Börsengang: Telefónica will O2 Deutschland verkaufen
Konzernchef Cesar Alierta beim Beginn der Jahreshauptversammlung (Bild: Sergio Perez/Reuters)

Börsengang Telefónica will O2 Deutschland verkaufen

Telefónica, der spanische Eigner von O2 Deutschland, muss seine gigantischen Schulden abbauen und prüft den Börsengang seines deutschen Mobilfunkgeschäfts.

Anzeige

Telefónica bereitet die Ausgründung und den Börsengang von O2 Deutschland und einigen Landesgesellschaften in Lateinamerika vor. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf Beschlüsse des Aufsichtsrats des spanischen Telekommunikationskonzerns unter der Überschrift "Telefónica will O2 Deutschland verkaufen".

Analysten bewerten Telefónicas deutsche Landestochter mit 7 bis 9 Milliarden Euro. Die Telefónica machte noch keine Angaben zur Bewertung, zur Zeitplanung des Börsengangs und dazu, wie viele Anteile an die Börse gebracht werden sollen. In Lateinamerika besitzt der Konzern Netzbetreiber im Wert von 40 Milliarden Euro. Welche Landesgesellschaften dort zum Verkauf stehen sollen, ist nicht bekannt.

Die Telefónica steht wegen ihres hohen Schuldenstands von 57,1 Milliarden Euro und der Wirtschafts- und Verschuldungskrise in Spanien unter Druck. Der Wert des Konzerns lag am 30. Mai 2012 nur bei 40,7 Milliarden Euro, im Jahr 2007 war die Telefónica noch 110 Milliarden Euro wert. Im November 2011 musste ein Quartalsverlust bekanntgegeben werden. 20 Prozent der Belegschaft des früheren Staatsmonopolisten wurden in Spanien abgebaut.

Unternehmenswert 40,7 Milliarden Euro - Schulden 57,1 Milliarden Euro

Konzernchef Cesar Alierta hatte in den vergangenen zehn Jahren in Lateinamerika, Europa und China für 85 Milliarden Euro zugekauft. Den britischen Mobilfunkbetreiber O2 mit Netzen in Großbritannien, Irland und Deutschland übernahm er 2006 für 31,5 Milliarden US-Dollar. Deutschland ist gemessen an der Kundenzahl von 25 Millionen nach Spanien mit 44,3 Millionen der wichtigste Landesmarkt für die Telefónica in Europa. In Großbritannien hat der Betreiber 23,3 Millionen Kunden.

America Movil, der Konzern des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim, will seinen Anteil an der niederländischen KPN um 2,6 Milliarden Euro erhöhen. Die deutsche E-Plus gehört zu KPN.


DY 01. Jun 2012

Dass sich der Konzernchef übernommen hat und nun versilbern muss. DIe Banken wollen Geld...

DY 01. Jun 2012

Da Real Madrid, Barcelona ua. wegen den Schulden auch Steuergeld erhalten, schlage ich...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  2. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  3. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  4. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  2. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  3. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  4. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  5. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  6. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  7. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  8. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  9. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  10. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  2. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10
  3. Windows 10 Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

    •  / 
    Zum Artikel