sollen weitere Mitarbeiter ihren Job verlieren, wie aus den USA berichtet wird. Damit sollen unter anderem Fehler der ersten Maßnahmen korrigiert werden.

Anzeige

AMD kämpft damit, seine umfangreichen Neustrukturierungspläne in die Tat umzusetzen. Das will das Blog All Things D des Wall Street Journals aus Kreisen des Unternehmens erfahren haben. Die um Anonymität bemühten AMD-Mitarbeiter berichten, dass bereits im Januar 2013 weitere Entlassungen erfolgen sollen. Die Kündigungswelle hatte bei AMD Ende Oktober 2012 begonnen.

Dabei, so ist aus den Niederlassungen in Sunnyvale und Austin zu hören, hätten die Manager aber ihre Ziele noch nicht erreicht. Geplant ist eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl um insgesamt 15 Prozent, 12.000 Angestellte arbeiteten weltweit für AMD, bevor der Konzernumbau beschlossen wurde.

Abfindung für schnelles Gehen

Einige Mitarbeiter, so All Things D weiter, hätten nun die Information erhalten, dass sie nur noch bis in den Januar 2013 auf Abruf beschäftigt würden. Dabei will AMD unter anderem abwarten, wie viele Angestellte von sich aus um den Jahreswechsel herum kündigen. Der Grund ist einfach: Eine Kündigung erspart dem Unternehmen eine unter Umständen teure Abfindung.

Inoffiziell ist auch von europäischen Niederlassungen zu hören, dass AMD bei den Abfindungen bisweilen recht großzügig verfährt. Einige Mitarbeiter sagten Golem.de, der Chiphersteller würde sich auch bemühen, Stellen bei anderen Firmen wie direkten Kunden von AMD zu finden. Ziel sei es aber immer, die Angestellten möglichst schnell loszuwerden.

Dass sich die Kündigungswelle auch auf das Jahr 2013 ausdehnt, bestätigte ein Sprecher von AMD All Things D. Insgesamt sollen sich die Restrukturierungsmaßnahmen noch über die gesamte erste Hälfte des kommenden Jahres hinziehen. In einem internen Memo, das dem Blog zugespielt wurde, sagte AMD-Chef Rory Read zudem erneut, dass derzeit nicht wie kürzlich spekuliert wurde, ein Verkauf des Unternehmens geplant sei.


Kommentieren



Anzeige

  1. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  2. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  3. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)
  4. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  2. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  3. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  4. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  5. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  6. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  7. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  8. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  9. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  10. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel