Anzeige
BFS-Auto - Buchscannen in Höchstgeschwindigkeit
BFS-Auto - Buchscannen in Höchstgeschwindigkeit (Bild: Ishikawa-Oku-Labor/Uni Tokio)

Book Flipping Scanning Roboter-Buchscanner blättert mit 250 Seiten pro Minute

Das Digitalisieren von Büchern soll mit einem Umblätter-Roboter schneller als per Hand oder traditionellem Scanner gehen. Kameras machen beim Umblättern genau im richtigen Moment Fotos der Seiten. Damit können 250 Blatt pro Minute eingelesen werden.

Anzeige

Der Book-Flipping-Scanning-Roboter BFS-Auto des Ishikawa-Oku-Labor der Uni Tokio ist derzeit nur ein Prototyp und soll zeigen, wie die Hard- und Softwarekombination funktioniert, die die Forscher entwickelten.

Der BFS-Auto soll eine Scangeschwindigkeit von 250 Seiten pro Minute erreichen. Damit das gelingt, sind drei Faktoren entscheidend: schnelles, automatisiertes Blättern, eine dreidimensionale Erkennung der Seiten in Echtzeit und eine genaue Entzerrung der eingelesenen Bilder, damit die Buchseitenfotos lesbar bleiben und zum Beispiel für eine optische Zeichenerkennung (OCR) genutzt werden können.

  • BFS-Auto (Bild: Ishikawa-Oku-Labor Uni Tokio)
  • BFS-Auto (Bild: Ishikawa-Oku-Labor Uni Tokio)
  • BFS-Auto (Bild: Ishikawa-Oku-Labor Uni Tokio)
  • BFS-Auto (Bild: Ishikawa-Oku-Labor Uni Tokio)
BFS-Auto (Bild: Ishikawa-Oku-Labor Uni Tokio)

Das System blättert vollständige Bücher durch, die auf der Arbeitsplatte eingespannt werden. Das Buch soll dabei nicht beschädigt werden. Es liegt leicht schräg, wobei der "Finger" des Roboters die ungescannten Seiten festhält und nach und nach loslässt. Die Erkennung der umschlagenden Seiten erfolgt mit Hilfe eines Musters, das kontinuierlich von einem Laser auf die Seiten projiziert wird. Der Algorithmus erkennt, wenn sich die Seite während des Umschlagens in einer besonders verzerrungsarmen Position befindet, und löst die Kameras aus, die für die Digitalisierung zuständig sind und sich oberhalb des Buches befinden. Dabei soll eine Auflösung von 400 dpi erzielt werden.

Im Anschluss werden die aufgenommenen Fotos noch entzerrt, was aufgrund des projizierten Musters und der damit reproduzierbaren Deformation möglich ist. Zudem müssen Artefakte entfernt werden, die entstehen, wenn die Rückansicht der Seite durchscheint.

2013 soll die Technik in der Praxis eingesetzt werden.

Wesentlich langsamer geht der Staubsauger-Buchscanner eines Google-Mitarbeiters vor. Er kann innerhalb von 90 Minuten bis zu 1.000 Seiten starke Bücher vollautomatisch digitalisieren. Das Umblättern erfolgt bei der Konstruktion mit Hilfe von Ansaugluft, die von einem Staubsauger stammt. Die Konstruktionszeichnungen und die Bauanleitung stehen für Nachbauten allerdings kostenlos zur Verfügung.


eye home zur Startseite
spYro 20. Nov 2012

die laserstrahlen auf dem buch bewirken, dass der computer erkennt, wann die seite...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior IT Architect / Solution Architect (m/w) Security Application Operation
    Daimler AG, Stuttgart
  2. Mitarbeiter/-in Automatisierte Softwareverteilung
    Dataport, Hamburg, Altenholz bei Kiel, Bremen, Magdeburg
  3. Inhouse Consultant SAP CRM (m/w)
    WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Minden-Päpinghausen
  4. Web-Entwickler / Programmierer (m/w)
    point of media Verlag GmbH, Landau

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: X-Men Apocalypse [Blu-ray]
    19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. VORBESTELLBAR: Batman v Superman: Dawn of Justice Ultimate Collector's Edition (inkl. 3D-Steelbook & Batman Figur) (exklusiv bei Amazon
    139,99€
  3. NEU: 3 Blu-rays für 18 EUR
    (u. a. Rache für Jesse James, Runaway, The Wanderers)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Hyperloop

    HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen

  2. Smartwatches

    Pebble 2 und Pebble Time 2 mit Pulsmesser

  3. Kickstarter

    Pebble Core als GPS-Anhänger für Hacker und Sportler

  4. Virtual Reality

    Facebook kauft Two Big Ears für 360-Grad-Sound

  5. Wirtschaftsminister Olaf Lies

    Beirat der Bundesnetzagentur gegen exklusives Vectoring

  6. Smartphone-Betriebssystem

    Microsoft verliert stark gegenüber Google und Apple

  7. Onlinehandel

    Amazon startet eigenen Paketdienst in Berlin

  8. Pastejacking im Browser

    Codeausführung per Copy and Paste

  9. Manuela Schwesig

    Familienministerin will den Jugendschutz im Netz neu regeln

  10. Intels Compute Stick im Test

    Der mit dem Lüfter streamt (2)



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gardena Smart Garden im Test: Plug and Spray mit Hindernissen
Gardena Smart Garden im Test
Plug and Spray mit Hindernissen
  1. Smart Home Homekit soll in iOS 10 zentrale App bekommen
  2. Revolv Google macht Heimautomatisierung kaputt
  3. Intelligentes Heim Alphabet könnte sich von Nest trennen

Zerotouch im Hands on: Logitechs Smartphone-Halterung fürs Auto fehlt etwas
Zerotouch im Hands on
Logitechs Smartphone-Halterung fürs Auto fehlt etwas
  1. Logi Base Logitechs iPad-Pro-Dock lädt über den Smart Connector
  2. Logitech G900 im Test Die erste Maus mit Wireless-Kabel

Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test: Ubuntu versaut noch jedes Tablet
Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test
Ubuntu versaut noch jedes Tablet
  1. Snap Ubuntus neues Paketformat ist unter X11 unsicher
  2. Xenial Xerus Ubuntu will weiter mit Alleingängen punkten
  3. Xenial Xerus Ubuntu 16.04 verzichtet auf proprietären AMD-Treiber

  1. Hop hop

    petergriffin | 19:33

  2. Re: Preisfrage

    skull77 | 19:32

  3. Re: nicht aufgeben

    Braineh | 19:32

  4. Re: Microsoft hat zwei Fehler gemacht

    MrX. | 19:27

  5. Re: Main-10?

    sphere | 19:27


  1. 19:01

  2. 18:03

  3. 17:17

  4. 17:03

  5. 16:58

  6. 14:57

  7. 14:31

  8. 13:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel