Abo
  • Services:
Anzeige
Ballkamera: Infrarot-Leuchtdioden für Nachtaufnahmen
Ballkamera: Infrarot-Leuchtdioden für Nachtaufnahmen (Bild: Bounce Imaging/ Screenshot: Golem.de)

Bounce Imaging: Ballkamera für Feuerwehr und Polizei

Ballkamera: Infrarot-Leuchtdioden für Nachtaufnahmen
Ballkamera: Infrarot-Leuchtdioden für Nachtaufnahmen (Bild: Bounce Imaging/ Screenshot: Golem.de)

Das US-Unternehmen Bounce Imaging hat eine tennisballgroße Kamera entwickelt. Sie wird in einen Raum geworfen und macht dort Panoramabilder. Diese zeigen Polizisten und Feuerwehrleuten, was sie im Einsatz erwartet.

Zu wissen, was sie hinter der nächsten Ecke erwartet, ist für Retter oder Polizisten nicht nur eine Frage der Neugier, sondern unter Umständen eine des Überlebens. Das US-Unternehmen Bounce Imaging hat einen Kameraball entwickelt, der einen Blick um die Ecke gewährt.

Anzeige

Der Ball ist etwa so groß wie ein Tennisball und soll zwischen 250 und 500 Gramm wiegen. In dem Gummiball sitzen sechs Kameras mit Weitwinkelobjektiven, die zusammen ein Panorama eines Raums aufnehmen können. Um jede Kamera herum sind vier Leuchtdioden angebracht, die Licht im nahen Infrarotspektrum ausstrahlen. Damit kann die Kamera auch bei Dunkelheit eingesetzt werden.

Weitere Sensoren

Die Ballkameras nehmen ein- oder zweimal in der Sekunde ein Bild auf. Die Fotos werden zu einem Android-Smartphone oder -Tablet geschickt und dort zu einem Panorama montiert. Ein Gyroskop und ein Beschleunigungsmesser erkennen die Ausrichtung der Kamera und sorgen dafür, dass die Bilder nicht auf dem Kopf stehen. Das System könne noch mit weiteren Sensoren ausgestattet werden, erklärte Francisco Aguilar der BBC. Diese könnten beispielsweise die Temperatur oder die Konzentration von Rauch, Staub oder Gasen in der Luft messen.

Die Idee für die Ballkamera hatte Aguilar, als er 2010 als freiwilliger Helfer nach dem Erdbeben in Haiti im Einsatz war. Zwar hätten die Einsatzkräfte dort einige Endoskope zur Verfügung gehabt, um in den Trümmern nach Überlebenden zu suchen. Doch diese Geräte könnten nur von erfahrenen Nutzern bedient werden, sagte er dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review. Außerdem seien diese Kameras recht teuer.

Blick in Tierhöhlen

Anfang dieses Jahres hat er mit Dave Young, einem ehemaligen Kommilitonen vom Massachusetts Institute of Technology, das Unternehmen Bounce Imaging gegründet, um die Kamera auf den Markt zu bringen. Die Ballkamera soll weniger als 500 US-Dollar kosten. Interessenten gebe es bereits, sagte Aguilar der BBC: Außer von Polizei und Feuerwehr hätten sie Anfragen von Unternehmen erhalten, die die Ballkamera für die Inspektion von Fabrikanlagen und Minen einsetzen wollten. Sogar Naturfotografen interessierten sich dafür, um damit das Innere von Tierhöhlen abzulichten.

Ganz neu ist die Idee, einen Ball mit Kameras zu spicken, nicht: Der Berliner Jonas Pfeil hat im vergangenen Jahr eine Kamera von der Größe eines Handballs mit 36 Mobiltelefonkameras konstruiert.


eye home zur Startseite
ernstl 09. Nov 2012

...hat allerdings schon erprobte Wurfbälle. Die funktionieren sogar so gut, dass der...

norman.abrahamson 08. Nov 2012

Das denke ich auch : ) 1+

norman.abrahamson 08. Nov 2012

Ich find das dennoch eine gute und innovative Sache, denn wenn die Leute die Bälle erst...

Brand 08. Nov 2012

Nur wenn das Endoskop schlecht reinpasst, passt der Ball wohl noch weniger, oder? Von...

Cesair 07. Nov 2012

kommt ganz auf die örtliche Lobby an ;)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Honda R&D Europe (Deutschland) GmbH über PME Personal- und Managemententwicklung Horst Mangold, Offenbach am Main
  2. Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  3. MOBOTIX AG, Langmeil
  4. T-Systems International GmbH, Bonn, Mülheim an der Ruhr, Aachen, Darmstadt, Münster


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 79,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  2. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  3. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  4. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  5. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  6. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  7. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  8. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  9. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  10. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006
  3. Das Internet der Menschen "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"

Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

  1. Re: Einnahmequellen?

    Cok3.Zer0 | 18:38

  2. Re: Zahlsrtrahl

    dorian6 | 18:37

  3. Re: Auch am Pokémon-Go-Hype will Microsoft teilhaben

    Danijoo | 18:34

  4. Re: Multitasking

    igor37 | 18:29

  5. Re: Ab der kommerziellen Firma..

    FreiGeistler | 18:27


  1. 15:17

  2. 14:19

  3. 13:08

  4. 09:01

  5. 18:26

  6. 18:00

  7. 17:00

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel