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James Crowe, Kreativchef Bohemia Interactive
James Crowe, Kreativchef Bohemia Interactive (Bild: Bohemia Interactive)

Bohemia Interactive: "Der Kontakt mit dem Spieler kann ein kleiner Schock sein"

Dank Arma 3, Day Z und Take on Mars hat Bohemia Interactive mehr Erfahrung mit Early Access als viele andere Studios. Golem.de hat mit Kreativchef James Crowe darüber gesprochen, welche Vor- und Nachteile die frühe Einbeziehung der Community hat.

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Es gibt nicht viele unabhängige Teams, die so viel Erfahrung mit Early Access haben wie das aus der Tschechischen Republik stammende Entwicklerstudio Bohemia Interactive. Vor allem die Community von Day Z hat sich sehr frühzeitig und engagiert in die Produktion eingebracht, aber auch bei Arma 3 und Take on Mars hat Bohemia Interactive früh den Austausch mit Fans gesucht. Kreativchef James Crowe berichtet auf der GDC Europe 2014 über seine Erfahrungen in einem Vortrag mit dem Titel A Great Disturbance in Development: The Dark Side of Early Access.

Golem.de: Wer ist bei Bohemia für den Kontakt mit der Community zuständig?

James Crowe: Wir ermuntern alle Mitglieder des Teams, mit den Spielern in Kontakt zu treten. Natürlich kann das für einige ein kleiner kultureller Schock sein. Nicht jeder fühlt sich damit wohl - vor allem, wenn die Kommunikation auch noch in einer Fremdsprache abläuft. Allerdings entsteht oft genau aus diesem Problem heraus der beste Austausch. Wir ermuntern deshalb auch ganz besonders die Teammitglieder, die sich ein wenig unsicher fühlen. Die Anzahl unserer Entwickler, die mit der Community in direktem Kontakt stehen, ist jedenfalls gestiegen.

Allerdings sind klare Regeln notwendig, ebenso wie eine offene Unternehmenskultur, damit alle Teammitglieder mitmachen - sogar die Programmierer. Bei derartig offener Entwicklung sind schnell Emotionen im Spiel, es kommt dann zu Reaktionen wie: "Ach, haltet doch einfach den Mund". Wir fördern angemessene, ruhige Reaktionen - auch wenn es wichtig ist, dass man gelegentlich mit einer gewissen Leidenschaft für sein Werk einsteht.

Golem.de: Hat Early Access den Spielen von Bohemia Interactive gutgetan?

Crowe: Wir sehen einige Vorteile von Early Access - besonders deutlich spüren wir die in der letzten Entwicklungsphase. Arma 3 war am Erscheinungstag sicherlich besser und fertiger, als es sonst gewesen wäre. Die Kombination aus unzähligen kleinen Rückmeldungen, einer breiter ausgetesteten Hardwarebasis und einigen echten Änderungen beim Gamedesign hat Arma 3 zum besten Start in der immerhin 15-jährigen Geschichte der Serie verholfen.

Erscheinungstermine als Problem 

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Endwickler 12. Aug 2014

Was genau muss da mehr erklärt werden?

Hotohori 12. Aug 2014

Die Masse ist so und das ist nun mal Fakt, die paar Leute, die wirklich Kreativität in...

DeathMD 12. Aug 2014

Das Matchmaking wurde auf Steam umgestellt, da es GameSpy nicht mehr gibt. Sie könnten...

Rababer 12. Aug 2014

Wenn ich das höre, möchte ich gar nicht wissen wie verbuggt die anderen Teile der Serie...

narea 11. Aug 2014

Ein schöner Satz. Ich erinnere mich an A2 Conquest wo ich versuchte den AH64 an einem...



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