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Bosch, GS Yuasa und Mitsubishi Corporation arbeiten an neuen Lithium-Ionen-Akkus.
Bosch, GS Yuasa und Mitsubishi Corporation arbeiten an neuen Lithium-Ionen-Akkus. (Bild: Bosch)

Bosch: E-Auto-Akkus sollen bis 2020 nur noch die Hälfte kosten

Bosch, GS Yuasa und Mitsubishi Corporation arbeiten an neuen Lithium-Ionen-Akkus.
Bosch, GS Yuasa und Mitsubishi Corporation arbeiten an neuen Lithium-Ionen-Akkus. (Bild: Bosch)

Zwei Gründe dafür, dass die Elektromobilität nicht in Gang kommt, sind die hohen Kosten und die niedrige Reichweite der Fahrzeuge. Bosch prognostiziert jedoch bis 2020 eine Halbierung der Akkukosten und eine Verdoppelung der Energiedichte. Altakkus könnten das Auto sogar überleben.

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Der Akkuspezialist Bosch will innerhalb von nur fünf Jahren einen Hochvoltspeicher für Elektroautos anbieten, der doppelt so leistungsfähig ist wie die bisherige Technik. Das dürfte schwer werden, denn nach Angaben des Unternehmens muss ein Lithium-Ionen-Akku für diesen Bereich für eine Laufleistung von mindestens 150.000 Kilometern und eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren ausgelegt sein. Nach diesem Autoleben muss die Batterie dann immer noch 80 Prozent ihrer anfänglichen Speicherkapazität und Leistung haben.

"Eine gleichermaßen günstige, leistungsfähige und zuverlässige Hochvoltbatterie fürs Auto zu entwickeln - das ist die sprichwörtliche Rocket science", sagt Joachim Fetzer von Bosch. Bosch forscht mit den Unternehmen GS Yuasa und Mitsubishi in einem Joint Venture an dieser Technik.

Aktuell haben Lithium-Ionen-Akkus eine Energiedichte von rund 115 Wh/kg, doch nach Angaben von Bosch ist hier noch eine deutliche Steigerung auf bis zu 280 Wh/kg möglich. Künftig soll aber die Lithium-Schwefel-Technologie die bisherigen Varianten ablösen, die eine höhere Energiedichte verspricht. Doch das wird noch dauern. Frühestens 2025 soll die Technik serienreif sein.

Kurzfristig setzt Bosch daher bei der herkömmlichen Technik auf neue Elektrolyte und ein verbessertes Batteriemanagement, das es ermöglichen soll, die Reichweite eines Autos um bis zu zehn Prozent zu erhöhen.

Second Life für Autoakkus

Gebrauchte Akkus, die nicht mehr so leistungsfähig sind, könnten in Autos, die vorwiegend Kurzstrecken fahren, noch verwendet werden, sagt Bosch. Das Unternehmen erwartet, dass deren Kosten dadurch erheblich fallen. Da die Energiespeicher auch nach zwölf Jahren immer noch 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung und Kapazität haben, ließen sie sich auch außerhalb von Fahrzeugen als Stromspeicher nutzen.

Solche "Second Life"-Projekte gibt es zum Beispiel bei BMW und Vattenfall. Der entstehende Stromspeicher in Hamburg soll nach Angaben von Bosch helfen, das Stromnetz bei Spitzenlasten stabil zu halten.


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Lasse Bierstrom 27. Feb 2015

Und die Entwicklung? Weiß hier eigentlich jemand wie lange im voraus ein Auto entwickelt...

Katsuragi 27. Feb 2015

Nö, die Batterien sind völlig ok. Ein Tesla schafft auch 400km mit einer Akkuladung. Es...

stoneburner 26. Feb 2015

Benzin + Luft ? Brennt das nicht gut ?

jo-1 26. Feb 2015

deswegen kaufen mit 0% Finanzierung, von der Steuer absetzen (gibt 45 % zurück) und nach...

renegade334 26. Feb 2015

Wie sieht es eigentlich mit Altakkus aus? Was passiert da bei Lithium-Akkus noch mal...



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