Der Bonobo Extreme soll genügend Rechenleistung für das Gaming unter Linux bringen.
Der Bonobo Extreme soll genügend Rechenleistung für das Gaming unter Linux bringen. (Bild: System76)

Bonobo Extreme Linux-Laptop für Gamer

Der Laptop Bonobo Extreme soll für das Spielen unter Linux optimiert worden sein. Mit einem 17-Zoll-Display, einem Core-i7-Prozessor von Intel und einer kräftigen Geforce-GPU von Nvidia ist der Laptop schwer und nicht ganz billig. Er hat nur eine US-Tastatur und wird mit Ubuntu 12.04 ausgeliefert.

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Kaum hat Valve eine geschlossene Beta seiner Gaming-Plattform Steam für Linux veröffentlicht, beginnen die ersten Hardwarehersteller, ihre Geräte für potenzielle Linux-Spieler anzubieten. Der US-Hersteller System76 aus Denver, Colorado, hat den Laptop Bonobo Extreme in sein Sortiment aufgenommen. Dessen Hardware gleicht eher der eines Desktops und das Gewicht von fast vier Kilogramm ist recht hoch. Der Bonobo Extreme wird nur mit einer US-Tastatur ausgeliefert - und Ubuntu 12.04.

  • Der Bonobo Extreme ist für das Spielen unter Linux geeignet. (Bild: System76)
  • Der Bonobo Extreme ist für das Spielen unter Linux geeignet. (Bild: System76)
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  • Der Bonobo Extreme ist für das Spielen unter Linux geeignet. (Bild: System76)
  • Der Bonobo Extreme ist für das Spielen unter Linux geeignet. (Bild: System76)
  • Der Bonobo Extreme ist für das Spielen unter Linux geeignet. (Bild: System76)
Der Bonobo Extreme ist für das Spielen unter Linux geeignet. (Bild: System76)

Quadcore i7 und Nvidia-CPU

In der Standardausstattung hat der Laptop den Vierkernprozessor Core i7-3630QM von Intel, der mit bis zu 2,4 GHz getaktet werden kann. Die GPU Geforce GTX 670MX von Nvidia mit 3 GByte RAM treibt den spiegelnden 17-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten an. Der Arbeitsspeicher beträgt 8 GByte. Die verbaute SATA-Festplatte hat eine Kapazität von 500 GByte.

Neben Gigabit-LAN verbindet sich der Laptop über WLAN nach 802.11 b/g/n (Single Band) mit dem Netzwerk. Zu Bluetooth macht der Hersteller keine Angaben. Für die Videotelefonie gibt es eine Kamera mit 2 Megapixeln.

Sperrig und schwer

Der Bonobo Extreme lässt sich über einen HDMI-1.4a-Anschluss oder über einen Displayport mit externen Bildschirmen verbinden. Außerdem gibt es vier USB-3.0-Anschlüsse und einen USB-2.0-Anschluss, der auch als eSATA-Port genutzt werden kann.

Mit 420 x 290 x 50 mm und einem Gewicht von fast 4 kg ist der Laptop weniger für unterwegs als für den Einsatz auf dem Schreibtisch geeignet. Wie lange der Lithium-Ionen-Akku mit seinen acht Zellen den Laptop mit Energie versorgt, sagt der Hersteller nicht.

In der Standardausstattung kostet der Bonobo Extreme 1.500 US-Dollar, umgerechnet etwa 1.175 Euro ohne Versandkosten und Mehrwertsteuer. Darin ist ein Jahr Garantie und Support enthalten.

Aufrüstung gegen Aufpreis

Gegen Aufpreis kann der Bonobo Extreme weitgehend vom Nutzer selbst konfiguriert werden. Laut Hersteller hat der Laptop beispielsweise zwei SATA-Anschlüsse, an die auch eine SSD angeschlossen werden kann. Statt des Core i7-3630QM gibt es auch einen Core i7-3940XM mit einer maximalen Taktrate von 3 GHz für zusätzliche 700 Euro. Auch die Grafikkarte kann auf eine Geforce GTX 680M mit 4 GByte RAM aufgerüstet werden. Das kostet zusätzlich etwa 100 Euro. Der Bildschirm ist auch mit matter Oberfläche erhältlich und kostet dann etwa 35 Euro mehr.

Der Bonobo Extreme wird mit Version 12.04 der Linux-Distribution ausgeliefert. System76 ist ein zertifizierter Hardwarepartner von Ubuntu. Damit soll gewährleistet werden, dass Ubuntu sämtliche Hardwarekomponenten in dem Laptop unterstützt.


renegade334 21. Nov 2012

Das besondere daran fand ich, dass das eines der wenigen Sites ist, wo man bei der...

wolfdieter1970 21. Nov 2012

Die Phoronix-Messung entspricht auch meiner Beobachtung, dass KDE4 - mit abgeschalteten...

Thaodan 20. Nov 2012

Wo/wie ist das denn passiert? Das Problem wäre mir neu.

Thaodan 20. Nov 2012

Der Heaven-Benchmark basiert auf dem Unigine und darauf basiert auch zb. Oil Rush...

Dampfplauderer 20. Nov 2012

"Mandrill" hätte auch viel besser geklungen.

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